Ich bin heute auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen, der sich mit der WordPress Memory Problematik beschäftigt. Schon lange habe ich mich gefragt, warum mit jeder neuen WordPress Version auch immer mehr Memory angefordert wird. Dieser Artikel von Heiko Rabe klärt auf und zeigt, dass PHP selber der größte Bösewicht im Kampf um knappe Speicherplätze ist. Da tut einem schon beim Lesen das Optimierer-Herz weh. Ich, der es früher geliebt hat in Assembler um jedes Byte auf dem Motorola 68.000er Prozessor zu kämpfen, bekomme Krämpfe, wenn ich vom verschwenderischen Umgang mit des Speichers Ressourcen lesen muss.

Doch diese Aufklärung tut Not. Bislang hatte ich vor allem WordPress selber in Verdacht, der größte Platzverschwender auf dem Server zu sein. Nach dem Lesen dieses Artikels bin ich vorsichtiger geworden mit derartigen Verdächtigungen. Es gehören immer Zwei dazu, doch scheint mir diesmal PHP den größten Anteil am Misserfolg zu haben. Ob 32 oder 64 Bit, das PHP Memory Management ist Shit 🙂

Unbedingt lesen, obiger Artikel ist Pflicht für jeden selbsthostenden WordPressler.

In Anlehnung an Arnold Schwarzeneggers Last Action Hero wird seit heute nach dem Last Action Seo gesucht. Die Suche erfolgt natürlich in den Google Serps, Eingeweihten dürfte klar sein, dass es in Form einer Jagd auf das Keywort LastActionSeo stattfinden wird. Zur Erhöhung des Jagdreizes hat der Veranstalter von Germanys Next Super-SEO Contest auch einige nette Preise ausgelobt. Ein Apple iPad (16GB WiFi) von Tameco, eine 3-Monats-Lizenz “SEOlytics Eco” und 10 Bing Fan-Pakete warten auf die glücklichen Gewinner. Wer am 10.11.2010 um Punkt 12:00 Uhr Mittags auf der ersten Seite der Google Suchergebnisse zu finden, der gehört dazu.

Stellt sich jetzt die Frage, in wiefern es Sinn macht, an einem solchen Seo Contest teilzunehmen. Manche Seos halten sich zurück, tun das Ganze gar als Kinderkram ab, andere stürzen sich voll in den Contest und versuchen mit allen Mittlen (bis hin zum Spamming) nach vorne zu kommen. Was man auf jeden Fall sagen kann, als Seo Experiment sind diese Wettbewebe sehr unterhaltsam und lehrreich. Vor allem seitdem Google immer näher an der Realzeit indexiert und Universal Search Elemente immer mehr ins Auge der Besucher springen. Doch was ist mit der Teilnahme selber? Kann die Teilnahme an einem LastActionSeo oder RevierPhone Wettbewerb nicht vielleicht sogar für die teilnehmenden Seiten förderlich sein? Insbesondere für Blogs? Dank Ping- und Trackbacks kommen hier einige Links zusammen. Zumindest wenn man es vernünftig anstellt und weiss was tentatives Verlinken zu bedeuten hat.

Können diese Links, selbst wenn sie einem Kunstwort Contest entsprungen sind, einer Seite nützen. Ist die Teilnahme an einem solchen Wettbewerb vielleicht sogar eine Form der Optimierung? Was meint ihr? Möchte das nicht mal einer von euch ausmessen? So – und jetzt ist eure Meinung gefragt. Kommen wir zur Umfrage. Macht bitte mit!

Macht die Teilnahme am LastActionSeo Contest Sinn?
View Results

Gestern habe ich angefangen, eine Facebook Page für Seo.de anzulegen. Im Zeitalter der Sozialen Vernetzung kommt man nicht umhin, sowohl privat als auch mit wichtigen Projekten auf Plattformen wie Facebook und Twitter aktiv zu werden. Immer mehr verlagert sich die Kommunikation in diese Richtung. Wobei ich betonen möchte, dass für mich auch Weblogs ein Teil dieses Web 2.0+ Szenarios sind. Es macht aber Sinn, den Besucherströmen zu folgen.

Noch ist die Facebook Page nicht fertig, wobei ich sowieso das Gefühl habe, dass Facebook Seiten nie richtig fertig werden können, weil sich permanent etwas bewegt und verändert 😉 Ich habe aber schon mal angefangen ein paar Bilder in die Fotogalerie zu stellen, es soll als erstes eine Sammlung von Seo-Köpfen geben. Die Idee trage ich zwar schon lange mit mir rum, doch während man in einem klassischen CMS oder einem WordPress Blog meist einiges an Arbeit in eine funktionierende Fotogalerie stecken muss, hat Facebook die Funktion schon von Haus aus eingebaut. 1:0 für Facebook was das anbelangt.

Ich habe rechts im Menü auch noch eine Facebook Box eingebaut. Damit könnt ihr erstens verfolgen, was auf dem Facebook Channel passiert und zweitens den Like-Button benutzen, um eure Zuneigung für Seo.de zu bekunden. Ich hoffe ich kann euch alle überzeugen, dass ihr das auch tun werdet. Meine Dankbarkeit sei euch gewiss. Und irgendwie überlege ich mir gerade, wie und was ich unter allen Fans an Incentives verteilen könnte. Lasst euch überraschen.

Nachdem ich die DMEXCO verlassen hatte und irgendwann auch noch ein Taxi auftreiben konnte, gings in Windeseile Richtung Bootshaus auf die OMClub Party. Als ich gegen 20.15 Uhr dort ankam, herrschte schon leichte Dämmerung. Nicht schlecht, denn das gibt dann meist viel stimmungsvollere Fotos.

Immer nur Hereinspaziert zum OMClub 2010 – It’s Party Time

Neben stimmungsvollen Fotos vom Ambiente braucht es aber auch stimmungsvolle Partygäste. Diese fand ich dann drinnen, anfänglich aber noch nicht so ganz in Stimmung und auch noch lange nicht voll. Das sollte sich im Verlaufe des Abends aber noch drastisch ändern. Dass dem so kommen würde war mir aber schnell klar, spätestens als ich auf Gretus und KFZ Axel gestoßen bin. Gerade Letzter hatte schon im vergangenen Jahr auf den Tischen getanzt, ein Blick in seine Augen verriet mir, auch diesmal war er wieder zu Allem bereit. Doch seht selber. Können diese Augen traurig sein?
gretus (mitte) und axel metayer (rechts)jens witzig

Dann gesellte sich auch noch Jens mit an den Tisch, ab da wurde es dann richtig Witzig – im wahrsten Sinne des Wortes. Besonders weil ich dann später erkannte, dass Jens Witzig auch noch für die musikalische Unterhaltung des Abends zuständig war 🙂 Und so ging es alles andere als traurig weiter im Außenbereich des Kölner Bootshauses. Das Gelände füllte sich, die Gläser auch, irgendwann fühlte ich mich dann berufen, auch dem Inneren des Bootshauses einen Besuch abzustatten. Innen sah alles noch recht übersichtlich aus, der Großteil der Gäste musste sich wohl noch draußen warmsaufen 🙂

Drinnen kamen die Gäste so langsam auf Touren

Frank Doerr, Yacine Khorchi, Andreas KrausNachdem ich durch die Räumlichkeiten gegeistert bin, landete ich am Ende in Witzigs Party-Raum, wo mir ein phänomenaler Empfang bereitet wurde. Frank Dörr, einer der Löwen in der Seo-Scene, fiel vor lauter Begeisterung aus allen Wolken (ich glaub es waren dreiundzwanzig an der Zahl). Danach war seine Frisur ganz durcheinander. Ähnlich ergings auch seinem mitgereisten Kumpel – unglaublich, was waren die Haare beim Andreas Kraus. Nur der Dritte im Bunde, Yacine Khorchi, war wohl gerade vorher beim Frisör und passte deshalb nicht so recht ins Bild 😉

Genug der Worte Spielerei, so langsam gings ans Eingemachte. Auf Empfehlung von Frank habe ich mir einen Welcome-Drink bestellt – ich muss sagen, ich fühlte mich sogleich willkommen. Frank selber kam auch immer mehr in Stimmung, ganz besonders als am Nachbartisch die Frauenquote immer besser wurde. Also alles Bestens auf der OMClub Party.
Willkommen im Club

Die Gralshüterin des OMclub und der Gralskönig

Und wem hatten wir das Alles zu verdanken? Kirsten Troschitz und unserem guten Randolf. Die Gralshüterin des OMclub hier im Arm von OMClub Veranstalter & Party König Randolf Jorberg.

Draußen an der frischen Luft die gute Laune ruft

Und während sich langsam die Stimmung im Inneren des Bootshauses aufheizte, war draußen der Bär los. Da gab es viel frische Luft, ein wenig Zigaretten-Qualm, einen Hauch von gegrillten Würstchen und gute Unterhaltung. Denn während im Bootshaus-Inneren so langsam die Lautstärke anzog, konnte man sich draußen problemlos unterhalten. Das tat ich dann auch, vor allem als mir Nico Krüger und Georg “Skuub” Matzat über den Weg liefen.
ron hillmann + felix wunderwaldpetra hamacher + markus mueller
Ron Hillmann und Felix wie im Wunderwald. Petra Hamacher und Markus Müller nach der Sarkasmus-Session.

Wie ihr unten sehen könnt, der Außenbereich des Bootshauses war phantastisch illuminiert. So richtig erfassen konnte man das aber erst, wenn man eine Außentreppe am Bootshaus hinaufgewandert ist. Ihr seht, nicht nur für Seo gilt: “Oben rechnet sich!” 🙂

Innen steppte jetzt der Bär. Die DJs Witzig & Kraus drehten auf und die Meute ab

Einige Gespräche später ging’s dann, an Jens Tonnier vorbei, wieder rein in die Partyzone. Noch war die Tanzfläche nicht wegen Überfüllung gesperrt, das sollte sich aber bald ändern.

Im zweiten Diskoraum hatten die DJs Jo Kraus und Jens Witzig voll aufgedreht und die Party-Gäste zum Abrocken animieren können. Hier ging jetzt der Punk ab.

Unterhalten war hier nur noch in Form von Tanz und Gesten möglich, nicht mehr in Form von Sprache. Das folgende Video mag den mittlerweile erklommenen Party-Level ein wenig beschreiben. Den Ton müsst ihr entschuldigen, das eingebaute Micro meiner Kamera war gänzlich überfordert mit dem Aussteuern der Musik.

Mittlerweile war der Zeitpunkt erreicht, wo man entweder Tanzen oder Reden konnte. Beides an einem Ort war kaum noch drin. Zumindest nicht drinnen. Also wieder raus nach draußen. Dort wo Scarlett mit ihrem fortwährenden I say sorry die Männer in ihren Bann zog. Von Frank angehimmelt, schien sie bei Sepita schwach zu werden, dieser hatte aber nur Augen für die Lichtgestalt der Seo-Scene.

Die Fantastischen Vier oder Seo Power pur auf dem OMClub Flur

Die Fantastischen Vier Marco Janck (Seonaut), Heiner Hemken (Gretus), Gerald Steffens (Minivip) und Alan Webb (Webby)

Ansichten von lieben und netten und bösen Seos



Und hier noch einige OMClub Party Impressionen

Auf den Spuren von Pip – Andre Alpar mit schickem Schal

Andre Alpar war an diesem Abend besonders schick, manche seiner Freunde behaupteten sogar er sei noch schicker 😉

Ein schöner Feierabend

Bianca, Frank und Martin ließen den Abend in aller Gemütlichkeit ausklingen.

Dann war Feierabend für mich und ich musste mir ein Taxi suchen und zurück Richtung Heimat fahren. Über Köln HBf, Hamm, Gütersloh bis nach Harsewinkel. Das war’s. Ein schöner und unterhaltsamer Tag war zu Ende.

Die ganzen OMClub Party Bilder wird’s auf Randolfs Facebook-Seite zu sehen geben. Runtergerechnet habe ich sie schon, muss noch ein bisschen aussortieren und dann hochladen.

Geschafft. Nach einem langen Tag war ich geschafft. Um 9 Uhr morgens aufgestanden, nach Gütersloh mit dem Auto, nach Köln Deutz mit der Bahn, die übrigens auf die Sekunde pünktlich war, mit dem Shuttlebus zur Messe und dann zu Fuß durch den Eingang, eingecheckt und sogleich auf den Weg zum Stand von active performance gemacht, weil dort die OMClub Party Tickets auf mich warten sollten. So fing’s an. Dann Messe. Dann OMClub Party. Und 5 Uhr morgens das Ganze wieder rückwärts. Bahnhof Köln, Kaffee&Brötchen, Gütersloh, Harsewinkel. Geschafft. Da war’s dann wieder 9 Uhr früh. Nur habe ich mich diesmal auf’s Ohr gehauen 😉


Am active performance Messestand gab’s die heiß begehrten Eintrittbändchen für die OMClub Party, mit denen ich ein paar Freunden und Kollegen freien Eintritt zum abendlichen Event verschaffen wollte. Nach ein wenig Smalltalk gings dann weiter durch die Gänge der Halle 8, immer auf der Suche nach bekannten Gesichtern und noch bekannteren Firmen. Meine erste Station machte ich (wie eigentlich fast jedes Jahr) am Stand von Abakus Internet Marketing.

Auf dem Bild oben seht ihr Kamillo Kluth, den Leiter Seo bei Abakus, bei der Vorstellung des Seo-Divers. Man spürt regelrecht wie alle Beteiligten in die Tiefen des SEO eintauchen. So wie es sich für einen SEO Diver halt gehört 😉


Links: Uwe Tippmann gibt Tipps und rechts: Alan Webb zeigt an wo es lang geht: “Oben rechnet sich”!

Aber nicht nur oben rechnet sich, auch frische Luft kann sich rechnen. Besonders wenn man längere Zeit nur Messeluft geschnuppert hat. Und so gings nach draußen an die frische Luft, wo sich auch einige bekannte Gesichter einfanden. Mark Münch und Alexandra Lindner liefen mir mit als erstes über den Weg, in ihrem Schlepptau Martin Schlüter und ein junger Kollege. Später kamen dann noch Uwe Weider und Eric Martienssen dazu.

Eric Martienssen und Uwe Weider

Der eine stärkte sich mit einer Wurst, der andere holte sich etwas zu trinken und ich – ich staubte ein Paar Socken mit Logo ab. Und ihr werdet es kaum glauben, ich habe die Socken sogar gleich am nächsten Tag angezogen. Socken sind nicht das schlechteste Werbemittel. Aber während ich “nur” ein Paar Socken abstaubte, machte Alexandra ein viel besseres Geschäft. Sie becircte Uwe so lange, bis er weich wurde und ihr sein Gewinnspiel Seo-Tool abtrat. Glückwunsch Alexandra, das Teil ist echt nett.

Anschließend machte ich mich mit Uwe und Eric auf den Weg durch die Hallengänge, vorbei an vielen Ständen mit bekannten Namen, aber auch mit weniger bekannten Namen, von denen ich noch nie gehört hatte, die aber aufgrund ihrer Standpräsenz nicht mal zu den kleinen Firmen zählen dürften. Interessant, wie wenig Mitstreiter man eigentlich wirklich kennt. Unterwegs traf ich auf Maximilian Muhr, der war sofort im Bild(e), was aber wenig verwundern dürfte, wenn man weiss für wen er arbeitet. Weniger gut im Bild(e) war hingegen Seo-Kollege Torsten Maue, hier unten rechts zu sehen, der mir kurz darauf begegnete und keinen gesteigerten Wert auf eine Bild-Präsenz zu legen schien.

Nach kurzem Intermezzo gings dann weiter in Richtung Clickworker, die Uwe geschäftlich und ich privat aufsuchen wollten. Über die Clickworker hatte ich in diesem Blog schon mal etwas ausführlicher berichtet, damals firmierten sie noch unter dem Namen Humangrid. Die Firma betreibt Crowdsourcing und rekuriert Zehntausende von Clickworkern, welche auf kleine Jobs/Aufträge losgelassen wedem und diese dann gemeinsam abarbeiten. Eine mächtige Maschinerie um mit Menschenkraft Aufgaben zu lösen, an denen Automaten heute meist noch scheitern. Und das Beste daran, das skaliert auch noch irre. Die Jungs haben mir vor ein paar Wochen einen Lexikon-Job in nur 2 Tagen durchgezogen, bei dem es darum ging, eben mal schnell 1700 Lexikon Einträge zu generieren. Das waren zwar meist nur rund 50 Worte lange Einträge, aber mach das mal einer in der Zeit 🙂

Ein paar nette Gespräche – und ein paar Snacks und Getränke – später gings dann auf die letzte Runde. Hier landete ich dann letztendlich am Stand von LBI, wo Ron Hillmann und Co. für einen passenden Ausklang eines langen Messetages sorgten. Es dürfte niemanden verwundern, dass ich dort auf Pelle und Pip gestoßen bin, die dort ihr letztes Messe-Bierchen zu sich nahmen.

Alles in Allem war das ein unterhaltsamer und abwechslungsreicher Messetag auf der Kölner Dmexco. Nur der Abgang vom Messegelände, der ging ja gar nicht. Unendlich lange Schlangen am Taxistand, ich möchte nicht wissen wie lange man da hätte werten müssen. Ich habs dann lieber querfeldein versucht und mir unterwegs ein Taxi gesucht. Im Handgebäck natürlich meine Kamera, mit der ich mich ins OMClub Getümmel werfen wollte. Und wo wir schon bei den Bildern sind, über 100 Fotos habe ich auf der Messe verschossen, die wird’s dann bald auch online geben.

Nachdem im vorherigen Artikel Google Instant auf das reduziert wurde, was es darstellt, jetzt mal ein paar Anmerkungen von mir zur ganzen Instant Hysterie. Von Beschleunigung ist die Rede, die Revolution der Suche wird verkündet, über eine Verdummung oder Verschlaubesserung wird nachgedacht, sogar das Ende von Seo wird für möglich gehalten und zur Abstimmung gestellt.

Antwort eines instantgeschädigten Googlers auf die Frage wonach er suchen würde:

“Woher soll ich wissen was ich suche,
bevor ich lese was ich tippe”

Selten habe ich so ein vielfältiges Spektrum an Feststellungen und Meinungen gesehen zu einer Sache, die noch nicht mal richtig gestartet ist. Faszinierend sind auch die vielen Prognosen bzgl. der Auswirkungen auf Suchverhalten und Seo. Die einen mutmaßen, der Longtail würde durch den Einsatz von Google Instant geschwächt, die anderen erwarten das genaue Gegenteil. Die einen sprechen von Zeit- und Qualitätsgewinn und schnellerem Suchen, andere befürchten Verluste aufgrund der Kanalisierung und der höheren Ablenkung. Doch wer hat recht?

Irgendwo hat jeder recht. Was aber noch wichtiger ist. Am meisten hat Google recht. Denn Google sitzt am längeren Hebel. Wenn Google es gefällt, dann wird der Longtail beschnitten oder gepusht, immerhin befüllt die Suchmaschine die Autocomplete-Box nach ihrem Gutdünken. Und kann dadurch auch gewaltig Einfluss nehmen auf die Besucherströme. Bis hin zu einer Art Vorzensur. Und natürlich kann Google uns jetzt noch viel genauer auf die Finger schauen. Jeder Tastendruck wird an Google gemeldet, selbst meine Vertipper bekommt die Suchmaschine jetzt in Echtzeit übermittelt. Wir sitzen in einem riesigen Labor der Kognitionswissenschaften und Abermillionen Probanden machen mit. Ein Forschertraum(a).

Last but not least eine Anmerkung zum Namen. Google Instant Search erinnert mich irgendwie an Instant Kaffee. Leider verbinde ich mit Instant Kaffee, Tee oder Suppe keine hochqualitativen Genüsse. Zwar verstehe ich die Absicht, Google möchte mit der Namensgebung das instantane an der Suche, d.h. das sofortige Anzeigen der Suchresultate, betonen, doch leider hat dieser heiße Instant Aufguss für mich eher etwas Abtörnendes. Ich assoziiere mit dem Begriff Instant eher so etwas wie “schnell und billig”. Denkt also immer dran, wenn ihr in Zukunft instant googelt: “Es ist angerührt” 😉

Nach dem sensationellen Erfolg seines Seo-Books vor 1 1/2 Jahren hat jetzt Fridaynite eine Fortsetzung seines Klassikers herausgebracht. Geradezu in Rekordzeit hat er zusammen mit dem Experten-Team der Seo-Klitsche Googles neuste Schöpfung – Google Instant – analysiert und alles Wichtige in seinem neuen Seo eBook zusammengefasst.

fridaynites google instant seo book

Wer die Erstausgabe von 2009 kennt, der weiss wie konsequent Fridaynite das Thema Seo auf den Punkt bringen kann. In seinem Werk zu Google Instant hat er diese Präzision und Kürze noch einmal deutlich steigern können. Kaum zu glauben, aber wahr. Mir war es vergönnt Fridaynites Skript Korrektur lesen zu dürfen und ich war schier sprachlos ob der unglaublich komprimierten und zugleich vollständigen Darstellungsweise von Google Instants Belangen. Dieses Buch enthält wirklich alles, was ihr über Google Instant wissen müsst.

Und zum Schluss der Knüller, das Buch wurde von Fridaynite auch gleich ins Englische übersetzt. Anbei seht ihr das englische Cover. Der Download soll in vier Tagen anläßlich der DMEXCO Eröffnung erfolgen. Das gilt sowohl für die deutsche als auch die englische Ausgabe. Das Warten lohnt sich. Ihr werdet begeistert sein.

fridaynites google instant seo book (en)

For our english friends. We proudly present the english version of Fridaynites Google Instant Seo Book, a follow up of his famous Classic Seo Book from 2009. Download will be enabled in four days on occasion of the DMEXCO fair. Stay tuned!

Momentan ist echt der Bär los im Seoland. RevierPhones klingeln allerorten, die Omclub Party steht vor der Tür, Seo Tools werden verschenkt, Google feiert seinen 12. Geburtstag und schmeisst erst mit bunten Bällen um sich und dann die statische Suche auf den Müll – vor lauter Action weiss ich kaum noch wo mir der Kopf steht. Da passt es doch gut ins Bild, dass wir hier auf Seo.de auch etwas zu feiern haben. Wir können endlich das SEO Tippspiel aus dem Jahre 2008 auflösen 🙂

Nach langem Anlauf, einem wilden Auf- und Ab in den Serps, dubiosen Russen-Links und schrägen Keyword-Filtern hat es die Seite endlich geschafft die Google Top 10 für das Keywort Seo zu erklimmen. Erste Gratulanten hat’s auch schon gegeben, jetzt fehlt nur noch die Verkündung des Siegers unseres Ratespiels und die Entscheidung, welcher Preis es denn sein soll. Da warte ich noch auf Rückmeldung eines möglichen Siegeskandidaten. Ich will aber nicht ausschließen, dass es einen Überraschungssieger geben wird 🙂

Ganz nebenbei sei angemerkt, dass in der schnelllebigen Google-Welt der Platz von heute schon morgen wieder Geschichte sein kann. Ich hoffe aber, dass SEO.de weiter seinen Weg in die richtige Richtung gehen wird – natürlich nach oben, Schritt für Schritt. Mit guten Inhalten, einer gehörigen Prise Humor und einer angemessenen Update-Frequenz. Dafür könnte ich noch Mitstreiter gebrauchen. Falls sich jemand von euch als Gastautor betätigen möchte, immer nur heraus damit. Das ist eine Plattform mit Zukunft. Und mit zunehmender Reichweite. Vielleicht die zukünftige Nummer 1 im SEO-Business. (Man darf ja noch Visionen haben) 🙂

Nach dem Run auf’s RevierPhone folgt jetzt der Run auf ein neues Seo Tool. Kollege Uwe Weider hat mir einen Link zum Seo Tool Gewinnspiel von die-werbemittel-idee.de zukommen lassen – und ein Foto vom neuen Objekt der Seo-Begierde.

Ihr habt somit die einmalige Gelegenheit ein kommerzielles Seo-Tool für umsonst zu bekommen. Genauer gesagt, ihr könnt eines von 10 Seo-Tools gewinnen, ihr müsst dazu lediglich am Gewinnspiel teilnehmen – und ein wenig Glück haben. Das lohnt sich, denn hinter dem Tool versteckt sich ein SwissFlash Laser Taschenmesser mit USB-Stick der Marke Victorinox. Sozusagen die moderene Fassung eines alten Jugendtraumes. Welcher Junge wollte früher nicht auch ein Schweizer Taschenmesser besitzen.

Mit dem schicken roten Seo-Messer in der Tasche seid ihr in Zukunft die Könige der SEO- und Marketing-Events. Aber auch im Seo Alltag werdet ihr nicht mehr auf das coole Tool verzichten wollen. Ob zum PageRank Pruning und Linkabschneiden oder zum Feilen am oder Kopieren von Content, dieses Multifunktionstool ist vielseitig einsetzbar und schon nach wenigen Tagen nicht mehr aus dem Optimierer-Leben wegzudenken. Und bedenkt eines. Die Werbemittelidee kommt aus der Nähe von Bonn. Und Seo-Tools aus dem Raume Bonn sind das Beste was der Markt in diesem Bereich zu bieten hat 😉

Und solltet ihr nicht zu den glücklichen Auserwählten gehören, so müsst ihr den Kopf nicht hängen lassen. Zur Aufmunterung gibt es noch 10 Trostpreise hinterher, die Smile Kaffeetasse sollte auch dem größten Griesgram noch ein Lächeln entlocken 🙂

Vlad hat auf seiner Geld 2.0 Website einen einfachen Tipp verraten, wie man mit ein paar CSS-Handgriffen die Performance der Google AdSense Werbung verbessern kann. Dabei meint Performance weniger die Höhe der Einnahmen, wobei diese aufgrund der Optimierung vielleicht auch leicht steigen könnten, sondern vielmehr die Zeit die es braucht bis der Webbrowser die Zielseite komplett aufgebaut und angezeigt hat.

Denn Webbrowser operieren in vielen Fällen seriell, stoppen den Seitenaufbau während der Ausführung von Javascripten (wie z.B. beim Google AdSense Code) oder unterbrechen sogar das Nachladen weiterer Seitenobjekte (Bilder, Scripte,CSS). Dadurch kommt es zu Verzögerungen im Seitenaufbau, was im schnelllebigen Internet den einen oder anderen Besucher verstimmen oder im schlimmsten Falle kosten kann. Um diesem Effekt entgegen zu wirken ist es besser, dass man das Script ans Ende der Seite verfrachtet. Wie man das am schlauesten macht, das kann man jetzt bei Vlad nachlesen.

Wahrscheinlich wird Google in näherer Zukunft nachlegen und auf asynchrones Nachladen des AdSense Codes umrüsten. Doch bis dahin sind elegante Tricks wie dieser zur AdSense Optimierung das Beste was man tun kann. Übrigens stammt der Tipp ursprünglich von Aaron Peters, bei dem neben dem Tipp auch noch die komplette Herleitung mit interessanten Zeit/Ablauf Diagrammen zu finden ist.