Infos und Nachrichten aus der Welt der Suchmaschinen-Optimierung. SEO ist ein Akronym für Search Engine Optimization und damit englisches Pendant zur deutschen “Suchmaschinenoptimierung”.

Es ist ruhig geworden um SEO Jones. Viele Jahre sind ins Land gezogen seit dem Drama mit dem schwarzen Schlaf des Captain OnPage. Doch jetzt ist er wieder munter geworden. Und hat sich voller Elan auf das Seo.de Blog gestürzt. Denn wer, wenn nicht der große Link-Exorzist Seo Jones, sollte sich an die gefährliche Aufgabe wagen, hier vor Ort einen Linkaudit durchzuführen.
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Nachdem ich die Dmexco 2017 ausgelassen hatte, trotz Ticket, aber mangels Motivation, wollte ich in 2018 sehen, was aus der Kölner Digital-Messe geworden war. Und die Gelegenheit nutzen, ein paar Bekannte zu treffen. Der Auftakt meiner Reise war vielversprechend, mein ICE hatte nur 50 Minuten Verspätung. Der Wechsel auf einen IC führte zu nur 30 Minuten verspätetem Eintreffen. Auch sonst war mir das Glück hold. Das fehlende WLAN im Zug war aufgrund nicht stromführender Steckdosen ein echter Segen – mein Smartphone Akku wäre wahrscheinlich am Zielort Messe/Deutz sonst leergelutscht gewesen. Weiterlesen

Fabian Rossbacher: “Hereinspaziert, hereinspaziert. Hier wird ihnen bestes SEO präsentiert” 🙂

Der SEO-Day 2017 hat mir sehr gut gefallen. Insbesondere begrüße ich es, dass die Veranstaltung wieder im RheinEnergie-Stadion ausgerichtet wurde, das letztjährige OrgaTec Intermezzo war m.E. etwas gewöhnungsbedürftig. Da waren die Platzverhältnisse im Kölner Stadion deutlich besser 😉 Weiterlesen

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus. Mit über 45 Speakern, 850 Gästen, 100 Medienpartnern und Top-Sponsoren aus der Branche ist der SEO-DAY Cologne eine der größten SEO-Konferenzen im deutschsprachigen Raum. Hier ein Foto von der Speaker-Ehrung aus dem Jahre 2016.

SEO-Day 2016

Noch dauert es 2 1/2 Wochen bis die Konferenz die Tore zum RheinEnergie Stadion öffnet, zur Überbrückung der Wartezeit liefere ich euch hier schon mal ein paar Antworten zu einem Thema, das wieder schwer im Kommen ist. Nicht unbedingt sichtbar in der Agenda aktueller Konferenzen, um so mehr aber spürbar im SEO Untergrund. Es geht ums Linkbuilding.
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Endlich schaffe ich es, über meinen jüngsten Abstecher nach Berlin zu berichten. Anfang Juli hatte Marcus Tober eine illustre Gruppe von Online Marketern auf eine SEO Entdeckungsreise in die Platoon Kunsthalle eingeladen. Ich war mit an Bord und konnte Marcus bei der Vorstellung seiner Research Cloud belauschen.

15 Uhr Ankunft. Freundliche Begrüßung von & mit Malte. Schönes kühles Getränk zur Erfrischung. Plauderei mit Olaf, Martin, Marco, Mario, Niels und vielen anderen bekannten Gesichtern. 16 Uhr Vortrag. Weiterlesen

Der Domainhandel boomt! Wer heute ein Business startet und nach freien Domains mit sprechenden Namen sucht, muss teilweise viel Geduld mitbringen. Insbesondere bei ccTLDs (country code Top Level Domains) scheint der Markt teilweise vollständig abgegrast. In Deutschland sind bereits knapp 16 Mio. DE Domains registriert. Nach China mit .CN ist die DE-Domain die erfolgreichste Länder-Domain der Welt. Kein Wunder das gute Domainnamen heiß begehrt sind und teuer gehandelt werden. Der Markt ist dabei hoch spekulativ geworden und die Preise orientieren sich meist eher an den Träumen und Wünschen der Verkäufer als an objektiven Kennzahlen. Vielleicht auch ein Grund dafür, dass von den (angeblich) 10 teuersten Domainverkäufen in 2014 gerade mal zwei Domains wirklich projektiert sind. Domains also als spekulative Wertanlage? Definitiv ja. Gute Domainnamen können sich nicht abnutzen und werden tendenziell immer teurer werden. Im Vergleich zu anderen Wertanlageformen ist auch der Unterhalt mit ein paar € pro Jahr an Domainkosten sehr vertretbar. Wer mehr aus seiner Domain holen will kann aber auch proaktiv deren Wert steigern. Projektierte Domains mit soliden Suchmaschinenrankings heben den Wert noch einmal deutlich an. Zumal man sog. EMD (Excact-Match-Domains) also Domains wo die typische Suchphrase identisch mit Domainnamen ist („Auskunft“ -> „Auskunft.de“) nachsagt(e) schon fast automatisch bei dem jeweiligen Begriff Top zu ranken. Zwar veröffentlichte Google im September 2012 das sog. EMD Update um das teils abstruse Ranken von EMDs (mit wenig und billigem Content) ein wenig einzudämmen, jedoch wird eine EMD auch heute noch, bei entsprechend qualitativen Rahmenbedingungen, alleine durch die höhere CTR beim Google-Snippet es leichter haben, sich zu positionieren. Die Jagd und der Handel mit Excact Match Domains geht damit munter weiter!

Tipps zum Finden guter und freier .DE Domains

Wer heute versucht ohne irgendwelche Hilfswerkzeuge gute sprechende Domains zu finden steht meist auf verlorenem Posten da. Die Zeiten wo man mit einem Wörterbuch bewaffnet Domains registrieren konnte sind lange vorbei. Schon längst haben professionelle Domain-Grabber ganze Wörterbücher und Synonymdatenbanken automatisiert weg registriert. Wie man trotzdem noch die ein oder andere freie Perle entdecken kann zeigt das folgende Beispiel.

SEM-Tool in Kombination mit der Chrome-Extension „EMD Scanner“

Unter SEM-Tool.com findet sich ein kostenlos verfügbares Keyword Recherche Tool. Ähnlich wie andere Tools dieser Art – z.B. Ubersuggest, Keywordtool.io oder soovle – handelt es sich um einen sog. Suggest / Autocompletion Scraper. Auf Basis des Vorschlagssystems einer Suchmaschine werden hier für das gewünschte Keyword verschiedene Kombination abgefragt, um möglichst viele artverwandte Suchanfragen zu generieren.

Beispiel: „wasserkocher“

wasserkocher.keys

Beim SEM-Tool werden dabei die Ergebnisse von verschiedenen Suchmaschinen wie Google, Bing, YouTube oder aber auch Amazon zusammen aggregiert. Dadurch entstehen umfangreiche Listen von Keyword Vorschlägen, die Aufgrund der verschiedenen Quellen auch aus unterschiedlicher Suchintention heraus entstanden sind. Alle Ergebnisse können zusätzlich mit weiteren Kennzahlen wie Häufigkeit des Keywords, Suchtreffer, CPC, Suchvolumen oder Anzahl der verschiedenen Werbeanzeigen angereichert werden. Für die reine Keyword Recherche schon ein sehr mächtiges Tool!

Als verstecke Ergänzung gibt es speziell für Domainjäger noch eine kleine Chrome-Extension – den EMD Scanner.

EMD-Scanner
Installierbar über: https://chrome.google.com/webstore/detail/emd-scanner/mchjdjdnfgcnmkaipccibilnaehbiomc

Diese Extension prüft beim Klick auf das EMD Scanner Icon für jede Ergebnisliste (sofern CPC & Suchvolumen aktiviert ist), ob das jeweilige Keyword als .DE Domain verfügbar ist. Die Prüfung erfolgt dabei über eine schnelle DNS Rekord Abfrage (A/MX) so dass die Ergebnisse schon nach wenigen Sekunden verfügbar sind.

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Um bei der möglichen Auswahl der freien Domains die Spreu vom Weizen zu trennen muss nun überprüft werden welches Potenzial der jeweilige Domainname hat. Um den Marktwert einer Exact Match Domain bewerten zu können haben sich die folgenden vier Kennzahlen als gute „erst Indikatoren“ herausgestellt:

Suchvolumen
(Durchschnittliche Anzahl der Suchanfragen nach genau diesem Keyword pro Monat bei Google. Quelle der Information ist der Google AdPlanner)
Klickpreis
(Googles Schätzung was ein Werbetreibender für die Schaltung einer Anzeige als Klickpreis bieten sollte. Der Wert ist eine Schätzung die tatsächlichen Kosten können teils signifikant abweichen.)
Anzahl Treffer
(Suchergebnisse in der Suchmaschine)
Anzahl der Werbeanzeigen
(Wie viele Werbetreibende schalten Werbeanzeigen bei diesem Suchbegriff)
In diesem Beispiel zum Keyword „Wasserkocher“ meldet der SEM-Tool EMD Scanner die freie Domain „Wasserkocher-retro.de“.

Mit einem monatlichen Suchvolumen von 9900, einem Klickpreis von 0,61 € sowie einer hohen Anzahl von gefunden Werbeanzeigen (9) haben wir hier eine nicht gänzlich uninteressante Domain für einen Domainhändler, Wasserkocher Hersteller oder SEO / Affiliate. Allein wenn man für seine gut 3,- € Domainkosten Investment diese Domain innerhalb eines Jahres zu einem durchaus realistischen Mindestpreis von 50,- € verkauft liegt der Gewinn bei mehr als 1500%.

Am 30.10.2014 war mal wieder ordentlich was los im Kölner Stadionrund. Über 600 an SEO und Marketing interessierte Personen waren zum SEODay 2014 ins RheinEnergie Stadion gekommen, um etwas über die neusten Trends im SEO Business zu erfahren, sich weiterzubilden und/oder sich mit anderen interessierten Gästen und Experten zu unterhalten und zu vernetzen. Mein Weg führte mich als erstes ins Hotel, zum Zwecke des Eincheckens, wo sich gerade einige altgediente SEO Experten draußen vor der Tür versammelt hatten, um mit dem Taxi gemeinsam zur SeoDay Arena zu gondeln.

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So gegen 9:30 Uhr schlug ich zusammen mit Nicolas Sacotte und Jens Fauldrath am Speaker Schalter auf. Wir mussten zuvor erstaunt feststellen, dass uns Marcus Tober im Taxi mit Links (bzw. von Links) überholt hatte 😉

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Nach gelungenem Check-in ging’s gleich rauf in den Vortrag von Jens Brechmann, der Einblicke in Googles Penalty Wesen vermittelte. Das Interesse an diesem Thema dürfte in Zeiten von Panda und Pinguin und manuellen Abstrafungswellen so hoch gewesen sein wíe noch nie 😉

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Als ich mich kurz vor Ende des Vortrags zum Seitenausgang begab, stolperte ich fast zeitgleich über einige der üblichen Verdächtigen SEO Kollegen, die ähnlich wie ich auf vielen SEO Events ihr Unwesen treiben. Den Auftakt machte Abakus Moderator und Urgestein Martin Witte, gefolgt von Drohnen Pilot Chris Götzmann und Stammtisch Veranstalter Axel Gönnemann.

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Und während drinnen Jens noch fleißig über spammige und böse Links referrierte, wirbelte nebenan am Infoschalter SEODay Veranstalter Fabian Rossbacher als Chef Organisator 🙂

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Natürlich war auch in diesem Jahr wieder Birthe Stuijts mit ihrer modischen Ranketing Truppe vor Ort und sorgte so für farbliche Glanzpunkte. Die Jungs von Sistrix hingegen liefen vor ihrem klassischen blauen Hintergrund auf.

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Drei Schritte vom Stand entfernt stand Sistrix Praktikant Johannes Beus himself und plauderte mit Andreas Graap und Christian Voß übers Seo-Wetter.

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Ein wahres Donnerwetter ließ Jens Fauldrath erschallen, als er über den Einsatz von KPIs im Reporting sprach. Passt auf, nicht alles wo KPI draufsteht, ist auch wirklich brauchbar. Schon gar nicht, wenn es um das Reporting in Richtung Chefetage geht.

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Ähnlich hitzig ging es danach am Stand von Overheat weiter, wo ich mich auf ein nettes Gespräch mit David Odenthal und seinen Kollegen Daniel Schlicker einließ. Klicktracking ist ein spannender Bereich, dem ich in Zukunft sicher noch mehr Aufmerksamkeit schenken werde.

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Zwischendurch gab es ein paar anregende Plaudereien mit AFS Absolvent Michael Weiß und Anhang sowie alten SEO Strategen wie Mark Münch, Dennis Oderwald, Christian Süllhöfer und dem omnipräsenten Jens Fauldrath.

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Leider hielten mich die Plaudereien davon ab, mir Frank Doerrs kompletten Vortrag anzuhören. Der gute Frank hatte dem Publikum einige “linke Einblicke” in sein Business gewährt. Obwohl ich nur die letzten Minuten mitbekam, da gab es einiges Wissenswertes rund um Linke Linknetze mitzunehmen 😉 Grayhat Frank bzw seine Geheimnisse wurden gut behütet, immer wenn er Informationen non-public wissen wollte, setzte er sich seinen grauen Hut auf.

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Ein wenig später fanden sich dann einige ehemalige AFS Kursteilnehmer [Alexander Amann (Kurs2), Paul Dylla (Kurs3), Christian Adam (Kurs3), Jürgen Wingsheim (Kurs3)] zu einem Stelldichein ein.

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Das war ein freudiges Wiedersehen 🙂 Und wir liefen uns im Laufe des Tages noch öfter über den Weg. Bis hin zum gemeinsamen Abendessen. Bei dem sich mit Jörg Barth noch ein weiterer ehemaliger AFSler dazu gesellte.

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Bei Jörg war es fast wie ein Deja Vu. Er war natürlich wieder der letzte der gekommen war, genau wie damals bei der Eröffnungsveranstaltung des zweiten Kurses. Wo er sich dann, im Hinblick auf die vielen fragenden Augen ob seines Zuspätkommens, mit den Worten “Ich brauchte den Auftritt” auf seinem Sitzplatz niederließ.

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Eine halbe Stunde bevor ich meinen Vortrag abhalten sollte, wurde ich gefragt, ob ich an einem Interview teilnehmen wolle. Zwar fühlte ich mich eher unausgeschlafen und nicht wirklich fit, aber wen interessierts. Also machte ich mich auf den Weg zur Stadiontribüne, um dort direkt nach Frank Doerrs Interview bei Tobi Fox und Ali Mokhtari von Zoomm.me aufzuschlagen.

Die Zeit war mittlerweile aber schon sehr knapp geworden, keine 15 Min mehr bis zu meinem eigenen Vortrag, das war keine entspannende Situation für mich und ich wollte mich eigentlich schon wieder loseisen von den Jungs. Am Ende bin ich dann aber doch Tobis Charme und Überredungskünsten zum Opfer gefallen und so kam es dann doch zum letzten Zoomm.me Interview des Tages.

Was habe ich erzählt? Im Prinzip, dass es in Zukunft immer teurer und komplexer wird, dass Mobile first und User Signale rocken werden und dass Links nach und nach an Bedeutung verlieren. Keine Überraschung für alte Hasen, aber ich glaube, die Ausmaße der aktuell anliegenden Veränderungen werden von vielen da draußen noch deutlich unterschätzt.

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Dann war Schluss, ich musste mich sputen, um noch rechtzeitig zum Vortrag im Raum Larry Page aufzuschlagen. Mikro anlegen, Laptop in Position bringen und den letzten Worten von Rechtsanwalt Niklas Plutte lauschen, der die Besucher auf viele Stolperfallen im Umgang mit SEO hinwies. Denn auch hier ist die Materie mittlerweile ordentlich komplex.

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Wohl dem, der einen internetaffinen Rechtsanwalt an der Hand hat 🙂

Jetzt wurde es Zeit für meinen Vortrag. Dabei mussten wir weit zurück in die Vergangenheit reisen. Weit vor die Steinzeit. Nämlich in die SEO KREIDEZEIT. Da traf es sich gut, dass Niklas Plutte zuvor schon über JURA referriert hatte. Denn die Kreidezeit folgte erdgeschichtlich dem Jura.

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In meinem Vortrag gab ich einige Einblick in Projekte der Vergangenheit, die aus diversen Gründen am Ende grandios scheiterten. Zum Schluss gab es noch einen kurzen Exkurs in die Echtzeit, darunter eine Auswertung über 5.5 Millionen Top 100 Google Suchergebnisseiten, die mir dankenswerter Weise von den Manhattan Tools durchgerechnet und zur Verfügung gestellt wurden.

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Soll bedeuten, die durchschnittliche Title-Länge in den Google SERPs liegt derzeit bei ungefähr 47,5 Zeichen. die durchschnittliche Snippet-Länge bei 556 Zeichen. Damit ist die Title-Länge im Laufe eines Jahres um ca. 4,4 Zeichen geschrumpft, die Snippet-Länge hingegen um 7,5 Zeichen gewachsen.

Übrigens liegt die maximale Title-Länge im Normalfall bei 127 Zeichen, z.B. wenn man 127 mal hintereinander das Zeichen l in den Title-Tag schreibt. Aber ab und an rutscht Google auch mal ein Ausreißer dazwischen. Warum auch immer. Und dann sind da auch exotische Zeichenfolgen und Title jenseits der 300 Zeichen möglich. Wie z.B: das folgende Beispiel einer Google Suche nach “madagaskar simleri” zeigt:

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Der in Google angezeigte Title hat eine Länge von 318 Zeichen. Diese statistischen Ausreißer sind m.E. Bugs im Google Algo, kommen sehr selten vor und sind auch von Browser zu Browser unterschiedlich und nicht wirklich reproduzierbar. Der Maximalwert des diesjährigen Durchlaufs lag bei 326 Zeichen.

Im Anschluss an meinen Vortrag verblieb ich im Raum Larry Page und gönnte mir den Vortrag von Oliver Hauser.

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Oliver gehört wie ich zu den Urgesteinen des SEO und gibt seine Erfahrungen nicht nur in Vorträgen weiter, sondern veranstaltet in zwei Wochen mit der SEOKomm auch noch seinen eigenen SEO-Event. In seinem Vortrag verschaffte er uns spannende Einblicke in den Markt der Links und Linkhändler. Schon schräg wie seltsam da manchmal die Preisfindung der einzelnen Parteien vonstatten geht. Welch lustige Zwischenhändler-Ketten 🙂

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Im selben Raum traten dann nacheinander Felix Beilharz und Fabienne Colling auf. Erst gab es von Felix eine Handvoll Seo Tipps für Einsteiger, dann von Fabienne Tipps im Umgang mit internationalen und mehrsprachigen Webseiten.

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Am Tisch warteten Markus Dresen und Bo von der Heyden geduldig auf den Start des Superpanels, ebenso wie die mehr im Hintergrund stehenden Jungs (Lars, Thomas, Ünal) von Klicktel.

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Im Anschluss ans Superpanel gab’s dann Abendessen und zum Schluß strömten die Massen in Richtung Busse, um sich ins Kölner Zentrum bzw zum Party Event chauffieren zu lasssen. Aber das ist ene andere Geschichte.

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Fazit. Eine Top Veranstaltung, mit vielen interessanten Gesprächen und Vorträgen und Insights. Lediglich der mittäglich ausgefallene Fleischnachschub und das verspätete Superpanel waren etwas unglücklich verlaufen. Bester Speaker des Tages wurde übrigens Jens Fauldrath, der in seiner unnachahmlichen Art und mit kraftvollen Worten die Zuhörer ordentlich wachgerüttelt hat 🙂

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Und dann waren da noch die Gespräche mit Andre Blunck. Und die 60 Bilder/sec Fotosession. Hat Spass gemacht. Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr, Andre. Dann mit 120 Bilder/sec. So long 🙂

Bilder SEO

Wie man Bilder für die Google Bildersuche optimiert möchte ich Euch diese Woche vorstellen. Die Prinzipien sind relativ einfach und schnell umzusetzen. 

Im Bilder SEO haben wir drei Dimensionen, die berücksichtigt werden müssen.

  1. Alle Faktoren, die sich direkt auf das Bild beziehen (Größe, Seitenverhältnis, Dateiname und Dateiformat)
  2. Onpage Faktoren
  3. OffPage Faktoren

Ich könnte jetzt, wie viele andere SEO Blogger auch, alle Faktoren aufzählen, die man für gute Bildpositionen braucht. Ich werde mich aber hier auf einen wichtigen Aspekt beschränken, der bisher kaum Beachtung in der SEO Szene gefunden hat.  Wer alle Bilder SEO Faktoren sehen möchte, den empfehle ich meinen  Blogpost über Bilder SEO.

Wie sollte also das Bild beschaffen sein?

Wenn Ihr ein Bild in die Google Bildersuche  vorne platzieren möchtet gibt es einige technische Aspekte, die Ihr einhalten solltet.  Das Bild / Foto sollte ein  Seitenverhältnis von 4:3 oder 16: 9 haben. Tendenziell werden Bilder im Querformat besser gelistet, als Bilder im Hochformat. Zumindest vermittelt es mir mein Bauchgefühl so, wenn ich mir die Bildersuchergebnisse anschaue.

Auch die Größe eines Bildes ist entscheidend.  Ich selber habe sehr gute Erfahrung mit Bilder gemacht, die eine Mindestgröße von 640 x 480 px hatten. Hier geht auch die Tendenz zum größeren Bild. Besonders Google+ hat  große Bilder prominent im Stream dargestellt, aber das ist ein anderes Thema.

Trotz hoher Auflösung sollten die Bilder dennoch platzsparend sein. Als Standard für Bilder gilt bisher das JPG Dateiformat. Dieses Format möchte Google allerdings durch das neuere WebP Dateiformat ablösen. Die Komprimierung ist hier deutlich besser, bei weniger Verlust an Bildinformation. Wer seine Ladezeiten mit den Google mod_pagespeed optimiert, wird bemerken, dass die Bilder alle durch das WebP Dateiformat ersetzt werden, um Speicherplatz zu sparen und so die Ladezeiten verbessert.

JPG vs. WebP

In einem Beispiel möchte ich Euch den Vorteil des neuen Dateiformats verdeutlichen:

1. Bild im JPG Format

Geile Typen in Binz

Foto: Geile Typen in Binz | Größe 211 kb

2. Bild im Google WebP Format

Geile Typen in Binz

Foto: Geile Typen in Binz |Größe 22 kb

Wie Ihr seht, hat das WebP Dateiformat keinen Informationsverlust, bei 89,55 % Ersparnis. Wer also seine Ladezeiten verbessern und seinen Lesern Bilder in der bestmöglichen Auflösung anbieten möchte, sollte sich wirklich ernsthaft damit auseinandersetzen und das neue Dateiformat nutzen.

JPG Bilder in WebP Bilder konvertieren

Wie könnt Ihr also die Bilder von dem JPG  Dateiformat in das neuere WebP Format konvertieren? Bei meinen Recherchen zu dieser Frage bin ich auf das kostenlose Programm WebPconf  gestoßen. Mit diesem kleinen Programm (2465 kb)  könnt Ihr einfach alle JPG Bilder in das WebP  Format umwandeln. Es ist kinderleicht zu bedienen und legt die Bilder in einem neuen Ordner ab. Danach könnt Ihr die Bilder auf Euren Server hochladen und die alten JPG Bilder durch die Neuen ersetzen.

Ja, das habe ich mir auch so einfach gedacht. Doch wer WordPress in der aktuellen Version 4.0 und älter  nutzt  braucht ein kleines Plugin, damit WordPress auch den Upload von .webp Dateien erlaubt. Wer WordPress nicht auf das .webp Format vorbereitet wird sofort diese Meldung beim Upload bekommen:

Tut mir leid, aber aus Sicherheitsgründen ist dieser Dateityp nicht erlaubt.

Zum Glück kann man mit der aktuellen WordPress Version leicht neue Plugins finden. Ich bin dabei auf dieses kleine feine Plugin gestoßen, dass mir dann auch den Upload  von .webp Dateien in WordPress ermöglicht.

Fazit

Wer also seine Webseiten und Bilder für Google optimieren möchte sollte sich mit dem neuen Dateiformat vertraut machen.  Es spart Platz auf dem Webspeicher und kann Eure Webseiten beschleunigen.  Man muss ja nicht gleich alle Bilder umwandeln, und Bilder die jetzt schon sehr gut in Google gefunden werden sollten auf keinen Fall angerührt werden. Denn auch das Alter des Bildes ist entscheidend für ein gutes Ranking in Google.  Dennoch sollte für die Zukunft das neue Format  für neue Bilder eingesetzt werden, einfach weil es besser ist und wir ja alle nicht stehen beleiben wollen. Am effizientesten ist es, wenn Ihr Eure Website nach Seiten mit langen Ladezeiten prüft und dann erst auf diesen Seiten, die Bilder durch das .webp Format ersetzt. Wer Nägel mit Köpfen machen möchte kann natürlich auch gleich alle .jpg Dateien umwandeln und die Dateiendung per “search and replace” ersetzen. Diese Vorgehensweise empfehle ich jedoch nur Experten nach einer Datensicherung, und wie gesagt, denkt auch an die aktuellen Rankings Eurer Bilder.

 

Wie man seine Videoaufrufe für Youtube Videos steigert und so das Ranking der eigenen Videos in Google und Youtube beeinflusst.

Hallo erst mal! Mein Name ist Sammy Zimmermanns und ich bin der Neue hier auf seo.de und möchte hier in regelmäßigen Abständen mein SEO Wissen mit euch teilen. Es soll also keine einmal Post, einmal Link Geschichte hier werden. Als erstes Thema möchte ich auf das Thema Video SEO eingehen.
Die Universal Search mit der Integration von Videos in den Serps schreitet immer mehr voran. Ganz klar, wer hier Medial auf allen Kanälen präsent ist hat einen Vorteil. Youtube hat sich mit der Zeit auch immer mehr zu einem ernstzunehmenden Vertriebskanal für große Brands entwickelt. So ist es also auch kein Wunder, dass sich ein Teil der SEO Zunft auch auf das Optimieren von Videos in Youtube und der Google Universal Search spezialisiert hat.

Wie bekomme ich nun mein Video nach vorne?

Das Prinzip ein Video in Youtube und Google nach vorne zu bringen ist der Optimierung einer normalen Internetseite gar nicht mal so unähnlich. Sämtliche Onpage Faktoren, die man beeinflussen kann sind hilfreich und auch natürlich Links, die auf das Video verlinken
Es kommen aber noch ein paar zusätzliche Faktoren hinzu, die bei einer Webseite nicht zum Tragen kommen, z.B. die Anzahl der Youtube Likes, die Anzahl der Kommentare, Videoantworten und Videoaufrufe. Das sind Faktoren die für das Ranking innerhalb von Youtube wichtig sind.
Für eine gute Listung in Google ist da etwas einfacher. Hier kommen die „social signals“ weniger zum Tragen, dafür aber mehr die “klassischen SEO Kriterien. Eine schöne Übersicht aller Rankingfaktoren habe ich hier gefunden:

Bildquelle: Simon Rueger

Wie Ihr seht, haben Links auf das Video einen sehr starken Einfluss. Ich selber kann das soweit gut nachvollziehen, habe ich doch selber schon viele Videos aufgrund vieler Links zum Video in die Google Suche nach vorne gebracht.
Schwieriger ist es gerade am Anfang „Social Signals“ zu bekommen, wenn man nicht gerade ein etablierter Youtuber ist. Für einen Aspekt gibt es aber eine gute Lösung, die wir als SEO schnell umsetzen können und die gerade bei der Veröffentlichung eines neuen Videos sehr wichtig ist – die Anzahl der Videoaufrufe.

3 Schritte für mehr Youtube Videoaufrufe

    So steigert man die Videoaufrufe halbautomatisch

  • Man integriert ein passendes Video auf einer relativ gut besuchten Webseite. [ Daran sollte es euch ja nicht mangeln;-)]
  • Das Youtube Video wird als Autoplay Video eingebettet.
  • Damit Ihr eure User nicht erschreckt und vergrault, ist der Ton von dem Video ausgeschaltet.

So einfach ist das! Die wenigsten wissen, dass man die Youtube Videos mit diesen beiden Features in Webseiten einbetten kann. Zumindest habe ich eine exzessive Verwendung dieser Technik noch nicht im Netz wahrgenommen.
Beispielcode für Youtube Videos als Autoplay und Sound off einbinden:

<script src=”http://www.google.com/jsapi”></script>
<script src=”http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/swfobject/2.1/swfobject.js”></script>
<div id=”ytapiplayer”>You need Flash player 8+ and JavaScript enabled to view this video.</div>
<script type=”text/javascript”>
google.load(“swfobject”, “2.1”);
function onYouTubePlayerReady(playerId) {
ytplayer = document.getElementById(“myytplayer”);
ytplayer.playVideo();
ytplayer.mute();
}
var params = { allowScriptAccess: “always” };
var atts = { id: “myytplayer” };
swfobject.embedSWF(“http://www.youtube.com/v/DEINYOUTUBEVIDEOCODE &enablejsapi=1&playerapiid=ytplayer&allowFullScreen=true&version=3”,
“ytapiplayer”, “250”, “141”, “8”, null, null, params, atts)
</script>

Mit diesem Code könnt Ihr also eure Videos auf Eurer Webseite einbinden und es automatisch ohne Ton abspielen lassen. So bekommt Ihr halbautomatisch mehr Videoaufrufe und vergrault nicht eure Leser, weil sie vom plötzlichen Ton irritiert werden. Wirklich sinnvoll ist es aber nur, wenn die Seite auch genügend echte Besucher hat, deswegen auch nur eine halbautomatische Steigerung der Videoaufrufe.

Mit dieser Technik könnte man z.B. ein Video in der Sidebar einbinden und automatisch abspielen lassen. Noch ein Tipp von mir. Wenn Ihr zusätzlich noch einen seitenweiten Html Link unter Eurem eingebetteten Video zu dem Video auf Youtube setzt steigert Ihr die Links und könnt so Euer Video in die Google Suche mit nach vorne katapultieren. Es ist erschreckend einfach, aber es funktioniert!

Wem diese Hinweise noch nicht genügen, der mag mich auf meiner Homepage besuchen. Dort habe ich dem Thema Video SEO ein eigenes Tutorial gewidmet. Schaut mal vorbei 🙂

ssl-logo-21qVor 25 Tagen, am 6.08.2014, verkündete Google, dass SSL ein Ranking-Signal sein wird. Zwar nur ein kleines, aber immerhin. Damit kam natürlich Schwung in die Diskussionen über den Sinn und Unsinn von SSL als SEO Faktor. Ich habe zwar keine Zahlen vorliegen, der Abverkauf von SSL Zertifikaten dürfte aber krass in die Höhe geschnellt sein 😉

Bleibt die Frage, soll ich jetzt auch ganz schnell auf HTTPS/SSL umstellen oder soll ich es besser langsam angehen lassen. Immerhin hat die als technologischer Vorreiter bekannte Seo-Klitsche schon komplett auf SSL umgestellt 🙂 Ok, zugegeben, es gibt sicher bessere Gründe, um auf sichere Verbindungen umzuswitchen – aber keine so witzigen.

Immerhin sprangen die Rankings der Seo-Klitsche für den Begriff SEO nach der Umstellung auf SSL von jenseits der 100 bis in die Dreißiger Plätze. Nur ist es zweifelhaft, ob das irgendetwas mit dem neuen Ranking Faktor zu tun hatte. Denn die Umstellung zog diverse Arbeiten nach sich. Das alte Template war quasi hart verdrahtet mit HTTP, es wurde deshalb gegen ein gänzlich neues und zudem responsives Theme ausgetauscht. Damit waren die ersten Probleme behoben. Doch war das erstens nicht alles, und zweitens auch kein Klacks, den man mal so nebenher macht.

Um sauber unter HTTPS/SSL zu laufen, mussten diverse Anpassungen und Änderungen der WordPress Installation durchgeführt werden. Als erstes wurde dem Blog mit Hilfe von Yoasts SEO Plugin beigebracht, das Canonical per Default auf HTTPS zu stellen. Als nächstes wurde die .htaccess auf Vordermann gebracht und eine HTTPS Weiterleitung forciert. Für diesen Zweck genügten folgende Zeilen:


RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} off
RewriteRule (.*) https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [R=301,L]

Desweiteren wurde die wp-config.php angepasst, um einmal den Admin Bereich passend auf SSL zu trimmen und einmal, um die internen Verlinkungen, wie sie z.B. bei Thumbnails/Beitragsbildern entstehen, auch noch sauber auf SSL umzuändern.

define(‘FORCE_SSL_ADMIN’, true);
define(‘WP_HOME’,’https://www.seo-klitsche.de’);
define(‘WP_SITEURL’,’https://www.seo-klitsche.de’);

Der Versuch mit der protokollfreien Variante //www.seo-klitsche.de schien zu Beginn auch eine Lösung, aber nur bis zu dem Zeitpunkt, als ich mich wieder einloggen wollte. Denn dann stand ich vor der Tür und kam nicht mehr rein. Ausgesperrt, wie blöd.

Einige Seiten sind aber auch jetzt noch nicht 100% SSL-ifiziert, weil einige alte Bilder mit HTTP im Quellcode eingebettet wurden. Sicher gibt es auch noch ein Plugin dort draußen, das auch dieses Manko ohne zu viel Handarbeit erledigen kann. Das habe ich mir aber geschenkt. Denn eigentlich ist so eine Umstellung für ein popeliges Weblog der reinste Overkill. Die Arbeit das Zertifikat zu ordern, via PLESK zu installieren, dann die Anpassungen vorzunehmen, das Geld fürs Zertifikat, die Suche nach einem SSL Plugin und die .htaccess und Konfigurationsanpassungen, ganz zu Schweigen von der Recherche und den Fehlversuchen. Dann die Geschwindigkeitseinbußen. Und die Verluste beim Tracking der peripheren Seiten.

Auf der Seite der Positiva können Sicherheit und Vertrauen verbucht werden. Sicher sinnvoll für jeden Shop, aber für ein kleines Blog??? Besonders weil m.E. die größeren Gefahren jenseits der Leitungsenden lauern und/oder sitzen 😉

Eine Sache noch zum Schluss. SSL dürfte sich zu einer echten Spammer-Hürde entwickeln. Es kostet einiges an Zeit und Geld, um Spamseiten oder gar Netze auf SSL umzurüsten. Bei den meisten Spamseiten dürfte das den ROI und damit die Motivation der Seitenbetreiber vernichten.