Nachdem ich die Dmexco 2017 ausgelassen hatte, trotz Ticket, aber mangels Motivation, wollte ich in 2018 sehen, was aus der Kölner Digital-Messe geworden war. Und die Gelegenheit nutzen, ein paar Bekannte zu treffen. Der Auftakt meiner Reise war vielversprechend, mein ICE hatte nur 50 Minuten Verspätung. Der Wechsel auf einen IC führte zu nur 30 Minuten verspätetem Eintreffen. Auch sonst war mir das Glück hold. Das fehlende WLAN im Zug war aufgrund nicht stromführender Steckdosen ein echter Segen – mein Smartphone Akku wäre wahrscheinlich am Zielort Messe/Deutz sonst leergelutscht gewesen.

Statt wie früher verschwitzt im vollbesetzten Shuttle-Bus zum Nordeingang gekarrt zu werden, ging es dieses Jahr per Pedes quer durch das Messegelände in Richtung Hallen 6-9. Das war gefühlt schneller und angenehmer und entspannter.

In gut 10 Minuten war ich durch die Hallen geglitten und am Ziel angelangt. Die Gänge füllten sich. Die Dmexco konnte beginnen.

Als erstes rappelte WhatsApp, Yvonne und Roman von Playamedia waren extra aus Barcelona angereist, um dem Messe-Spektakel beizuwohnen. Eine schöne Gelegenheit, um sich nach längerer Zeit mal wieder zu treffen und ein wenig zu plaudern. Ein Problem gab es aber, Thorsten von den Bertelsmännern war ebenfalls vor Ort und wollte sich mit mir treffen. Das konnte ich meinem Harsewinkler Tischtennis Mannschaftskollegen natürlich nicht verwehren.

Ich traf Thorsten am Eingang von Halle 7 und gemeinsam machten wir uns auf die Suche nach Yvonne und Roman. Und wurden am Stand von GetResponse fündig.

Die beiden waren in einem angeregten Gespräch mit einem ehemaligen Kollegen verwickelt 🙂

Nach einem freundlichen Empfang und etwas Smalltalk ging es dann gemeinsam zum Stand von Searchmetrics. Mein bevorzugtes Messeziel. Seit Jahren.

Denn hier wird einem seit Jahren etwas geboten. Und damit meine ich nicht nur die exquisiten Kaltgetränke an der Cocktail-Bar 😉

Der Searchmetrics Stand ist gewissermaßen die zentrale Anlaufstelle für die SEO Szene. Wenn man also möglichst viele der bekannteren SEOs treffen möchte, muss man nur lange genug am Stand warten. Hier kommt jeder mal vorbei. Zudem ist Cheffe Marcus Tober immer für ein nettes Gespräch zu haben. Und stellt Jahr für Jahr neue Features seines Tools vor.

Malte Landwehr und Marcus Tober

Natürlich durfte auch Malte Landwehr nicht fehlen, der Fachmann für SEO Analysen und Experimente 🙂

Ursprünglich wollte Marcus uns (Yvonne, Roman, Thorsten + ich) persönlich seine neuen Tool Errungenschaften vorstellen, aber mangels freier Demo-Plätze (ein echtes Luxusproblem) mussten wir das auf später verschieben. Zwischendurch gab es auch noch eine kurze Präsentation der Searchmetrics Digital Strategies Group.

Am Ende des Vortrags gab es noch einen kostenfreien Content-Audit zu gewinnen. Vielleicht hat Yvonne Glück und ihre Karte wird gezogen 🙂

Natürlich durfte auch Marcus Tandler von RYTE nicht am Searchmetrics Stand fehlen. Hier im Gespräch mit Dennis Oderwald und Malte.

Selbstverständlich gab es auf der Dmexco noch viel mehr zu sehen. Nach einem zwischenzeitlichen Streifzug durch die Messehallen, vorbei an Webgrößen wie Similarweb

und Cloudflare,

einer interessanten und unterhaltsamen Präsentation beim Feed-Spezialisten channable

einem süßen Intermezzo mit Pralinen von Lindt

einem gut gelaunten Jan Ippen

und einem noch besser gekleideten Julian Cordes

sowie nostalgischen Erinnerungen und einem leckeren Bier nach vier bei pirobase Imperia

bin ich 2 1/2 Stunden später mit Thorsten zum Searchmetrics Stand zurück gekehrt, wo uns Markus Klöschen dann einen Blick in die neue Beta Version der Searchmetrics Suite werfen ließ.

Das Highlight waren jene konzentrischen Kreise, die ihr auf dem obigen Foto erkennen könnt. Stichwort hierarchische Verschlagwortung, man kann damit auf verblüffende Art und Weise in Marktanteile, Keywords und Sichtbarkeiten hineindrillen. Und wozu das alles? Natürlich wegen Google 😉

Dann war Zeit für ein Feierabend Bier. Und ein zweites. Und drittes. Und einen Burger im Zentrum von Köln. Und für den legendären OMClub von Randolf Jorberg. Zu dem die Besucher in Scharen strömten.

Der Heimweg war ein Klassiker. Die Deutsche Bahn hätte es beinahe geschafft, mit nur 10 Minuten Verspätung in Hamm den Anschlusszug zu verpassen. Doch da die Eurobahn gleich die ganze Anschlussfahrt gecancelt hatte, was wir Reisende natürlich erst 5 Minuten vor der Ankunft erfuhren, durfte ich von Hamm nach Oelde mit dem Taxi gondeln. Was soll’s, hat mich kaum mehr als eine halbe Stunde Lebenszeit gekostet. Business as usual, wie der alte Bahnbeamte sagen würde 😉

Heute ist Googles zwanzigster Geburtstag. Zumindest wenn man Googles Suchmaschine vertrauen mag. Und die sollte das doch eigentlich wissen. Wenn ich in Googles Suchformular die Frage “Wann ist Googles Geburtstag?” eintippe, so verrät mir die Suchmaschine mit Hilfe zweier Infoboxen, dass das Unternehmen am 4. September 1998 gegründet wurde.

Doch so ganz einig ist sich Google bei der Geburtstagsfrage in der Vergangenheit nicht gewesen. Da tauchte auch schon mal ein Geburtstags-Doodle am 8. September auf. Und zwar im Jahre 2003. Ein Jahr zuvor war es der 27. September. Und 2004 war es der 7. September. Also drei Tage am Gründungsdatum vorbei. Diese und andere Daten könnt ihr sehr schön in Martin Mißfeldts fragwürdigem Artikel “Wann hat Google eigentlich wirklich Geburtstag???” nachblättern.

Es gibt noch eine weitere Google Quelle, die man sehr schön anzapfen kann, um derlei Fragen zu beantworten. Google Trends, hier sieht man sehr schön, welche Fragen die User wann bewegen. Insofern sieht man hier auch sehr schön, wann das gemeine Volk Googles Geburtstage feiert.

Ab 2005 hat sich der 27. September als Geburtstagsdatum durchgesetzt. Das zeigen die im Folgenden aufgelisteten Trendverläufe sehr schön. An diesem Tag wurde die eigentliche Google Suchmaschine aufs Volk losgelassen. Mit durchschlagendem Erfolg. Wie wir heute wissen 🙂















Alles Gute zum 20. Geburtstag. Happy Birthday Google! 🙂

Fabian Rossbacher: “Hereinspaziert, hereinspaziert. Hier wird ihnen bestes SEO präsentiert” 🙂

Der SEO-Day 2017 hat mir sehr gut gefallen. Insbesondere begrüße ich es, dass die Veranstaltung wieder im RheinEnergie-Stadion ausgerichtet wurde, das letztjährige OrgaTec Intermezzo war m.E. etwas gewöhnungsbedürftig. Da waren die Platzverhältnisse im Kölner Stadion deutlich besser 😉

Der diesjährige SEO-Day war gut besucht, von rekordverdächtigen 900 Besuchern ist die Rede. Und dass in diesem Jahr deutlich mehr Besucher durchs Stadionrund geturnt sind als in den Vorjahren, konnte ich schmerzlich an einem Umstand festmachen. In diesem Jahr konnte ich als Fotograf nicht einfach im Rücken der Zuschauer den großen Saal kreuzen, der ehemals dafür nutzbare freie Gang musste leider weiteren Stuhlreihen weichen.
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Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus. Mit über 45 Speakern, 850 Gästen, 100 Medienpartnern und Top-Sponsoren aus der Branche ist der SEO-DAY Cologne eine der größten SEO-Konferenzen im deutschsprachigen Raum. Hier ein Foto von der Speaker-Ehrung aus dem Jahre 2016.

SEO-Day 2016

Noch dauert es 2 1/2 Wochen bis die Konferenz die Tore zum RheinEnergie Stadion öffnet, zur Überbrückung der Wartezeit liefere ich euch hier schon mal ein paar Antworten zu einem Thema, das wieder schwer im Kommen ist. Nicht unbedingt sichtbar in der Agenda aktueller Konferenzen, um so mehr aber spürbar im SEO Untergrund. Es geht ums Linkbuilding.
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Im digitalen Zeitalter sind Smartphones und Tablets für viele Menschen selbstverständlich. Werden Informationen benötigt, bemüht man kurzerhand die Suchmaschine Google – ob nun unterwegs oder zu Hause vor dem heimischen Desktop-PC. Dass es aber auch Personenkreise gibt, die aufgrund einer körperlichen Behinderung nicht so einfach Zugang zum Internet besitzen, daran denken meist nur wenige Menschen – leider. Dabei ist barrierefreies Surfen heutzutage auch aufgrund kostenloser Themes durchaus möglich – und teils gar gesetzlich vorgeschrieben.

PC-Tastatur mit Taste, auf der „barrierefrei“ mit Rollstuhl-Logo abgebildet ist

Mittlerweile unkompliziert machbar, dennoch nur selten in die Tat umgesetzt: barrierefreie Webseiten.
Bildquelle: Robert Kneschke – 483201067 / Shutterstock.com

Barrierefreie Webseiten sollten in unserem aufgeklärten Zeitalter eigentlich gang und gäbe sein. Entwickler und Designer denken allerdings nur selten an die Umsetzung barrierefreier Elemente, damit auch Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen einen möglichst unkomplizierten und uneingeschränkten Zugang zu Webseiten haben können. Dabei ist Usability doch eigentlich ein wichtiger Rankingfaktor.
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Am 1. September 2017 veranstalteten das Unternehmen B+S Logistik und Dienstleistungen und die Online Marketing Agentur QualityTraffic den ersten E-Commerce BBQ in Bielefeld. Die Veranstaltung fand auf dem B+S Gelände statt, eine schöne Umgebung für einen solchen Event.

Und eine nette Abwechslung zu den typischen Event Locations. Draußen gab es neben dem BBQ Smoker noch einen Getränkestand, eine Menge Sonnenstühle, Stehtische und den überdachten Empfang.

Nachdem mir eines der netten Mädels mein Namenschild augehändigt hatte, konnte es losgehen mit dem eCommerce Part des Tages.

Die Begrüßung hatte ich leider verpasst, als ich in die Halle eintrat, war der erste Vortrag schon im Gange. Andreas Röne von Lucky Bike referrierte über “Effektives Controlling im eCommerce”. Frei nach dem Motto Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser 😉

Nachdem ich meine ersten Fotos geschossen hatte, wollte ich natürlich auch mal einen Blick in die beiden parallel zum Vortrag laufenden Workshops werfen. Angesagt waren “Google Shopping: So akquirieren Sie kaufbereite Nutzer” von Veronika Karpf und “Kauf auf Rechnung” im Onlinehandel – Der Star unter den Bezahlverfahren von Daniel Blasberg. Doch irgendwie erschloss sich mir das mit der Ortsangabe nicht sofort. Tor 19 und Tor 15 standen auf dem Plan.

Dass es sich hierbei um die Anlieferungstore für das Frachtgut handelte war naheliegend, nicht aber, dass zwei der Tore mit Hilfe von LKW-Aufliegern umfunktioniert worden waren zu Seminarräumen 🙂

Während ein Teil der Besucher den Vorträgen und Workshops lauschte, machte sich der andere Teil auf den Weg zum UPS Gelände, um sich dort die Räumlichkeiten und Abläufe erklären und zeigen zu lassen.


Das UPS Paketzentrum in Bielefeld ist ein 80 Millionen US-Dollar Invest, ziemlich High Tech, an vielen Stellen noch eine Baustelle und soll Ende des Jahres voll in Betrieb gehen.

Während die einen Spaß mit der Fotobox hatten, erklärten die anderen wie eCommerce auf Amazon, Ebay und Google Shopping funktionieren kann.

Amazon Live Optimierung – Ronny Marx brachte ein schönes Beispiel mit Hundebetten 🙂

Mark Steier erklärte die Grundlagen der eBay Optimierung.

Veronika Karpf durfte zweimal ran und den Besuchern Google Shopping nahe bringen.

Mit Michael Janssen habe ich mich vortrefflich unterhalten. Sei es über Schulungen und Videos oder über Google Analytics und Expertentum. Sollte ich wirklich mal einen Google Analytics Kursus buchen, dann wohl bei Michael 😉

Alte Haudegen wie Herbert Hartung zog es auch nach Bielefeld, als Detmolder hatte er es auch nicht wirklich weit.

Bei freundlichem Sonnenschein durfte dann fleißig genetworked werden.

Das artete im schlimmsten Fall dann in eine Selfie-Session aus 😉

Die meisten Gäste waren vertrauenswürdig, was mir von den Mitarbeitern von Trusted Shops bestätigt wurde 😉

Es waren an diesem Tag noch weitere Kameras unterwegs.

Ganz besonders cool war die Pause im Sonnenstuhl.

Zum Abschluß des Tages gab es noch einen netten Plausch mit Michael und ECommerce BBQ Mitveranstalter Thorsten.

Und zur Krönung des Tages durften die Beiden ein Exemplar von Fridaynites Seo Book mit nach Hause nehmen 🙂

Danke Thorsten, wär schön in Bielefeld.

Nachdem es hier im Blog lange Zeit ziemlich ruhig zuging, kommt jetzt wieder etwas Schwung in den Laden. Den Auftakt macht der Bericht vom Onpage.org Event am 19. Juli 2017 in München. Dort fand im Mathäser Filmpalast/Kinosaal die gro߀e Firmenvorstellung und Umfimierung statt.

Aus OnPage.org wird RYTE. Damit versucht das Unternehmen sich auf der einen Seite internationaler aufzustellen, auf der anderen Seite aber auch beim Produktangebot die OnPage fesseln abzulegen und den Weg frei zu machen für ein deutlich erweitertes Produktspektrum.

Lasteten die bisherigen technologischen Fortschritte und Erfolge auf den Schultern dreier Musketiere, so wird in Zukunft eine vietnamesische Entwicklertruppe für zusätzlichen Speed und mehr Bandbreite sorgen. Wir dürfen gespannt sein, was das bedeutet. Und welche neuen Tools das RYTE Team demnächst auf den Markt bringen wird.

20 SEO-Paradigmen für Unternehmen, die auch zukünftig vorne stehen möchten

Markus Hövener ist einer der bekanntesten SEOs im deutschsprachigen Raum und Gründer der SEM spezialisierten Online-Marketing Agentur Bloofusion. Außerdem ist er Chefredakteur des SEO-, SEA- und E-Commerce Magazins Suchradar und bloggt regelmäßig auf internetkapitaene.de. Im Oktober 2015 hat er das Buch 20 SEO-Paradigmen für Unternehmen, die auch zukünftig vorne stehen möchten veröffentlicht. Um was es in dem Buch geht und wie ich das Buch empfunden habe, möchte ich hier kurz beschreiben:

Auf 180 Seiten teilt Markus Hövener seine mittlerweile 14-jährige, geballte Erfahrung im SEO-Bereich mit seinen Lesern. Er spricht diverse SEO Subbereiche an und versucht zu antizipieren, wie dort jeweils die zukünftige Entwicklung aussehen könnte. Insgesamt vermittelt er ein recht klares Bild, auf welche Weise man seiner Meinung nach auch in ein paar Jahren noch erfolgreich in der Suchmaschinenoptimierung sein kann. Alle größeren Themen wie etwa das Erschaffen einer Marke, die Optimierung von Snippets in den SERP, Mobile SEO, Social Media Marketing, Onpage oder Linkaufbau werden angesprochen.

SEO - die neuen Regeln

Besonders gut hat mir persönlich darüber hinaus das Kapitel über die neue Relevanz der PR gefallen. Der Autor geht in dem Kapitel davon aus, dass das Thema PR zunehmend an Bedeutung gewinnen wird. Deshalb zeigt er, in welche Bereiche man relevante Medien einteilen und wie man einen PR-Verteiler aufbauen kann. Zusätzlich werden einige Best-Practice Beispiele beschrieben. Erwähnenswert in dem Buch SEO – die neuen Regeln ist auch, dass man zumindest einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag des Autors bekommt, denn er lässt hier und da mal durchblicken, welche Themen auch seinen Kunden häufiger Probleme bereiten.

Trotz seiner vielen Erfahrungen bleibt Markus Hövener sehr bescheiden und lädt seine Leser ausdrücklich ein, selbstkritisch mit seinen Gedanken umzugehen, da er – wie alle anderen SEOs auch – nur mutmaßen kann, wie Google funktioniert und deshalb nicht zwangsläufig richtig liegen muss. Insgesamt ist das Buch wirklich absolut empfehlenswert. Es ist etwas weniger umfangreich als andere aktuelle Bücher zum Thema SEO. Dafür punktet Markus aber mit seinem wirklich angenehmen und gut lesbaren Schreibstil (Übung im Verfassen von gutem Content hat er ja genug;)). Obwohl das Buch viele Ideen enthält und inspirierend ist, könnte es – und das meine ich nicht abwertend sondern als Kompliment – locker auch als Bettlektüre gelesen werden.

Endlich schaffe ich es, über meinen jüngsten Abstecher nach Berlin zu berichten. Anfang Juli hatte Marcus Tober eine illustre Gruppe von Online Marketern auf eine SEO Entdeckungsreise in die Platoon Kunsthalle eingeladen. Ich war mit an Bord und konnte Marcus bei der Vorstellung seiner Research Cloud belauschen.

15 Uhr Ankunft. Freundliche Begrüßung von & mit Malte. Schönes kühles Getränk zur Erfrischung. Plauderei mit Olaf, Martin, Marco, Mario, Niels und vielen anderen bekannten Gesichtern. 16 Uhr Vortrag.

Es war ein schöner Tag. Tolles, sonniges Wetter, gut gelaunte Besucher und ein umtriebiges Searchmetrics Team, das seine Gäste umsorgte. Mitten drin Marcus Tober und seine Präsentation von der Research Cloud. Einmal im Allgemeinen über das Tool und einmal im Speziellen über die sogenannte Content Performance.

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Immer gut für eine Diskussion: Evert Veldhuijzen, Martin Mißfeldt, Marco Janck und Olaf Kopp.

Es war Showtime. Auf zur Searchmetrics Discovery.

Content versus Keywort – Die Evolution schreitet voran

Nach einigen einleitenden Worten und einer kurzen Einführung in die Research Cloud kommt Marcus ziemlich schnell auf den Punkt: Content Performance heißt das neue Zauberwort. Genau dieser Punkt stellt die wesentliche Veränderung in der neuen Searchmetrics Suite dar. Nicht mehr das Keywort steht im Zentrum der Analyse, sondern der Content in Form einer URL.

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Anhand von Beispielen wie fahrrad.de, Zalando oder Ladenzeile zeigte Marcus die neuen Möglichkeiten der Content Analyse auf. Anstatt auf einzelnen Keywörtern rumzureiten lassen sich mit dem Blick durch die URL/Content Brille jetzt deutlich leichter Zusammenhänge und Themen identifizieren. Die Keywörter werden geclustert und erlauben so ein leichteres Erfassen der einzelnen Topics. Auch ist es mit dem Tool nun deutlich einfacher die Wettbewerber im Auge zu behalten, die Konkurrenz URLs liegen nur einen Mausklick entfernt.

Interessant waren die Reaktionen des Publikums. Es herrschte eine gewisse Sprachlosigkeit. Einmal sicherlich aufgrund der krassen Zahlen die Marcus Tober dem Publikum um die Ohren gehauen hatte und einmal wegen der Schwierigkeit, das Ges(ch)ehene einzusortieren und zu verarbeiten. Rund 1.5 Milliarden URLs in Kombination mit 600 Millionen Keywörtern muss man erst einmal (geistig) verkraften. Auch physikalisch sind diese Mengen schwer zu stemmen. 15 Peta Byte an Daten, das sind umgerechnet 15.000 Terra Byte an Plattenplatz, braucht man zum Beherbergen der Content Matrix. Die Verwirrung war deutlich spürbar. Ich bin mir bis jetzt noch nicht sicher, ob ich alles richtig verstanden habe 😉

mario-fischer-sprechblase Mario Fischer – Website Boosting

Sind wir jetzt in eine neue Dimension der Keyword Recherche vorgedrungen? Ist das überhaupt noch Keyword Recherche? Können wir jetzt Topics? Oder gar Content? Wie verhält sich das Ganze jetzt zu WDF*IDF? Ist das vielleicht (WDF*IDF)2? Fragen über Fragen. Die Antwort wird uns die Zeit bringen. Wobei ich glaube, dass der neu eingeschlagene Weg genau der richtige ist. Da geht auch kein Weg dran vorbei. Auch Sistrix hat schon Sichtbarkeiten und Keywords auf URL Basis im Angebot. Die Evolution schreitet voran. Ihr Name lautet Content. Und Topics. Und Semantik. Schnallt euch schon mal an. Die Zukunft beginnt jetzt!

Übrigens stellte Marcus noch eine weitere Neuerung vor, eine Art Webseiten bzw. Content Monitoring. Das klang überaus nützlich und dürfte in nicht allzuferner Zukunft ebenfalls Einzug in die Searchmetrics Suite halten.

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Malte verteilte an die Gäste kleidsame Sweat-Jacken.

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Und nebenbei gab es noch Gelegenheiten zum Essen, ein Eis und eine Beer Academy mit Getränkeproben von 5-11 Prozent 🙂

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Zum Ausklang des Abends nahm uns Marcus mit ins “Scotch und Soda”, wo in lockerer Runde diskutiert und mit kühlen Getränken der Durst gelöscht und die Hitze bekämpft werden konnte. Irgendwann früh um Eins machte ich mich dann auf den Weg zurück ins Hotel. Wo ich mich übrigens am nächsten Morgen beim Frühstück ausgezeichnet unterhalten habe. Niels Dahnke sei Dank. Spannende Dinge kamen dabei herum. Vielleicht stellen wir mal was gemeinsam auf die Beine.

Buchtipp: SEO - Strategie, Taktik und Technik

Foto vom Buch: SEO – Strategie, Taktik und Technik

Rezension zum Buch SEO – Strategie, Taktik und Technik von den Autoren Andre Alpar, Markus Koczy und Maik. Aktuell lese ich dieses SEO-Buch. Es wurde von den Gründern der Agentur AKM3 verfasst. Das Buch ist vom Springer-Gabler Verlag veröffentlicht worden und wird für ca. 50 € im Buchhandel als gebundene Ausgabe angeboten.

Dieses Buch soll ein Beitrag zur Nachwuchsgewinnung aus dem akademischen Umfeld sein. Das Thema Suchmaschinenoptimierung wird auf 538 Seiten umfassend erklärt und aus allen Richtungen betrachtet. Es möchte zudem auch alle angrenzenden Bereiche in der BWL abholen. Marketingverantwortliche, Unternehmer sowie Studenten der BWL werden in dem Buch auf ihrem Niveau abgeholt.

Ein Schwäche des Buches ist jedoch sein Mangel an bibliopgraphischen Standards für wissenschaftliche Bücher. So fehlen zum Beispiel Quellenangaben, ein Glossar und ein Index. Das finde ich sehr schade, vor allem wenn man ein Werk schaffen möchte, dass auch in den Lehrbetrieb an Universitäten aufgenommen werden soll. Denn schon im  Vorwort heißt es: “Das vorliegende Buch soll ein Beitrag zur Professionalisierung eines Berufsfelds sein, welches in in der Transition von ‘Szene’ zu ‘Branche’ befindet.”

Wer also ein gutes Buch sucht, dass sämtlichen akademischen Standards entspricht sollte besser das Buch “Website Boosting 2.0: Suchmaschinen-Optimierung, Usability, Online-Marketing” von Prof. Mario Fischer kaufen.

Nichtsdestotrotz vertraue ich den Autoren soweit, dass mir die Quellangaben egal sind. Eine wirkliche stärke des Buches ist, dass es eben auch für alle Personen, die in angrenzenden Bereichen tätig sind, das Thema Suchmaschinenoptimierung verständlich aufbereitet wird.  Sehr gut hat mir die Typisierung der SEO-Branche gefallen.

Das Panoptikum der SEO Branche

Die Autoren sortieren uns SEOs in sechs Schubladen:

  1. Einsamer Wolf – Webmaster arbeitet nur für seine eigenen Seiten
  2. Rudel – Eigene Webseiten werden in einem Team von selbständigen SEOs umgesetzt
  3. Multi-Instrumentalist – Ein Inhouse-SEO betreut als angestellter die Seite des Arbeitgebers
  4. Big Band –  SEO in einem großen Unternehmen mit eigener SEO-Abteilung
  5. Zehnkämpfer – Ein SEO betreut als externer Dienstleistr die Webseiten von Kunden
  6. Mannschaft – Ein SEO-Agentur mit vielen Mitarbeitern betreut die Webseiten von Kunden

Laut der Kategorisierung der Autoren wäre ich ein Zwitter zwischen “Einsamer Wolf und “Zehnkämpfer”, da ich sowohl eigene Projekte betreibe und als SEO-Berater für Kunden tätig bin.

Und weil ich in meinem Tätigkeitsfeld nur diese beschränkte Sichtweise auf meinen Beruf habe, bin ich den Autoren dankbar für den Einblick in den anderen Arbeitsweisen des SEO. Spannend finde ich auch das Kapitel, wo es um die Zusammenarbeit zwischen Inhouse-SEOs und SEO-Agentur ging. Bisher habe ich nur kleinere Kunden betreut, die sich keine eigene SEO-Abteilung leisten können. So ist es doch für mich recht erfrischend, wie “einfach” ich eigentlich meinen Job ausführen kann.