Nachdem es hier im Blog lange Zeit ziemlich ruhig zuging, kommt jetzt wieder etwas Schwung in den Laden. Den Auftakt macht der Bericht vom Onpage.org Event am 19. Juli 2017 in München. Dort fand im Mathäser Filmpalast/Kinosaal die gro߀e Firmenvorstellung und Umfimierung statt.

Aus OnPage.org wird RYTE. Damit versucht das Unternehmen sich auf der einen Seite internationaler aufzustellen, auf der anderen Seite aber auch beim Produktangebot die OnPage fesseln abzulegen und den Weg frei zu machen für ein deutlich erweitertes Produktspektrum. Weiterlesen

ritter-frank-loewenherzVor Kurzem hat Ritter Frank Löwenherz einen köstlichen Artikel über Seo-Linkspammer im Allgemeinen und Forenlink-Spammer im Besonderen verbloggt, der mir in vielen Punkten aus dem Herzen spricht. Bei mir zwar weniger mit Bezug auf Foren und mehr mit Blick auf Blogs. Aber auch hier herrscht Krieg. Ein brutaler Kampf von Gut gegen Böse. Die Ritter der Blogs gegen die bösen Spam-Kommentatoren. Und gegen eine schier übermächtige Armee von Spam-Robotern.

Wer einmal verstehen möchte, wie sich der Ritter Don Quichotte beim Kampf gegen die Windmühlen gefühlt haben muss, der sollte nur mal für 3 Tage die Spam-Schutzschilde (Plugins) seines Weblogs herunterfahren und versuchen, sich manuell gegen die nun auf ihn hereinprasselnde Flut von Trackbacks und Kommentaren zu erwehren. Es gibt Blogs in denen muss ich ein extra Comment Delete Plugin installieren, um die zu Hunderten oder gar Tausenden aufgelaufenen Kommentare abzuräumen. Kaum ein Blog, das nicht mindestens mit 2 Anti-Spam Plugins gleichzeitig überwacht wird.

Doch dummerweise ist dieser Schutz gegen den Schmutz nicht ausreichend im Kampf gegen die Erfindungskraft und Hartnäckigkeit einiger Zeitgenossen. Nicht nur die Kommentare sind ein Angriffsziel in einem Blog, auch andere Schwachstellen werden angegriffen und penetriert. So wird Seo.de tagtäglich mit neuen User-Anmeldungen beglückt, eine an für sich erfreuliche Sache, wenn da nicht immer diese merkwürdigen Usernamen wären. AleciaYkgkd mit einer seltsamen Hotmail Adresse oder woulkilliax mit einer nicht viel wohlklingenderen Gmail Adresse mögen vieles sein, Leser dieses Blogs sind sie ganz sicher nicht.

Und so kam es wie es kommen musste, genau an dem Tag, an dem Ritter Frank Löwenherz die Hutschnur hochgegangen ist wegen der spammigen Forenlinks, hat irgendein hyperaktiver Spammer eine gescriptete Anmeldeaktion gegen das Seo.de Blog gefahren. Und das nervt. Vor lauter Fake-Accounts sind die echten User kaum noch zu sichten.

WindowClipping (1409)

Über 3300 registrierte Blogleser wären normalerweise ein erstrebenswertes Ziel – aber nicht zu diesem Preis und dieser Qualität. Und weil ich jetzt endgültig die Schnauze voll habe, kommt ein Passwortschutz davor. Das hat zudem den erfreulichen Nebeneffekt, dass auch die momentan grassierenden Brute Force Passwort-Attacken gegen WordPress Blogs mit ausgesperrt werden. Denn das ist noch ein weiteres ganz übles Kapitel zum Thema Schmutz im Web. Doch darüber berichte ich dann in einem eigenen Artikel.

(c) Can Stock Photo / Nejron

Die unterschiedlichen Pakete von strucr.com

Wie man unschwer am Strucr Banner rechts im Menü erkennen kann, bin ich ein großer Fan von Tobias Schwarz seinem Webseiten Struktur Analyse Tool Strucr. Das Werbebanner dient nämlich nicht dem Zwecke des Geldverdienens, sondern ist als echte Empfehlung zu verstehen. Insofern ist auch das an die Bannerverlinkung angepappte rel=nofollow Attribut eigentlich völlig fehl am Platze, aber um des lieben Google-Friedens willen hatten wir seinerzeit besprochen, wir wollten es mal so versuchen.

Nun gibt es aber auch noch eine extra Rubrik Seo Tools/ hier auf Seo.de, in welche ich das Tool gerne aufnehmen würde, dazu bedürfte es aber noch eines entsprechend umfangreichen Tests. Und da mir aktuell die Zeit dafür fehlt und wir hier auch gerne mit Reviews von Lesern arbeiten, wie des öfteren in der Vergangenheit geschehen, haben Tobias und ich uns etwas ausgedacht, womit wohlmöglich allen beteiligten Parteien geholfen wäre.

Wie ihr unschwer an der Artikelüberschrift erraten könnt, wir suchen “einen” Freiwilligen der das Webseiten Struktur Analyse Tool Strucr für einen Monat lang ausgiebig testen und uns zum Ausgleich einen entsprechenden Review zur Verfügung stellen möchte. Tobias bietet dem Probanden immerhin sein X-Large Paket mit fetten 10.000.000 crawlbaren Seiten dafür an. Dieses Paket würde ansonsten 350.00 € netto bzw 416.50 € brutto kosten. Falls also jemand von euch das Tool testen und (s)einer Website mal gehörig auf den Zahn fühlen möchte – jetzt ist Zeit sich zu melden.

Je nach Interesse bzw. Zuspruch werde ich diese oder ähnliche Aktionen in Zukunft wiederholen. Es gibt noch eine ganze Menge mehr Seo-Tools am Markt. Der eine oder andere Toolanbieter wird vielleicht mit sich reden lassen 😉

Im Rahmen der Seo-Campixx waren die beiden Expertiser Maximilian Muhr und Markus Orlinski mit Kamera und Mikrofon unterwegs und haben fleissig Interviews mit Konferenz-Teilnehmern und SEO-Experten geführt. Ganz am Ende standen die beiden dann zusammen vor der Kamra und wurden zu ihrem eigenen Projekt befragt. Genau in diesem Moment habe auch ich meine Kamera gezückt und auf die Szene draufgehalten.

expertiser from Gerald Steffens on Vimeo.

Expertiser: Kostenlose Videos mit Expertenmeinungen zu einem speziellen Thema

Ich drücke den beiden Expertisern feste die Daumen, dass sie mit ihrem neuen Projekt Erfolg haben werden.

Was nimmt man nicht alles an Strapazen in Kauf, nur um pünktlich auf der Berliner Unkonferenz anzukommen. Abfahrt kurz nach Mitternacht in Richtung Bielefeld Hbf. Cityniteliner mit 35 min Verspätung erwarten.

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Ziemlich spasslose und schlaflose Fahrt durch die Dunkelheit. Ankunft Berlin Ostbahnhof ca. 5:30 Uhr. Kaffee-Pause bei MacDoof. Danach 2x S-Bahn und Taxi zum Müggelsee. Einchecken. Klamotten aufs Zimmer verfrachtet. 6:45 Uhr. Mails and more checken. Fertig. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aufs Bett geschmissen und gepennt. Ratz. Ratz.

Seo Campixx 2013 – Tag 1 – Samstag

Wecker rappelt. Immerhin 1.15 h gepennt. Frisch machen, Frühstück. Fit wie Turnschuh (nach dem Ironman). Begrüßung besuchen und den Geist der Campixx entdecken. Augen wischen. Geist entpuppt sich als Veranstalter Marco Janck.

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Begrüßungsworte. Hier im Anschluss auch noch als Video.

Im Anschluss an Marcos Begrüßung folgte der Auftritt des Ballonkünstlers Tobi van Deisner. Der Bursche war nicht umsonst Halbfinalist bei RTL Supertalent und hatte nicht nur einen hohen Unterhaltungswert im Rahmen seiner Ballonkünste zu bieten, sondern sorgte auch mit seiner spektakulären Seo Starwars Inszenierung für eines der absoluten Highlights des Tages. Die Zuschauer durften hier ihre Seo Stars von ihrer schauspielerischen Seite kennenlernen. Einfach genial – und gleichzeitig eine Menge Gespächsstoff für den Rest des Tages.

Seo Stars spielen Seo Starwars

Zum Auftakt holte sich Tobi van Deisner einige in der ersten Sitzreihe platzierten Seo-Größen auf die Bühne. Wenn die Jungs gewusst hätten, auf was sie sich da einlassen, wer weiss wo die sich versteckt hätten 😉

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Den Beginn machte Marcus “Mediadonis” Tandler, der in der Rolle des Luke Skywalker, mit blauen Laserballonschwert ausgestattet, auf Schurkenjagd gehen sollte. Ihm folgte Patrick Klingberg, der mit Luftballonen ausstaffiert zur Prinzessin Lea mutierte.

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Dritter im Bunde war der sportlich dynamische Klonkrieger Julian Dziki, der später gegenüber Prinzessin Lea handgreiflich werden sollte. Als dann Karl Kratz auf die Bühne gerufen wurde, wobei er seltsamerweise behauptete er hieße Christoph, war nicht nur die Verwirrung, sondern auch die Besetzung für Chewbacca perfekt.

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Weiter gings im Takt mit Marcus Tober, der sich im Folgenden als Meister Yoda entpuppen sollte. Man erkannte schon hier ganz klar, dass die Macht mit ihm war. Ähnlich stark war die Macht bei Christoph Cemper, also kein Wunder, dass er auf die Bühne gerufen wurde um sich als Darth Vader zu präsentieren.

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Last but not least musste dann noch Markus Hövener auf die Bühne und erkennen, dass es gar nicht so einfach ist die Klappe zu halten. Schon gar nicht, wenn einem Hunderte von Zuschauer dabei beobachten. Und jetzt ab mit dem Film und Klappe, die Erste.

Das war ganz grosses Kino. Für mich bislang das beste Unterhaltungsprogramm der bisherigen Campixx Jahre 🙂

Die Campixx bot Unmengen an Sessions

Im Anschluss an das Unterhaltungsprogramm gings dann in die Sessions. In 2013 wurden auf der Seo-Campixx sage und schreibe 160 Sessions abgehalten. Der reine Wahnsinn, die schiere Menge an Vorträgen machte meine Strategie der Vorjahre – nämlich möglichst jeden Referenten in seiner Session abzulichten – gänzlich hinfällig. Zudem hatte ich jetzt die Qual der Wahl, welchen Vortrag sollte ich denn überhaupt besuchen. Viele Namen waren mir gänzlich unbekannt. Das ist einerseits schön, dem Nachwuchs ein Chance, andererseits vermisste ich doch den einen oder anderen Speaker früherer Jahre, denn die waren immer ein verlässlicher Garant für Qualität und Unterhaltung. Im Weiteren werde ich weniger auf Vorträge als auf Personen, Gespräche und das Rahmenprogramm der Seo-Campixx eingehen.

Achtung: Hier schreib ich noch weiter. Ein bisschen aus den Sessions, ein bisschen zu United Four und ein bisschen zu Personen und Gesprächen.

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Beim Frühstück traf ich auf Malte Landwehr, der Probleme mit seinem Brötchen hatte. Es war nämlich noch nicht in der Google Bildersuche zu finden. Da hingegen war Frank Doerr gerade damit angefangen seinen Quark auszulöffeln. Was an und für sich nicht bemerkenswert wäre. Aber witzigerweise ist mir Frank in den letzten Jahren fast immer als einer der Ersten vor die Linse gelaufen. Das muss an seiner Omnipräsenz in Bezug auf Seo Konferenzen liegen, oder an seinem Reiki 😉

Seo-Campixx Team

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Auch im Jahre 2012 fand die SEMSEO Pubkonferenz wieder im Erlebnis-Zoo in Hannover statt – sicherlich die coolste Location überhaupt, die im Konferenz-Zirkus angeboten wird.

Und wenn schon die Location so cool ist, dann sind es die Besucher nicht minder. Wie man leicht am schwungvollen Auftritt von Malte, Jens und Pascal erkennen sollte.

Am Eingang der Event-Location gab es einen farbenprächtigen Empfang.

Und im Inneren boten die freilaufenden Elefanten eine weitere Attraktion.

Nach so viel optischem Augenschmaus ging’s dann aber los mit ersten lockeren Gesprächen. Zum Beispiel über Sörens neuen Seo-Tool Schachzug oder Franks Pre-Semseo Grill-Event.

Wo Frank Doerr rumläuft, da konnte Andreas Müller nicht weit sein. Mit ihm, Uwe Walcher + Markus Müller unterhielt ich mich ganz angeregt über Ideen und Möglichkeiten für die Afs-Akademie.

Gleich nebenan sichtete ich dann Patrick Klingberg, der sich wirkungsvoll im Kreis seiner Freunde präsentierte. Denn über Kreise hatte er kurz zuvor auf der SEOMSEO Konferenz referiert, nämlich über Google+ Kreise.

Während dessen plauderten die SEMSEO Veranstalter Uwe und Alan bei einem frischen Pils angeregt mit ihren Besuchern.

Mindestens so anregend wie diese Gespräche dürften die Auftritte des Zauberkünstlers Rainer Zufall aka Rainer Matthiesen gewesen sein.

Die gebannt zuschauenden Seos waren zuerst verblüfft und dann begeistert ob der Fingerfertigkeit des Zaubermeisters. Allen voran Jens Brechmann, der sich nicht nur Rainer Zufalls Karte geben liess, sondern sich selber als Hellseher outete und dem guten Rainer wachsende Sichtbarkeit für seine Webseite vorhersagte. Dem kann ich mich nur anschließen 😉

Zwei Tische weiter unterhielt sich Seo-Urgestein Jojo mit dem Textmagier Andreas Wander, worüber kann ich leider nicht sagen, vielleicht über Texte. Oder über Urlaub.

Während ich nicht im Bilde war, worum es nebenan ging, dürfte es beim Gespräch von Martin wohl um Bilder und Videos in den Google Serps gegangen sein. Zumindest konnte ich diese Begriffe aufschnappen, als ich mich dazu gesellte.

Später traf ich dann Martin im Gespräch mit Nicolas Sacotte wieder. Sicherlich versuchte Nico gerade zu erklären, wie man aktiv traffic macht. Zum Beispiel mit SEMSEO Recaps 😉

Auf dem Weg ins Innere des Event-Gebäudes lief mir dann Sasa Ebach, der Meister des Linkbaits Link-Gebetes über den Weg.

Im Inneren des Gebäudes begegneten mir dann 3 blaue Elfen. Ich habe sie mal gleich bildlich festgehalten, so blau wie die drei waren nicht mal die härtesten SEOs.

Und während draußen die Luft ein wenig frischer wurde, sorgten auf der Tanzfläche Ulli und Alan Webb für frischen Schwung.

Alles in allem ein netter und unterhaltsamer Abend. Vor allem der Veranstaltungsort ist, wie schon Frank in seinem Recap Post geschrieben hat, einfach grandios. Insbesondere wenn das Wetter mitspielt und man den ganzen Abend an der frischen Luft verbringen kann. Nur eine Sache hat mich dann doch ein wenig traurig gestimmt, der Flair früherer Pubcon Zeiten scheint dahin gegangen -zusammen mit einigen alten Bekannten und Abakus Forenmitgliedern, die sich auch nicht mehr berufen fühlten, den Geist vergangener Tage wieder auferstehen zu lassen.

Jedes Unternehmen, das die Suchmaschinenoptimierung als neuen Marketingkanal erschließen oder ausbauen möchte, muss sich die Frage stellen, in welcher Form diese angegangen werden soll. Prinzipiell gibt es drei Lösungen: Entweder man entscheidet sich dafür, einen Mitarbeiter fest einzustellen, der ausschließlich mit SEO betraut wird, oder man lagert diesen Bereich aus und beauftragt eine Agentur mit der Suchmaschinenoptimierung. Da beide Varianten Vor- und Nachteile haben (s.u.), gibt es die dritte Möglichkeit, nämlich eine Kombination von beidem.

Die drei wichtigsten Vorteile eines Inhouse-SEO

Eine der Hauptaufgaben eines Inhouse-SEO ist es, SEO-Prozesse in das gesamte Unternehmen zu integrieren, alle Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren und die Prozesse der verschiedenen Abteilungen miteinander zu koordinieren. Durch den direkten, täglichen Bezug zum Team fällt es dem Inhouse-SEO leichter, allen Mitarbeitern nach und nach ein für ihren jeweiligen Arbeitsbereich relevantes Know-How zu anzueignen, damit SEO möglichst bei jedem Arbeitsschritt ‘mitgedacht’ wird und sich ganz natürlich in alle Arbeitsprozesse einfügt. In einem zweiten Schritt können sich auch die Geschäftsführer oder Mitarbeiter anderer Abteilungen (wie z.B. Marketing, Technik und Produktmanagement) einbringen und die Suchmaschinenoptimierung mit eigenen Ideen vorantreiben, sobald sie ein Grundverständnis dafür entwickelt haben.

Auch ist ein Inhouse-SEO näher an den Kunden und Produkten seines Unternehmens als eine Agentur es jemals sein könnte. Er kennt sämtliche Dienstleistungen seiner Firma und weiß zudem, worauf es in seiner Branche ankommt. Eine Agentur betreut viele verschiedene Kunden in allen Branchen und kann sich daher weniger tief in die Feinheiten einarbeiten. Dementsprechend gehen dem Inhouse-SEO, der immer mehr zum Experten innerhalb seiner Branche wird, zum Beispiel Keywordrecherchen oder die Planung der Texte zur Onpage-Optimierung leichter von der Hand, während sich die Agentur jedes Mal neu einarbeiten muss.

Das dritte, wichtige Argument für einen Inhouse-SEO ist der Zeitfaktor, der auch eng mit den Kosten verknüpft ist. Der Inhouse-SEO hat ein Interesse daran, dass sich die von ihm getroffenen Maßnahmen schnell und dennoch nachhaltig auswirken. Um seine Arbeit zu rechtfertigen und der gesamten Firma die Wichtigkeit von SEO vor Augen zu führen, wird er sich um möglichst gute Ergebnisse in kurzer Zeit bemühen. Die Agentur, die meist nach Zeit bezahlt wird, könnte hingegen ein Interesse daran haben, die Maßnahmen künstlich in die Länge zu ziehen, um den eigenen Umsatz zu steigern. Diese Praxis ist natürlich in seriösen Agenturen nicht üblich und das Risiko dafür kann durch Gespräche im Vorfeld minimiert – jedoch nie gänzlich ausgeschlossen – werden.

Drei Argumente für eine Agentur

Jede gute SEO-Agentur kann natürlich mit geballtem Know-How punkten. Da sich die Agentur jeden Tag mit verschiedensten SEO-Lösungen in allen Branchen beschäftigt, kann sie schnell die Strategien entwickeln, die für das jeweilige Unternehmen optimal sind. Der berühmte ‘Blick über den Tellerrand’ ist für Agenturen wesentlich leichter zu bewerkstelligen als für einen Inhouse-SEO, der nur seine Branche kennt und betrachtet. Dazu kommt ein weit reichendes Netzwerk von Kontakten und Ressourcen, die insbesondere mit Hinblick auf die Offpage-Optimierung, also z.B. das Linkmarketing, von Vorteil sein können.

Hinzu kommt, dass es gar nicht so einfach ist, einen kompetenten Inhouse-SEO zu finden. Der Arbeitsmarkt in diesem Bereich ist bereits seit Jahren durch einen erheblichen Nachfrageüberschuss geprägt, sodass es einfacher ist, eine gute Agentur zu finden als einen kompetenten SEO, der sich als Angestellter auf eine Firma festlegen möchte. Ein Unternehmen, das erst beginnt, sich mit dem Thema zu beschäftigen, wird zudem Schwierigkeiten haben, die Kompetenzen der Bewerber einzuschätzen. Anhand von Referenzen aber eine patente Agentur ausfindig zu machen, ist wesentlich einfacher.

Weiterhin muss sich jedes Unternehmen überlegen, ob ein Inhouse-SEO in Vollzeit ausgelastet wäre. Einen normalen Mitarbeiter neben der täglichen Arbeit mit Suchmaschinenoptimierung zu betrauen, ist in jedem Fall nicht ratsam. Jemanden 40 Stunden in der Woche nur damit zu beschäftigen ist, gerade in kleineren Unternehmen, oft nicht nötig. Für eine Zwischenlösung ist eine Agentur ideal. Außerdem kann das SEO-Budget problemlos hoch- und heruntergeschraubt werden, je nach Bedarf – ohne dass neue Mitarbeiter eingestellt und eingearbeitet oder kurzfristig entlassen werden müssen.

Die Voraussetzungen für eine Mischung aus beiden Kanälen

Die Vor- und Nachteile beider Verfahrensweisen liegen auf der Hand. Welche Lösung sich für ein Unternehmen am besten eignet, muss in jedem einzelnen Fall individuell entschieden werden. Wenn SEO ein wichtiger Bestandteil der Marketingstrategie eines Unternehmens ist und ein dementsprechend hohes Budget zur Verfügung steht, kann eine Verschmelzung beider Strategien ins Auge gefasst werden. Das bestätigt auch Benjamin Patock, Geschäftsführer des Zigarren-Onlineshops Noblego (www.noblego.de).

In dem Fall sorgt die Agentur für die nötigen Kontakte, das Know-How und innovative Lösungen, die in der Branche des Kunden vielleicht noch nicht so bekannt sind, und arbeitet eng mit dem Inhouse-SEO zusammen, der die Suchmaschinenoptimierung im Unternehmen verankert und viel Wissen um die Produkte und die Konkurrenz mitbringt. Bei der Zusammenarbeit eines Inhouse-SEO mit einer Agentur kann die Arbeit außerdem sinnvoll aufgeteilt werden: Während die Agentur sich zum Beispiel aufgrund ihres weit reichenden Netzwerks gut um den Bereich Linkmarketing kümmern kann, könnte der Inhouse-SEO die technische Suchmaschinenoptimierung durchführen und z.B. die Webseitenstruktur anpassen. Die Umsetzung von Onpage-Strategien direkt durch die Agentur und die damit verbundene Weitergabe der Zugangsdaten zum firmeneigenen Content-Management-System ist nämlich eher unüblich.

Am 25.04.2012 passierte Dramatisches in Seoland. Ein Pinguin war aus dem Zoo von Mountain View ausgebrochen und schoss scheinbar wahllos auf alles, was nicht bei drei auf den Bäumen war und nach SEO aussah. Man gab diesem Ereignis später den Namen Penguin Update.

penguin

Peng, Peng, Penguin

Der Pinguin sorgte für Schlagzeilen. Auf allen Kanälen, sozial bis multimedial, wurde er zum Star der Shows und Nachrichtensendungen. Und es dauerte nicht lange, da wurde nicht nur über den Pinguin, den Täter und vermeintlichen Amokläufer geschrieben und über seine Motive nachgedacht, sondern erste Presse- und Blog-Experten stürzten sich auf die Opfer und stellten Vermutungen zu den Todesursachen an. Mit überraschenden bis kuriosen Ergebnissen. Die Opfer seien nicht nur erschossen worden, viele wiesen auch noch Stichverletzungen und Knochenbrüche auf und sollen zudem vergiftet worden sein, nachdem man sie erstickt hatte.

Ok, ich will mich mal nicht so sehr in Spekulationen um Motive und Todesursachen verlieren – tot ist tot – und Hauptsache erschossen. Einige Penguin Artikel haben sich als Schnellschüsse erwiesen, durch die zeitliche Nähe von Panda und Penguin Update kam es zu Fehlinterpretationen. Die meisten davon haben sich aufgeklärt. Doch immer wieder staune ich, was einige Seo-Experten so an Weisheiten und Gedankenschlüssen von sich geben. Wirklich brauchbare Ergebnisse werden noch einige Zeit brauchen. Wenn Penguins zweites Update folgt, wenn erste Seiten zurückkommen, wenn Tests und Zufallsbeobachtungen die Hebel des Algos sichtbar machen.

Wirklich witzig wäre es ja mal, wenn Google beide Updates (Panda & Penguin) zeitgleich ausspielen würde, dann wäre das Chaos groß in Seoland. Oder wenn Google die Ingredenzien der Algorithmen mit einander verkoppeln würde. Abschuss einer Seite für ein Keyword, wenn CTR & Verweildauer & Serp Return Rate zusammen mit bösen Links und noch böseren Ankertexten aus ganz bösen Nachbarschaften einen unbekannten Schwellwert überschreiten. Und ich fürchte mal, von so einem Panduin Update sind wir gar nicht so weit entfernt.

Bildrechte: 3d Penguin wants to know if you feel lucky punk – © Steve Young – Fotolia.com

Auf den Tag genau seit fünf Jahren ist Frank Doerr mit seinem Blog Seo-Scene in der Seo Szene tätig. Und darum feiert er heute, am 7. April 2012, mit uns allen sein Blog Jubiläum. Und damit es noch mal so viel Spaß macht, gibt es auch die Chance etwas zu gewinnen. Mitmachen dürfen all jene, die geneigt sind, etwas via Kiva zu spenden. Rafft euch auf und tut was Gutes.

Übrigens, der obige Bildauschnitt stammt von der Abakus Pubcon 2007, zeigt also Frank zu ungefähr der Zeit, als er mit dem Bloggen anfing. Leider ist das das beste Bildmaterial, das ich in meinen Archiven finden konnte. Doch kommen wir zum Wesentlichen.

Meinen Glückwunsch und Dank an Frank für die viele Arbeit und die vielen guten Artikel, die er im Laufe der Jahre zum Besten gegeben hat. Das ist schon eine bemerkenswerte Leistung – viele Blog-Weggefährten vergangener Tage haben nicht diese Ausdauer an den Tag gelegt. Was schade ist, ich weine dieser Zeit ein wenig hinterher. Blogs und Blogger sind ruhiger geworden, und die neue Zeit mit ihren sozialen Errungenschaften wird immer hektischer. Da tut es gut, wenn alte Hasen wie Frank Doerr mit ihrem Weblog für ein wenig nostalgische Gefühle sorgen 🙂

Interessant auch, wie sich aus scheinbaren Kleinigkeiten plötzlich neue Geschichten ergeben. Ohne die Seo-Quartett-Aktion von Felix Beilharz hätte Frank wahrscheinlich sein Blog-Jubiläum verpennt. Der Quartett-Eintrag mit dem Domainalter war die Initialzündung für weitere Nachforschungen – Ergebnis sehen wir ja hier. Aber witzigerweise ist die Geschichte hier noch nicht zu Ende, diese Aktion brachte mich auf den Gedanken doch mal nachzuforschen, wann ich denn mit dem Bloggen losgelegt habe.

Und Peng! Volltreffer. Besser geht nicht. Am 8. April 2003 schrieb ich meinen ersten eigenen Blogartikel, d.h. den ersten Artikel in einem von mir gehosteten Weblog auf gerald-steffens.com. Der Artikel war zugegebenermaßen ziemlich kurz gehalten und stark seo-getrieben, doch Länge und Qualität der Texte haben sich mit der Zeit verbessert. Das ist jetzt also 9 Jahre her. Ich feiere folglich auch Blog-Jubiläum. Hurra 🙂

Der heutige Artikel stammt von Markus Laue, einem jungen Online Marketer aus dem Raum Leipzig. Markus studiert Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt Dienstleistungsmarketing, im Master Studium an der Universität Leipzig und steckt soeben in der Gründung einer eigenen Agentur für Strategische Suchmaschinenoptimierung in Leipzig und Umgebung. Markus hat sich bereit erklärt, seine bisherigen Erfahrungen der Gründung aufzuarbeiten und mit uns zu teilen.

Zum Schluss sei angemerkt, dass laut Aussage Facebook der Websitelaunch seit heute vollbracht ist:

Markus Laue: “http://www.karma-webmarketing.de/ in V1.0 ist zu 100% online…”

Herzlichen Glückwunsch! Alles Gute mit der neuen Seo-Agentur und viel Erfolg in der Zukunft.

Einleitende Gedanken zu Seo und Agenturen

Im Bereich von „SEO as a Service“ existieren aktuell fünf prägnante Anbieterformen am Markt. Hobby SEOs, Semiprofessionelle Freelancer, professionelle Full-Online Marketing Agenturen und die Full-SEO Agenturen und die spezialisierten SEO Agenturen. Diese Verteilung ist auch keinesfalls problematisch, denn sie dient der organischen Auftragsverteilung über den Markt und bedient voneinander getrennte Marktsegmente. Die Hobby SEOs sind größtenteils Webmaster, die eigene Projekte im Internet besitzen, seien es Weblogs oder Newsseiten. Diese haben sich meist ein solides Grundlagenwissen angeeignet, welches sie nun auch für kleine Kundenprojekte einsetzen. Für manche Bereiche völlig ausreichend, aber allein durch die Tatsache des beschränkten Umsatzes und der meist nebenberuflichen Ausübung im Endeffekt meist nur Grundlagenoptimierung. Die nächste Gruppe bilden die SEO Freelancer, wie ich einer war. Gestartet als Webmaster mit eigenen Projekten, hat mich die Thematik Suchmaschinenoptimierung nicht mehr losgelassen. Nach der Aneignung der Pflichtlektüre, unzähligen eigenen erfolglosen eigenen Projekten und noch viel mehr „trial-and-error“ haben es diese geschafft, sich ein respektables Wissen zu erarbeiten. Hinzu kommt jedoch der Netzwerkeffekt. Engagierte Freelancer haben sich ein Netzwerk an eigenen Projekten bzw. anderen Online Marketern geschaffen, welches es Ihnen ermöglicht, Kundenprojekte im OffPage Bereich kurzfristig und vor allem nachhaltig zu stärken. Doch das Dasein als SEO Freelancer birgt gleichzeitig auch viele Gefahren und Problemstellungen, die es zu überwinden gilt. Des Öfteren bekommt man als Freelancer von Kunden zu hören, dass man sich aus rechtlichen Gründen (Haftung) dazu entschlossen hat, die SEO Agentur vorzuziehen, obwohl diese – in den meisten Fällen zu Recht – um einiges höhere Kosten verursacht.

Das dritte Marktsegment wird besetzt durch die unzähligen Full-Service Agenturen die in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Nicht, dass ich dies nicht für gut befinde, denn immerhin kurbeln diese die deutsche Wirtschaft an, aber dennoch bin ich der Überzeugung, dass, bis auf einige ausgewählte Ausnahmen, Agenturen die Webdesign, Webprogrammierung, Offline Marketing, PR und Suchmaschinenoptimierung anbieten einfach ein zu breites Spektrum bedienen um in allen Bereichen exzellent aufgestellt zu sein. Leider musste ich in den letzten Jahren auch häufig die Erfahrung machen, dass solche Full Service Agenturen lediglich am schnellen Geldverdienen interessiert sind. Zum Teil sind mir dort Knebelverträge untergekommen, die wohl kein Rechtsbeistand Deutschlands für fair befunden hätte. Aber das sei jedem Unternehmer freigestellt. Nun gibt es noch die Art von Agentur, die sich einzig auf den Bereich der Suchmaschinenoptimierung spezialisiert hat. OnPage- sowie OffPage Optimierung, Consulting, Seminare und Workshops. Zu guter Letzt stehen die „Spezialisten“. Hierunter verstehe ich die SEO Agenturen, die Ihr Augenmerk auf einen bestimmten Bereich innerhalb der Suchmaschinenoptimierung gelegt haben. Ein gutes Beispiel hierfür wäre die VIPEX GmbH von Sasà Ebach. Diese hat sich einzig auf den Bereich des organischen Linkbuildings spezialisiert.

Welche Form sollte es nun für mich sein?

Für mich stand eigentlich über die komplette Dauer meiner Freelancer Tätigkeit fest, dass ich mich spätestens mit Abschluss meines Masterstudiums in die Welt der SEO Agenturen einbringe. Wie ich dies machen wollte hatte ich bis dato leider nicht bedacht. Letztendlich bin ich nach langer Überlegung zu dem Entschluss gekommen meinem Studienschwerpunkt treu zu bleiben, und mich innerhalb des Marktes auf den Bereich der strategischen Online-Marketing-Planung, insbesondere das Segment der nachhaltigen Suchmaschinenoptimierung, zu konzentrieren. Hierbei soll der Fokus besonders auf den Bereich der KMU im Raum Mitteldeutschland gelegt werden.

Die Gründung einer SEO Agentur – was ist zu beachten?

Die Gründung einer Agentur im engeren Sinne ist relativ unproblematisch. Bevor man sich Gedanken über den Namen, den Sitz oder womöglich die CI macht, kommen die spaßigen Angelegenheiten der Selbstständigkeit. Finanzamt, Ordnungsamt, IHK, Krankenkassen, Rentenversicherungsträger, eventuell auch Verbände und Innungen.

Rechtsformwahl
Die Wahl einer äquivalenten Rechtsform ist in den meisten Fällen die schwierigste aller Entscheidungen. Hier müssen Aspekte der Haftung, des Kapitalbedarfs und der persönlichen Verhältnisse aller Gründungsmitglieder berücksichtigt werden. In den meisten Fällen bietet sich hier die Firmierung getreu deutschem Standard an – die GmbH. Wer aus persönlichen Gründen auf die Einlage von Startkapital in Höhe von 25.000,00 € verzichten möchte, der kann ebenfalls als haftungsbeschränkte UG firmieren. Die Vor- und Nachteile die sich hieraus ergeben sind ähnlich, nur dass man durch die UG verpflichtet ist, Überschüsse aus Geschäftstätigkeiten in das Eigenkapital zu überführen, bis man die 25.000,00 € Mindesteinlage für die GmbH zusammen hat. Zusätzlich besteht die Möglichkeit der sogenannten englischen GmbH, der Limited (Ltd.). Problem hierbei sind Richtlinien die besagen, dass man die Buchhaltung gemäß landestypischer Vorgaben erfüllen muss. Ich für meinen Teil habe mich gegen die Firmierung als Kapitalgesellschaft entschieden und werde zukünftig als Einzelunternehmer tätig. Hierfür ist es nicht nötig eine Mindesteinlage aufzubringen. Ein weiterer Vorteil besteht in der Aufnahme von Fremdkapital. Fremdkapitalgeber können als stille Gesellschafter tätig werden, ohne von anderen Wirtschaftssubjekten als solche wahrgenommen zu werden. Die Eintragung ins Handelsregister zur Berechtigung des Firmenzusatzes „Eingetragener Kaufmann“ ist ebenfalls nicht verpflichtend. Vorteil Nummer drei liegt in der Art und Weise der Gewinnermittlung. Bis zu einem Jahresumsatz von 500.000,00 € hat man als nicht eingetragener Einzelunternehmer die Möglichkeit auf eine Bilanzierung zu verzichten. Gegebenenfalls anfallende Gewerbesteuer kann auf die Einkommensteuer angerechnet werden.

Gewerbeanmeldung
War man zuvor bereits als Freelancer aktiv, hat man die Genehmigung zum Ausüben einer selbstständigen Tätigkeit ja bereits inne. Zu beachten ist allerdings, ob man hier neben- oder hauptberuflich tätig war. Ich hatte auf Grund meines Studiums gegenüber dem Gewerbeamt eine nebenberufliche Tätigkeit angegeben und musste daher nochmals zur hauptberuflichen Ausübung eines Gewerbes optieren. Dies verläuft in den meisten Fällen relativ unkompliziert. Man besorgt sich einen Termin beim Gewerbeamt, hier in Leipzig gleichzeitig das Ordnungsamt, und stellt vor Ort den Antrag auf Optierung zur hauptberuflichen Ausübung einer selbstständigen Tätigkeit. Im Anschluss bezahlt man knapp 25 Euro und dieses Kapitel ist abgehandelt.

Finanzamt
Das Finanzamt spielt ebenfalls eine sehr bedeutende Rolle. In meinem Fall war es so, dass ich als Freelancer auf den Ausweis zur Umsatzsteuer aus Gründen der Einfachheit verzichtet habe. Nun musste ich dies jedoch abändern. Ein Anruf beim Finanzamt genügt und der zuständige Sachbearbeiter vermerkt die Optierung zur Umsatzsteuerausweisung innerhalb der persönlichen Akte. Die Abwicklung erfolgt bei mir schon längere Zeit über die Steuerberaterin meines Vertrauens und das aus zwei Gründen. 1: Ich habe keine Lust dazu und 2: Ich habe keine Ahnung davon.

IHK
Mit der Anmeldung einer selbstständigen Tätigkeit beim Gewerbeamt geht in den meisten Fällen ein Forderungsschreiben der Industrie- und Handelskammer einher. Die Zahlung an die Kammer ist verpflichtend und hat steuerlichen Charakter, sprich: Eine direkte Gegenleistung kann nicht erwartet werden. Auf der anderen Seite bringt die IHK jedoch auch einige positive Punkte mit, die besonders in der Anfangszeit sehr interessant für Gründer aller Art sind. Die Rede ist von Gründungszuschüssen innerhalb gewisser Förderungen, beispielsweise durch die KfW. Hier erhalten Gründer Zuschüsse und zinsgünstige Kredite für Posten wie Büroausstattung und anfängliches Marketing.

Krankenkasse und Rentenversicherung
Ein – aus meiner Sicht – sehr leidiges Thema ist das der Kranken- und Rentenversicherung. Alles, was ich nachfolgend aufzähle, sind allein meine Meinungen und müssen demzufolge auch nicht als allgemeingültig angesehen werden. Die Problematik mit der Krankenkasse stellt sich aus meiner Sicht wie folgt dar. Gründet man aus und erwirtschaftet man einen angemessenen Umsatz, liegt man sehr leicht über der Bemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenkassen, auch Versicherungspflichtgrenze genannt. Dies bedeutet, es besteht eine Wahlpflicht zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Auf Nachfrage bei meiner Krankenkasse erhielt ich die Aussage, dass, bliebe ich weiterhin gesetzlich versichert, mit monatlichen Beiträgen für KV und RV um die 1.000 Euro zu rechnen sei. Nun gut! Ich bin bei weitem kein Systemkritiker, aber 1.000 Euro im Monat erschienen mir dann doch ein wenig reichlich, dafür, dass ich erst 25 Jahre alt und kerngesund bin. Ich weiß, wir leben in einem Solidarstaat, aber irgendwo muss auch Schluss sein mit der Solidarität. Ich entschied mich daher, mich auch einmal bei meiner Versicherungsmaklerin des Vertrauens nach einer privaten Krankenversicherung zu informieren. Ich werde keine Namen nennen, doch es zeigte sich, dass ich im Gegenzug zur gesetzlichen KV nur einen Bruchteil der Beiträge bei besseren Leistungen zu zahlen habe. Was hier noch fehlt ist nun die Rentenversicherung. Hier läuft es meines Wissens auf die Zahlung einer monatlichen Pauschale hinaus die mir die freundliche Sachbearbeiterin aber telefonisch nicht verraten wollte. Nun habe ich am 04.04. einen Termin bei der RV Leipzig – wir werden sehen.

Versicherungen & anwaltlicher Rat
Als Selbstständiger, besonders als Einzelunternehmer, sollte man stets gut versichert sein. Welche Versicherungen hier anfallen muss jeder für sich selbst entscheiden, doch kann ich nur Jedem zu einer vernünftigen Berufsunfähigkeitsversicherung und einer Haftpflicht für Selbstständige raten. Manche Versicherungen bieten auch sogenannte Medienversicherungen an, ob dies viel Sinn macht wenn man sich stets konform benimmt liegt im Auge des Betrachters. Ein aus meiner Perspektive unabdingbarer Faktor bei Selbstständigkeit ist die Beratung durch einen Anwalt. Es gibt – von den Verträgen bis hin zur Abmahnung – so viele Felder die man als Einzelperson gar nicht alle fassen kann, dass sich die Ausgaben für einen Anwalt stets lohnen.

Was kommt nach der Bürokratie?

Bürokratie! Wenn man es tatsächlich irgendwann mal geschafft hat, sich durch den Bürokratie-Dschungel zu kämpfen, kommt man als junger, naiver Mensch auf den Gedanken endlich loslegen zu können. Weit gefehlt. Nun geht es erst richtig los. Bestehende Kunden müssen informiert, Verträge neu geschlossen werden. Zusätzlich möchte man seinen Aktionsraum ja auch vergrößern und den bestehenden Kundenstamm wenn möglich ausweiten. Hierzu nutze ich zukünftig eine Firmenhomepage. Mit der Neufirmierung besteht jetzt aber zusätzlich noch die Problematik der CI und des Firmennamens. Ich möchte nicht zurückrechnen, wie lange ich mir bezüglich eines ansprechenden Firmennamens Gedanken gemacht habe. Letztendlich habe ich mich für KarMa Webmarketing entschieden. Das ist nun der Stand seit Anfang 2012. Aktuell befinde ich mich in Verhandlungen mit Netzwerkpartnern, möglichen Kunden sowie der Gestaltung des Webauftritts. Man sieht, es ist ein langer Weg der niemals zu enden scheint, jedoch ist es die Anstrengung wert solange man seine Arbeit gerne macht. Und wenn die ersten positiven Feedbacks neuer Kunden kommen dann weiß man, man macht fast alles richtig.

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