Infos und Nachrichten aus der Welt der Suchmaschinen-Optimierung. SEO ist ein Akronym für Search Engine Optimization und damit englisches Pendant zur deutschen “Suchmaschinenoptimierung”.

Unter den vielen Rankingfaktoren gibt es viele Faktoren die wichtig sind, aber auch welche, die weniger wichtig sind. Mit der Zeit kann es aber auch passieren dass bestimmte Faktoren an Wichtigkeit verlieren oder eben gewinnen. Beim PageSpeed war es so, denn er war lange Zeit ein ruhender Faktor, der kaum ernstgenommen wurde. Mit der Zeit hat er immer mehr an Bedeutung gewonnen und kann mittlerweile sogar für einen richtigen Rankingschub sorgen. Nicht umsonst stellt Google sogar das PageSpeed-Tool bereit und gibt sogar direkte Tipps, mit denen sich der PageSpeed verbessern lassen kann.

Weiterlesen

Seo-Wahlen wie die gerade zu Ende gegangenen Seo Wahlen 2012 von Seo-United sind gut um zu zeigen, wie hochgradig professionell unsere Branche mittlerweile geworden ist.

seo_wahlen_2012_gewinner

Hochgradig professionell im Löschen von Cookies.
Noch professioneller im Wechseln von IP-Adressen.
Und geradezu überprofessionell im Verfälschen von Statistiken.

Das zu sehen tut gut in den wilden Zeiten des Pandas, beruhigt ungemein beim Umgang mit Pinguinen und lässt uns frohen Mutes und entspannt in die SEO-Zukunft schauen. Die Seo-Szene ist erwachsen geworden. Letztes Jahr war sie noch kindisch 🙂

Scherz bei Seite. Die Seo-Wahlen sind von der Grundidee besehen nicht schlecht. Sie bescheren ihren Erfindern auf jeden Fall eine Menge Aufmerksamkeit und kontroverse Diskussionen. Der eine oder andere Link dürfte auch bei abfallen. So wie hier im Blog geschehen. Und für uns alle bedeutet so eine Aktion auch eine Menge Unterhaltung 🙂 Aber natürlich schreit das Ganze auch nach einer etwas faireren Umsetzung – so wie von Marcus Tandler angeregt. Aber bitte zusätzlich zur Seo-United Aktion, vom Unterhaltungswert ist die alte Variante nämlich nicht zu toppen. Und das liegt nicht an den eigentlichen Inhalten, sondern an dem was sich in den Kommentaren und tief unter den Formularen abspielt 😉

Am Donnerstag ging’s mal wieder rund im Kölner RheinEnergieStation. Nicht die FC Kicker waren angetreten, um das Runde ins Eckige zu treten, sondern mehr als 650 Seo-Interessierte hatte es ins Kölner Fussballstadion verschlagen, um Fabian Rossbachers Begrüßungsrede zum SEO Day 2012 zu lauschen.

Empfang im RheinEnergieStadion

Es ist auf jeden Fall schon mal was ganz Besonderes, wenn man auf der VIP Tribüne eines Fußball-Stadions empfangen wird. Frische Luft, coole Atmosphäre, ein freier Blick ins Stadionrund und auf der Stadionanzeige Danksagungen und passende Seo Day Hinweise. Das macht Spaß und Laune auf mehr. Und damit ihr eine grobe Vorstellung davon bekommt, was da abging, hier ein kleiner Videoschnipsel von Hochoben aus dem Stadionrund.

Blick ins Stadionrund zum Auftakt des Seo Day 2012 in Köln
Eine Viertelstunde mag all das gedauert haben, dann ging’s wieder zurück ins Stadioninnere, hin zu den Tagungsräumen.

Der Spass konnte beginnen.

Zu den Vorträgen des Seo Day

Eines vorneweg. Mir hat der Seo Day 2012 sehr gut gefallen, ich fand ihn im Vergleich zum Vorjahr noch ein Stückchen besser. Die Location war top, das Essen gut und die Vorträge brachten eine Menge Abwechslung und einige Neuigkeiten mit sich. Gerade Letzeres ist u.a. auch Tante Google zu verdanken, die mit noch nie dagewesener Dynamik durch das Internet braust.

Als erstes brauchte ich eine Kaffeepause. Hier liefen mir dann auch wieder einige bekannte Gesichter vor die Linse. Allen voran Nicole Mank und Frank Doerr, deren strahlendes Lächeln echte Löwenherzen hätte erweichen könnten. Wer so begrüßt wird, der weiss schon am Morgen, dass er einen schönen Tag haben wird 🙂

Nach der Kaffeepause ging’s los mit den Vorträgen. Zum Auftakt referierten Joost de Valk, Dominik Wojcik und Niels Dahnke.

Als erstes besuchte ich den Vortrag Optimization for Clicks instead of Ranks von Joost de Valk, der die Wichtigkeit von Rich-Snippets in den Google SERPs hervorhob. Neben Beispielen wie es gemacht wird zeigte er aber auch ein Beispiel, wie’s nicht gehen sollte. Die allseits beliebten Sternchen-Bewertungen seien schon so missbraucht worden, dass bei uns in Deutschland nur noch selten Sternchen in den Serps funkelten. In einem niederländischen Beispiel sah das hingegen noch ganz anders aus. Wir Deutschen waren halt schon immer die Schnellsten, wenns ums Spammen geht 😉
Joost de Valk

Einige Meter weiter im PageRank Room war der Böse Seo voll in Aktion. Dominik Wojciks Vortrag war ziemlich schwarz angehaucht, wie der Titel “Irgendwas aus dem grauen bis zum dunkeln SEO Bereich” unschwer vermuten lässt und entsprechend gut besucht. Thema seines Vortrags waren drei BlackHat-Tools, mit denen man teilweise ganz böse Sachen machen konnte. Zum Beispiel Sicherheitslücken auf fremden Webseiten finden. Dominik ging sogar so weit, eines der Tools “live” gegen die SEO-Day Präsenz laufen zu lassen. Echt finster 🙂
Leider durfte ich das Foto nicht unzensiert ins Netz stellen, Dominik hatte uns Besucher darum gebeten, die Namen der hier vorgestellten Tools nicht zu veröffentlichen. Darum musste ich zum Zensurbalken greifen. Aber was soll’s – Zensur kann Spass machen, darum habe ich Dominik auch gleich noch einen schwarzen Balken vors Gesicht gepappt 😉

Gut hundert Meter um die Ecke gings dann zum Vortrag von Niels Dahnke und Sasa Ebach mit dem Titel “Erfolgreiches Linkbuilding im redaktionellen Umfeld”. Den Auftakt machte Niels, die Zielgruppe seines Vortrags waren vor allem Redakteure und Journalisten, aber auch andere Schreibinteressierte wie Blogger konnten eine Menge an Tipps und Empfehlungen mit nach Hause nehmen. Im Anschluss daran trug Sasa Ebach dann Bemerkens- und Beachtenswertes zum Thema Linkbuilding und Linkbaits vor.

Dann gings kurz in die Kaffeepause und anschließend machte ich mich auf zur Runde 2. Hier sprachen zum Auftakt Johannes Beus über “Googles Pläne und deren Auswirkungen auf SEO”, Bianca Jacobi über “Effiziente Positionierung des SEO im Marketing Mix” und Malte Landwehr über “SEO-Patente”.

Mangels Zeit und weil ihr schon Dieses und Ähnliches im Dutzend an anderer Stelle lesen konntet, mache ich einen Sprung hin zum Nachmittag und fahre mit meinem persönlichen Highlight des Tages fort.

Mein SEO-Day Highlight des Tages

Niels DörjeNiels Dörje mit seinem Vortrag “Google Universal Search – Die neuesten Entwicklungen und wie nutze ich diese strategisch”. Niels zeigt in seinem Vortrag sehr schön, wie man ohne Kaffeesatzlesen, sondern nur mit genügend Gehirnschmalz, herausbekommen kann, wohin sich Tante Google mit hoher Wahrscheinlichkeit entwickeln wird. Und weil Worte oft viel zu trocken sind um das Geschehene zu beschreiben, gibt es hier noch ein videografisches Schmankerl zu Niels seinem Vortrag.


Der Mann hat’s einfach drauf – das ist wirklich krasser Scheiss 😉

Im Anschluss an Niels seinen Vortrag konnte man sich bei King Karl Kratz erklären lassen, wie man nur mit Inhalten und weniger mit Links Google zu guten Rankings verleiten kann – frei nach dem Motto “Linkless Outranking”.
Was soll ich dazu noch sagen. Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte. King Karl Kratz in eindeutiger Pose! Er hat’s Google mal wieder gezeigt. Und uns Zuschauern natürlich auch 😉

Hier noch einige Impressionen vom Tag.

Und dann wurde es Zeit für’s SuperPanel.

Das Seo Day Superpanel

Im Pressebereich fand wie schon im Vorjahr das SuperPanel statt. Hier, wo sonst die Verantwortlichen des 1. FC Köln den Journalisten Rede und Antwort stehen, fanden diesmal Hunderte von Seo-Interessierten ihren Platz und die Gelegenheit, einige der größten deutschen SEO-Experten mit Fragen zu bombardieren. Anders als im jetzten Jahr, wo Experten wie Jens Fauldrath und Marcus Tandler auch kräftig ans Publikum ausgeteilt hatten, gab es diesmal nur zwischen Marcus Tober und dem Bösen Seo einige Differenzen 🙂

Nach Fabian Rossbachers Ansprache zum Auftakt des Panels folgte etwas später die Kür des besten MegaAbstauberSeos, jenem Seo-Contest, der zwei Wochen lang die Googles Serps völlig durcheinander geschüttelt hat. Und gewonnen hat Danny Linden, der übrigens gerade erst sein neues Blog eröffnet hat.

Danny LindenMegaAbstauberSeo Gewinner

Weiter ging es dann mit der Verkündung des Siegers im Wettkampf um den besten Seo-Day Vortrag. Die Besucher durften im Web abstimmen, welcher Vortragende ihnen am besten gefallen hatte. And the winner was Dominik Wojcik, den meisten wahrscheinlich eher unter dem Nickname “Böser Seo” bekannt. Als Sieger war er dann gleichzeitig berechtigt am Pressekonferenztisch Platz zu nehmen und sich in die Reihe der Experten einzusortieren.

Noch eine Anmerkung zum Foto. Es ist schon bemerkenswert, der Böse Seo gewinnt mehr Pokale im RheinEnergieStadion als der 1. FC Köln 😉

Auf dem folgenden Bild könnt ihr die fünf von der Rankstelle in Aktion bewundern.

Auf dem Foto sehen unsere Seo Experten noch ganz friedlich aus. Wie der folgende Videoauschnitt aber beweist, ging’s dann zwischendurch im SuperPanel richtig rund. Marcus Tober und der Böse SEO im Disput um Ajax, Links und andere linke Sachen 😉

Und was können wir aus diesem Lehrstück des SEO mit nach Hause nehmen. Unsere SEO-Experten haben immer recht. Es gibt für fast alles ein Beispiel und ein Gegenbeispiel. MIt anderen Worten: “It depends” 🙂

It’s Partytime

Für die einen war dann Zeit zum Aufbruch. Für die anderen kam die Zeit für’s Abendessen. Und während die Konferenz-Teilnehmer gemütlich am Tisch zu Abend speisten, werkelten im Hintergrund Christian Weis und seine Crew fleißig vor sich hin und bauten den Party-Bereich auf und aus.
Christian Weis

An dieser Stelle geht dann auch mein Dank an Fabian und Christian für eine sehr interessante und unterhaltsame Konferenz und eine mindestens genau so gute Organisation derselbigen. Hat Spass genmacht. Apropos Spass. Der kam natürlich auch nach dem Abendessen nicht zu kurz. Denn jetzt startete der gemütliche Teil des Seo Days.

VitaminwaterPartytime

Es gab sogar einen Stand mit Vitaminwasser, anscheinend der neuste Schrei auf dem Markt, doch leider musste ich dann relativ früh los zum Zug sprinten und kam nicht mal mehr in den Genuss einer Kostprobe. Dabei hätte ich nach meinem unterhaltsamen Standgespräch sogar von jeder Sorte ein Fläschen mit nach Hause nehmen dürfen. Den würdigen Abschluss in meiner Foto-Galerie bildet das folgende Foto von Tobias Fox, umringt von Constantin Rehberg, Gretus, Björn Tantau und Irina Hey, der nicht nur ein echter Video und Seo Profi ist, sondern wenn es sein muss, auch den Alleinunterhalter des Abends geben könnte.

Tobi Fox on the runThe Fox on the run. Wenn Tobi einen Lauf hat, dann hält ihn keiner mehr auf 😉

Seit gestern gibt es das Google Disavow Links Tool. Disavow bedeutet so viel wie ablehnen, (ab)leugnen, nicht anerkennen. Das Tool ist Bestandteil der Google Webmaster Tools (Login erforderlich) und kann dazu genutzt werden, böse bzw mißliebige Links aus dem Backlinkprofil der eigenen Website zu entfernen. Wobei das Disavowen / Ablehnen eines Links nicht zwingend zur Entwertung des Links führen muss, Google behält sich vor, das Mißtrauensvotum auch mal zu ignorieren, falls man anderer Meinung ist. Hierbei verhält es sich ähnlich wie beim Canonical Tag, bei dem Google auch schon erklärte, man würde entsprechende Einträge als starke Empfehlung verstehen, im Falle von offensichtlichen Fehlern aber nach eigenem Wissen und Gewissen vorgehen.

Damit hat Google nachgezogen, Suchmaschinenkonkurrent Bing hatte schon Ende Juni 2012 ein entsprechendes disavow Tool im Rahmen seiner Webmastertools veröffentlicht. Dummerweise hat das hier in Deutschland kaum einen Menschen geschweige denn SEO interessiert, zu dominant ist Googles Marktmacht hierzulande. Jetzt endlich ist das heiss ersehnte Tool auf den Markt gekommen. Gerade die schwer geplagten Pinguin Opfer werden es mit Erleichterung vernehmen, war doch der Abbau vieler fragwürdiger Links unglaublich zeitintensiv und oftmals nicht von Erfolg gekrönt.

Doch Obacht, Meister Cutts warnt vor unbedachter Nutzung des neuen Tools. Erstens ist es nur was für erfahrenere Webmaster, die wissen was sie tun und zweitens sollte disavow eher dann zum Einsatz kommen, wenn die mißliebigen Links auf klassische Art und Weise nicht entfernt werden konnten. Weitere Infos zum Thema gibts beim Martin, der sich auch die Mühe gemacht hat, wichtige Passagen von Googles disavow Verlautbarung ins Deutsche zu übersetzen.

Ich bin ehrlich gesagt am meisten darauf gespannt zu sehen, was für Mißbrauchsfälle auf uns zukommen werden. Es wäre durchaus denkbar, dass Google die abgewerteten Links sammelt und zur Spamerkennung einsetzt. Im Prinzip wäre das eine Art von Crowdsourcing, wir alle würden Google beim Sammeln und Klassifizieren von Spamlinks unterstützen. Solange das “ehrlich” abgeht, wäre das eine im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbare Hilfe. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass in solch einem Fall bösartige Zeitgenossen versuchen werden, gute Links der Konkurrenz in Misskredit zu bringen. Dann müsste Google auch hier eine Trustkomponente mit in die Accounts einbauen.

Desweiteren gibt man durch die Nutzung des Disavow Tools Google einen klaren Hinweis darauf, dass man nicht nur so nebenbei Seo und Linkbuilding betreibt. Google könnte die Info also auch gegen einen selber verwenden und den Account oder entsprechend damit verbundene Webseiten als seogetrieben klassifizieren. Ein Grund mehr also, vorher seine Hausaufgaben zu machen und nur im Notfall auf das Disavow Link Tool zurück zu greifen.

In diesem Monat kommt es knüppeldicke für die Seo-Szene. Geballtes Seo-Wissen, Top-Referenten und coole Locations. Den Auftakt macht Andre Alpars OMCap nächste Woche in Berlin, dann folgt zwei Wochen später der Seo Day in Köln. Nach seinem fulminanten Start im letzten Jahr, der erste Seo Day brachte es auf 450 Gäste, 24 Vorträge und ein super Super-Panel, wird in diesem Jahr wohl noch eine Schüppe drauf gelegt.

Schon über 530 verkaufte Tickets sprechen eine deutliche Sprache. Dem Vernehmen nach sollen nur noch 40 Tickets übrig sein, dann fällt die Klappe. Wer sich bis jetzt noch nicht entscheiden konnte, der sollte sich sputen und umgehend sein Ticket für die Fachkonferenz & die anschließende Party zum Preis von 418 Euro buchen. Die Besucher können sich auf viele Infos, dolle Unterhaltung und ein wahrscheinlich wieder spektakuläres Super-Panel freuen.

Es ist schon cool im RheinEnergieStadion empfangen zu werden. Und dann noch einem Super-Panel beiwohnen zu können in jenen Räumlichkeiten, wo sonst die Fussball-Profis der Presse Rede und Antwort stehen. Hier werden auch in diesem Jahr die Seo-Experten dem Publikum wieder Fragen beantworten und Fakten auf den Tisch bringen.


Hier ein kleiner Mitschnitt aus dem Super-Panel 2011.

Selbstverständlich bin ich dieses Jahr auch wieder mit von der Partie, mit Kamera und Mikrofon im Anschlag, um wieder ähnlich spektakuläre Momente für euch und die Nachwelt festzuhalten 😉

Aufgepasst. Unser Randolf ist immer wieder für eine Überraschung gut. Nicht nur, dass er immer wieder kreative Begriffe für seine SEO-Wettbewerbe erfindet, nach BefreiPhone, VolksPhone, ReVierphone und JahresEndSEO kommt jetzt mit dem Begriff HochgeschwindigkeitsSEO auch noch eine besonders dynamische Variante ins Spiel. Und um diese Dynamik noch etwas anzuheizen, schmeisst Randolf ein paar Dutzend OMClub Party Tickets unters Wettbewerbsvolk:

“OMC und OMClub laden die Top66 HochgeschwindigkeitsSEOs ein”.

Na, wenn das nicht mal ein Wort zum Sonntag ist. Also, haut weiter rein in die Tasten, produziert fleißig Content und Links, dann seid vielleicht am Ende auch ihr bei der Top-Party für Hochgeschwindigkeitsseos mit dabei. Frei nach dem olympischen Motto: “Dabei sein ist alles.” Gewinnen wäre natürlich noch schöner 😉

Update: Interessant wie Google diesen und meinen ersten Beitrag rund um den Hochgeschwindigkeitsseo Wettbewerb durcheinander würfelt. Zur Zeit steht der eindeutig schwächer verlinkte Party Beitrag oben, der nicht einmal exakt das Keyword matcht. Nett.

hochgeschwindigkeitsseo

schnell, schneller, am schnellsten – so betreibt man hochgeschwindigkeitsseo.

es wird so schnell optimiert, dass selbst der content nicht mehr hinterher kommt. seo in hochgeschwindigkeit. google merkt erst tage später was eigentlich gerade passiert ist. andere suchmaschinen merken es noch viel später 😉

und wer hat’s erfunden? natürlich der randolf jorberg.

was gibt es zu gewinnen? ein iphone 5!

und von wem gestiftet? von der telekom.

und wer wird zum hochgeschwindigkeitsseo gekürt? natürlich derjenige, dessen seite am 12.9.2012 um 22:00 uhr die spitzenposition in Google für den obigen suchbegriff einnimmt.

und wo findet die krönung für den sieger des wettbewerbs statt? im OMCLUB auf der hurra.com OMClub Party. Da geht sicher wieder der Punk ab.

Die Wettbewerbsbegriffe der Vorjahre waren übrigens BefreiPhone, VolksPhone, ReVierphone und JahresEndSEO.

So, und jetzt losgelegt und mitgemacht beim Wettbewerb für angewandtes Hochgeschwindigkeits-Seo. Haut rein in die Tasten.

Und natürlich gibt es auch noch Nebenkriegsschauplätze wie die Bilder und Video Suche. Hier dürfte Seo Kollege Martin Missfeldt mit hoher Wahrscheinlichkeit die Nase vorne haben. Immerhin geht er mit echten Hochgeschwindigkeits-Videos wie dem hier gezeigten

und Unmengen an Bildern ins Rennen.

Update 4.09.2012 15:22: Ich habe erst einmal alle Pingbacks rausgeschmissen um zu testen inwiefern das etwas mit dem Hochgeschwindigkeits-Absturz um 10 Google Positionen zu tun hat. Eine Rücknahme dieser Aktion ist abhängig vom Resultat des Tests.

Update 6.09.2012: Verdammt volatil die Google SERPs. Und bei den Bildern noch schlimmer. Auf jeden Fall sind die Googlebots nah am Puls der Zeit.

Update 8.09.2012: Jetzt ist der Anreiz für eine Wettbewerbsteilnahme noch mal gesteigert worden, Randolf verteilt Frei-Tickets für die besten 66 HochgeschwindigkeitsSeos. Besser geht nicht.

Update 10.09.2012: So langsam wird’s eng im Kampf um die Medaillen. Die zwischenzeitlich führende HochgewschindigkeitsSeo Keyworddomain ist ein wenig abgesackt, jetzt machen sich auch wieder andere HochgewschindigkeitsSeos Hoffnung auf den Platz an der Sonne.

Bildrechte: Internet cable concept – © alphaspirit – Fotolia.com

Bing hat mit dem Link Explorer eine echte Alternative zum alten Yahoo Site Explorer geschaffen.

Bing Webmaster Link Explorer

Der Bing Webmaster Link Explorer

Der Link Explorer ist eines der neuen Beta-Features, die seit gestern in den Bing Webmaster Tools verfügbar sind.

Das Update der Bing Webmaster Tools

Der Schwerpunkt der Neuerungen lag auf User Experience. Dafür wurde die Oberfläche stark überarbeitet und viele Informationen, die schon lange vorhanden sind, wurden mit Graphen angereichert und in übersichtliche Dashboards gesteckt.

Bing Webmaster Dashboard

Bing Webmaster Dashboard

Der Bing Link Explorer

Kommen wir nun zum Link Explorer. Damit kannst Du bis zu 1.000 Links für beliebige (also auch fremde!) Domains anschauen. Mehr als die exakte URL der Link gebenden Seite, sowie ihren Title-Tag, zeigt Bing leider nicht an. Backlinks können dabei sowohl für eine Domain, als auch für eine konkrete URL angezeigt werden. Außerdem hast Du die Wahl zwischen internen und externen Links. Gerade bei großen E-Commerce Seiten, die aktives SEO auf hohem Niveau betreiben, kann es aufschlussreich sein, sich mal anzuschauen, wo die internen Links auf die wichtigsten Landingpages herkommen.

Zusätzlich sind die folgenden Filter möglich:

  • Domain: Nur Links von einer bestimmten Domain.
  • Anker-Text: Nur Links, die einen bestimmten Ankertext enthalten. In meinen Tests oft fehlerhaft.
  • Keyword: Nur Link von Seiten, die ein bestimmtes Keyword enthalten.

CSV-Export

Natürlich können die Daten auch per CSV-Datei exportiert werden:

CSV Export

CSV Export

Es folgen einige Beispielanfragen.

Unterseiten Filter

Es werden nur externe Links auf meinen Artikel zu Sternchen mit WordPress angezeigt:

Unterseiten-Filter

Unterseiten Filter

Ankter-Text Filter

Es werden nur Backlinks von spiegel.de angezeigt, die das Wort “Tagesgeld” im Linktext enthalten.

Ankertext Filter

Ankertext Filter

 

Keyword Filter

Es werden nur Backlinks von zalando.de angezeigt, die von Seiten stammen, die das Wort “Gummistiefel” beinhalten.

Keyword Filter

Keyword Filter

URL & Keyword Filter

Bei der letzten Abfrage sind uns die Links von zalando.ch auf zalando.de aufgefallen. Es werden nur Backlinks von zalando.de angezeigt, die von Unterseiten auf zalando.ch stammen, auf denen das Wort “Gummistiefel” vorkommt.

Keyword und URL Filter in Kombination

Keyword und URL Filter in Kombination

Klarstellung: Das sind ganz harmlose Links zum Wechsel des Landes. Also nichts Böses, was Zalando hier treibt.

Neben dem Link Explorer gibt es noch weitere neue Tools:

SEO-Analysator

Im SEO-Analysator kann man einzelne URLs eigener Webseiten spontan überprüfen. Im Beispiel der Startseite von Lorm.de warnt Bing mich vor zwei Dingen:

  1. Meta Language-Tag fehlt (1x, gelb)
  2. Alt-Attribut fehlt (22x, blau)
Bing Webmaster SEO Analysator

Bing Webmaster SEO Analysator (roter Pfeil von mir)

Durch einen Klick auf einen Fehler kannst Du sofort sehen, wo auf der Seite er auftritt. In diesem Fall ist schnell klar, dass es sich lediglich um kleine Icons handelt, die nicht wichtig sind.

SEO-Berichte

Die SEO-Berichte machen im Prinzip das gleiche wie der SEO-Analysator. Mit dem Unterschied, dass die Reports alle 2 Wochen automatisch für die ganze Domain erstellt werden.

Update

OXMO hat ein Bookmarklet entwickelt und Christian Schmidt zeigt Dir, wie Du den Export per iMacros automatisieren kannst.

In den letzten Wochen und Monaten wurde der Klickraten-Vorteil durch Sternchenbewertungen von vielen SEOs heiß diskutiert. Seit der öffentlichen Anprangerung durch Arthur ist das Thema auch in öffentlichen Blogs und Foren. Ich zeige euch in diesem Artikel, wie ihr solche Bewertungen ganz einfach in eure WordPress-Artikel einbinden könnt.

Nachtrag: Bitte auch die Kommentare unter diesem Artikel bezüglich Manipulation durch Mitbewerber und Integration direkt ins Template (ohne Shortcode in jedem Beitrag) beachten.

Focus.de mit Sternen in den Google SERP für Tagesgeld.

Focus.de mit Sternen in den Google SERP für Tagesgeld

Weiterlesen

Normalerweise kümmerte es Seo Jones nicht, ob seine Studentinnen und Studenten die Vorlesungen besuchten. Doch heute war es irgendwie anders. Der Professor vermisste etwas. Diesen Blick voller Wissbegierde und dem faszinierenden Leuchten. „Was soll´s“, sagte er sich und ging durch die Bibliothek Richtung Büro. Dabei fiel ihm eine Studentin auf. Sie saß an einem der Schreibtische und starrte regungslos aus dem Fenster. Als der Linkologe ihre Augen sah, wusste er: Sie war es. Ihr Fehlen hatte ihn verunsichert.

Seo Jones setzte sich neben die Frau. „Sind meine Vorlesungen zu langweilig?“ Statt zu erschrecken, wie es der Professor erwartet hatte, drehte sich die Studentin langsam ihn seine Richtung. „Nein. Aber meine Dissertation schreibt sich nicht von selbst“, sagte sie und blickte weiter in den regenverhangenen Himmel. „Darf ich fragen, wer Sie sind und worüber sie schreiben?“ Der Linkologe war neugierig geworden. „Ich bin des Bischofs Franzi und möchte über die Geschlechtlichkeit von Links schreiben.“ Die junge Frau stocke. „Bislang werde ich aber von allen nur ausgelacht.“ Auch Seo Jones konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Sie meinen, Männlein und Weiblein bei Links? Kommen Sie mal mit, ich zeige ihnen etwas.“

In seinem Büro öffnete der Professor zwei Schränke. Hinter Glas standen Dutzende Links. „Groß, klein, dick, dünn, unscheinbar oder unsichtbar, gefährlich oder harmlos, farbig, alt, neu.“ Seo Jones zeigte auf seine Sammlung. „Dass Links ein Geschlecht haben, wäre mir neu. Wie kommen Sie überhaupt auf die Idee?“ Die Hände auf dem Rücken verschränkt, schaute Franzi dem Dozenten tief in die Augen. „Weil noch niemand danach gefragt hat.“ Just in dem Moment kam Anna Lytics ins Büro. „Herr Professor, Ihre Limo.“ Wieder allein, setzte sich der Linkologe hin und sinnierte. „Links mit Möpsen. Das wär was.“

Ein paar Tage später, halb vier morgens. An der Haustür von Seo Jones wurde Sturm geklingelt. Der Professor mühte sich aus dem Bett und stapfte in seinem blauen Nikki-Schlafanzug die Treppe herunter. „Was soll das?“ Schlaftrunken erkannte er nach ein paar Sekunden, wen er vor sich hatte, Franzi, des Bischofs Tochter. Sie zitterte. „Ich habe eine Tür geöffnet“, stammelte sie. „Ja, ich auch. Meine, weil Sie geklingelt haben.“ Die junge Frau schüttelt den Kopf. „Sie verstehen nicht, ich habe eine Tür geöffnet. Eine Tür in eine andere Dimension.“ Jetzt war es wohl Seo Jones, der schaute wie eine Eisenbahn.

Vorbei an den „Stricken für Nacktmulle“-Plakaten der feministischen Liga rannten die beiden kurz darauf durch die Flure des Wohnheims. Als die Studentin die Zimmertür aufschloss, spürte Seo Jones einen Sog. „Zeigen Sie mir das Buch, von dem sie gesprochen haben.“ Die Studentin reichte ihm ein uraltes Werk, blätterte und deute auf eine der Seiten. „Diesen Spruch habe ich laut gelesen.“ Der Linkologe schaute sich den Text an, konnte ihn aber nicht ganz entziffern. „Hier geht es um die Quelle der Links, einen Mythos. Woher habe sie das Buch überhaupt?“ Viel Zeit blieb nicht, darüber zu diskutieren. Das Portal riss beide in sein Inneres.

„Schwarzmarkt“, schrie Franzi, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten, „ich habe das Buch auf dem Schwarzmarkt gekauft.“ Seo Jones drehte sich um. „Das ist, glaube ich, unser kleinstes Problem. Wo sind wir hier?“ Die Quelle der Links hatte sich der Professor anders vorgestellt. „Dazu müssen wir auch noch ein Stück gehen“, hörte Seo hinter sich. Ein alter Mann war wie aus dem Nichts aufgetaucht. „Folgt mir.“

Sie erreichten einen Berg. „Das letzte Stück geht alleine, hier entlang.“ Der Mann zeigte auf einen schmalen Weg und verschwand wieder. Franzi und Seo wagten den Aufstieg, der an einer Höhle endete. „Endlich, Professor Jones“, schallte es aus den Tiefen des Bergs. Die beiden liefen auf die Stimme zu und standen plötzlich in einer riesigen, lichtdurchfluteten Höhle. „Wir sind die Pagerankien, die Schicksalsgöttinnen der Links“, erklärten drei Frauen, die dort an einem steinernen Tisch saßen. Eine hielt eine Schere, die zweite einen Faden und die dritte Göttin würfelte mit Knochen. „Jeder Link erhält hier seine Seele.“ Franzi fing sich noch vor dem Professor: „Was machen wir hier?“ Die drei Frauen legten ihr Werkzeug beiseite. „Du hast das Portal geöffnet. Sage Du uns, was Dich und den Professor durch Raum und Zeit hierher führt.“

Franzi redete wie ein Wasserfall, über die Dissertation und die Frage, ob Links ein Geschlecht haben. Die Frauen nickten. „Jeder Link ist einzigartig, hat mal männliche, mal weibliche Charakterzüge.“ Als sich die Göttinnen Seo Jones zuwandten, änderte sich ihre Mine von freundlich in ernst. „Du glaubst nicht daran. Du würdest einen mächtigen Link nicht einmal erkennen, wenn er Dich anspringen würde.“ Die sanften Stimmen der Pagerankien waren einem Fauchen gewichen. „Du bist stolz darauf, den Panda wieder eingesperrt zu haben, ohne die Konsequenzen zu kennen. Die ganzen Suites, Online-Artikel, Expertos und Whoswhos missbrauchen die Links und berauben sie der Seele, die wir ihnen einhauchen. Sie müssen bestraft werden. Diese Aufgabe hatte von Anbeginn der Zeit der Panda.“ Der Professor verstand nicht. Die Pagerankien führten ihre Tirade unbeirrt fort: „Ihr habt Euch zum Werkzeug der chinesischen Linkmafia gemacht. Doch lasst Euch gesagt sein, es werden noch viele weitere Strafen folgen, um den Wert der Links wieder ins rechte Licht zu rücken.“

Als die Standpauke beendet war, wagte Seo Jones kaum zu sprechen. Doch die Neugierde überwog. „Was ist mit der Macht der Links?“ Die Göttinnen lächelten sanftmütig. „Jeder Link entwickelt sich seinem Schicksal entsprechend. Einige bleiben klein und ohne Gewicht, andere gewinnen an Stärke, die sie jederzeit wieder verlieren können.“ Die Links, die in den Büchern über Jahrtausende hinweg erwähnt werden, seien jene, deren Macht nie versiege, sondern nur gezielt zerstört werden könne, erklärten die Pagerankien. Es seien Links, auf die sich Experten und dunkle Gestalten stürzten, ohne das eigentliche Wesen zu erkennen. „Du pflanzt keinen Baum im Meer. Also nutze auch die Links nur so, wie es ihnen vorbestimmt ist. Abweichungen von der Ordnung führen zu Rissen im Universum. Der Panda hat das Gleichgewicht wieder hergestellt.“

Ungeduldig wartete Franzi, bis die Göttinnen fertig waren. „Doch woran erkenne ich nun, ob es ein männlicher oder ein weiblicher Link ist?“ Die Pagerankien waren amüsiert. „Du musst es spüren. Und jetzt geht, das Portal schließt sich wieder.“ Noch bevor die Studentin ein „aber“ einwerfen konnte, standen beide wieder im Wohnheim. Das Zimmer sah aus, als wäre ein Hurrikan hindurchgefegt. „Na, immerhin“, meinte Franzi, während Seo Jones sich gedankenverloren zurückzog. Sollte es möglich sein, dass der Panda keine Plage, sondern die Rettung vor dem Untergang war?