Am Montag, dem 23.11.09, war ich auf dem OM Stammtisch in Berlin und habe von dort ein paar Schnappschüsse mitgebracht. Warum war ich dort? Marcus Tober hatte mich in einem Telefonat gefragt, ob ich nicht mal auf dem OM Stammtisch vorbeischauen wollte. Ich war so leichtsinnig und habe nicht nein gesagt. Kollege Ralf hatte mich auch schon desöfteren darauf angesprochen. Und ich hatte früher selber überlegt, ob Berlin nicht eine Reise wert wäre. Durch die Zusammenlegung mit dem Seo-Stammtisch Berlin und die herannahende SES Berlin hatten sich zudem eine Menge interessante Leute angemeldet. Also wenn nicht jetzt, wann dann, sagte ich zu mir, schwang mich in den ICE und brauste los in Richtung Berlin.

mafiarunde

gespraeche

Gleich zu Beginn traf ich auf Kollege Ralf Henn, der es sich zusammen mit dem Seonauten und weiteren Kollegen in der ersten Etage gemütlich gemacht hatte. Mit der Zeit gesellten sich noch einige alte (und junge) Bekannte wie Noki (Tobias Schwarz) und Constantin (Seo-United) zu dieser Runde dazu, so dass einem gemütlichen Auftakt bei Bier und Alsterwasser nichts mehr im Wege stand.

kartentausch

Nach geraumer Zeit und netten Diskussionen trieb es mich dann in Richtung Treppenaufgang, wo ich mit Digitalkamera bewaffnet, den einen oder anderen Seo ablichten wollte. So gelang mir zum Beispiel dieser wunderbare Schnappschuss, der den Rankingchecker Thorsten Olscha bei der Inspektion von Martin Mißfeldts neuester Visitenkarte zeigt. Ja, so sind sie, unsere Seos. Sie suchen an allen möglichen und unmöglichen Stellen nach versteckten Links.

cemper-oper

Während die einen noch nach Links suchten, hatten andere schon welche gefunden. Christoph Cemper hatte ein so großes Bündel an Links gesammelt und geschnürt, dass er eigens dafür einen 8-stündigen Workshop auf der SES anberaumt hatte. Ich glaube, es handelte sich um einen Linkbilder Workshop. Leider habe ich nicht so genau auf Christophs Erklärungen gehört, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es schwer sein soll Linkbilder herzustellen. Zumindest nicht, wenn man eine so gute Fotoausrüstung besitzt, wie ich sie habe.

bindlshow

Auch Thomas Bindl, Sprecher und Moderator und Vorsitzender der SES Berlin in diesem Jahr, liess sich die Chance auf ein Bier und lockere Gespräche nicht entgehen und stellte sich entgegen seinen früheren Gepflogenheiten sogar bereitwillig für ein kleines Fotoshooting zur Verfügung. Es geschehen noch Zeichen und Wunder 🙂

Ich breche jetzt an dieser Stelle mal ab, ist lang geworden – der Text als auch die Nacht. Anbei noch ein paar Fotos und Impressionen. Eventuell lege ich noch was nach die Tage. Links fehlen auch noch. Wird alles nachgetragen. Gute Nacht.

pip-show
lokiundnoki
liebeseos

Es gab einige interessante Gegensätze zu beobachten. Auf dem obigem Foto seht ihr neben dem schnellen Nils, Sieger beim SEO Cart Rennen, den lieben Bilder-Seo (Martin Mißfeldt) Seite an Seite mit dem Bösen Seo (Dominik Wojcik) sitzen. Wer weiß, was die beiden da gerade für böse Sachen ausbaldowert haben. In Gespächsfetzen konnte ich etwas von Expired Domains, Keyword-Domains, Brötchen und Optimierung aufschnappen. Irgendwie zusammenhanglos, aber vielleicht sagt es ja dem einen oder anderen von euch etwas. Ach ja, von Advents-Kalendern war auch noch die Rede.

seonachteulen

Mario hat ein interessantes Google News Fundstück ausgegraben, das sehr schön zeigt wie hoch die Qualitätsansprüche beim Suchmaschinen-Giganten aus Mountain View derzeit liegen.

Der Gewinn von 6,3 Millionen ging an einen Frau. Trotz dem Herrlichen Glückwunsch an die Gewinnerin.

Schöner hätte ich das auch nicht ausdrücken können. Derart eloquente Sequenzen verbaler Interferenzen suchen Ihresgleichen. Überhaupt ist das ganze Elaborat ein Quell kreativer Satzgestaltung. Und als wenn das nicht genug wäre, auch inhaltlich verblüfft das Werk. Von einem Artikel über die Ziehung der Lottozahlen hätte ich eigentlich erwartet, dass dort auch die Zahlen gelistet würden. Doch vielleicht liege ich ja falsch und erwarte einfach zu viel von einem Artikel, der es bis in die Google News geschafft hat.

Die Idee – viele Menschen erledigen gemeinsam eine Arbeit

humangridHumanGrid – Viele Menschen stiften ihre Intelligenz und Arbeitskraft und erledigen so gemeinsam unterschiedlich anspruchsvolle Arbeiten im Internet. Zum Ausgleich dafür gibt es Kohle.

Das Humangrid-Team – die Köpfe hinter der Idee

Angelina ConicHeike AltmeierWolfgang KitzaHelmut KoenigVolker PigorsJulia VogelChristian RozsenichSacha MoufarregeJoerg SaedtlerChristian Janz
Wolfgang Kitza und sein Team managen, koordinieren und entwickeln rund um das System

Der Standort – Technologie-Zentrum Dortmund – Emil-Figge-Str. 76-80

technologie-zentrum-dortmund

Die Vorgeschichte

Vor einigen Wochen machte ich mich auf den Weg nach Dortmund, um der Firma Humangrid einen Besuch abzustatten. Vorausgegangen war ein Besuch von Helmut König, Vertriebsmanager von Humangrid, der mir wenige Tage zuvor die Firma und ihre Ideen & Projekte vorgestellt hatte und gemeinsam mit mir über Möglichkeiten für ein Crowdsourcing im Bereich SEO diskutieren wollte. Das war ganz spannend und da ich viele der Teammitglieder aus früheren Zeiten gut kannte, teilweise sogar mit ihnen in derselben Firma gearbeitet hatte, kam mir die Idee für ein Wiedersehen und damit für einen Gegenbesuch in Dortmund.

Der Gegenbesuch

Dann war es also endlich so weit. Ich schwang mich in den Beetle und brauste die Autobahn entlang Richtung Dortmund. Am Technologie-Zentrum angelangt, galt es erst einmal das richtige Gebäude und dann die Firmenräume zu finden. Nach kurzer Nachfrage und Wartezeit am Empfang wurde ich durchs Gebäude geleitet, das war auch gut so, weil ich mich alleine wahrscheinlich in den Gängen verlaufen hätte 😉

Wolfgang KitzaNach kurzem Fußmarsch war es geschafft und ich konnte die Büroräume von Humangrid aus der Nähe besichtigen. Ich bin erst einmal den Flur rauf und runter gelaufen, habe in alle Büros gespiekt und meinen ehemaligen Kollegen die Hand geschüttelt und ein wenig über alte Bertelsmann und Cityweb Zeiten geplaudert. Anschließend ging es in die Kaffeeküche zur kleinen Plauder- und Espresso-Runde. Allen voran Wolfgang Kitza, der Chef vom Ganzen, den ich schon über 10 Jahre kenne aus Zeiten wo er Geschäftsführer von Telemedia & Cityweb war und der mir auch während meiner e-trend-Zeiten als WorldRes Präsident immer wieder über den Weg gelaufen ist. Mit dabei, damals wie heute Heike Altmeier, die sich schon damals ums Marketing gekümmert hat Heike Altmeierund die nicht nur mit ihren Ideen für Abwechslung sorgt, sondern auch noch das Firmen-Maskottchen Elwood ins Technologie-Zentrum eingeschmuggelt hat. Elwood (Golden Retriever)

Volker Pigors ist für die kaufmännischen und operativen Belange von Humangrid zuständig und schon seit über 20 Jahren in den Bereichen Medien und Internet unterwegs. Volker Pigors Volker kenne ich noch aus Cityweb und WorldRes Zeiten. Er ist Journalist und leidenschaftlicher Motorradfahrer und so ist es kein Wunder, dass er zusammen mit seinem alten Kumpel Ulrich Preuß (UPMedia) mit dem Biker-Treff auch ein eigenes Biker-Portal betreibt. Ich erwähne diese Website nicht von ungefähr, ich habe mit Volker und Ulrich ausgemacht, dass wir das Portal einem SEO-Experiment unterziehen wollen. Dabei soll uns Humangrid mit seiner Crowdsourcing Power behilflich sein. Informationen zu diesem Experiment folgen in einem eigenen Artikel.

Natürlich bin ich noch lange nicht durch mit der Vorstellung meiner ehemaligen Kollegen. Auf der anderen Seite möchte ich den Artikel auch nicht zu sehr in die Länge ziehen und Gefahr laufen, meine Leser abzuhängen. Deshalb folgen weitere personelle Vorstellungen in einem späteren Artikel. Jetzt aber zum spannenden Teil. Was macht bzw kann diese Firma eigentlich? Und hat das was mit Seo zu tun?

Was macht diese Firma eigentlich?

Wie schon oben erwähnt, HumanGrid stellt eine Plattform fürs CrowdSourcing zur Verfügung. Das heisst, viele Menschen können sich in dem System anmelden, durchlaufen einige Trainingseinheiten und dürfen sich dann aus einem Auftrags-Pool passende Jobs raussuchen. Für die Arbeit wird ein vorher festgelegtes Honorar bezahlt. Wer’s schafft darf sich Clickworker nennen und ist damit so etwas wie ein freier bezahlter Mitarbeiter.

Das erste große Beispiel für Crowdsourcing dürfte Wikipedia gewesen sein, wo Abertausende von freiwilligen Helfern der Welt größte Internet-Enzyklopädie geschaffen haben. Und das bemerkenswerter Weise frei von Lohn. Im Gegensatz zu Wikipedias eher altruistisch angehauchtem Crowdsourcing bietet HumanGrid eine kommerzielle Variante an, die man auch als Paid-Crowdsourcing bezeichnen könnte. Vorreiter im Paid-Sector ist Amazon mit seinem Mechanical Turk. Die dort zu bearbeitenden Jobs schimpfen sich HITS (Human Intelligence Tasks).

Die Arbeiten die man als Clickworker verrichten darf sind ganz unterschiedlich, meistens handelt es sich dabei um einfache Jobs, die nicht oder nur sehr schwer maschinell erledigt werden können und sich deshalb eher für Menschen eignen. Denkbar ist fast alles. Sei es das Verschlagworten von Nachrichten oder Bildern, das Klassifizieren von Videos oder Produkten, das Schreiben, Übersetzen oder Korrigieren von Texten oder die Teilnahme an Umfragen. Grenzen setzt nur die Phantasie.

Zur Zeit werden von HumanGrid Texterstellung, Bewerbungscheck und Seo-Texte über den Marktplatz angeboten, aber auch Web-Recherche, Übersetzungen, Klassifikationen, Verschlagwortungen, Datenerfassung und Umfragen werden individuell aufgenommen und umgesetzt. Wer ein wenig nachdenkt, dem werden sicher noch eine ganze Menge mehr spannender Microjobs für Clickworker einfallen. Und auch für Seos dürften da einige interessante Arbeiten möglich sein, die in dieser Art bislang nicht machbar waren. Einträge in Webkataloge oder Bookmark-Verzeichnisse ohne Dutzende von Fakeprofilen, Proxy-Servern oder IP-Wechseln zum Beispiel.

Man kommt dabei aber schnell in Grenzbereiche des ethisch vertretbaren. Denkbar wäre z.B. die Manipulation von Abstimmungen im Web, seien es die Seo-Wahlen bei Seo-United oder das Erlangen von Frontseitenplätze bei Yigg, Digg und Co. – deutlich schwerer zu erkennen und zu blocken von den Diensten, weil keine Robots sondern echte Menschen mit ihren Browsern unterwegs waren. Aber man muss ja nicht unbedingt den Black oder Gray Hat aufsetzen um mit Crowdsourcing erfolgreich zu sein, ich denke da gibt es noch unzählige andere Möglichkeiten – man braucht halt nur genügend Phantasie dafür.

Am 09. November 2009 gab das Start-up für mobile Werbung Admob (San Mateo, Kalifornien) im eigenen Blog bekannt, dass man sich von Google kaufen lässt. AdMob wurde im Jahre 2006 gegründet. Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben ein mobiles Werbenetzwerk von tausenden von Webseiten, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Unter den Werbekunden befinden sich große Namen wie Coca-Cola, Ford und weitere Blue Chip Companies. Admob ist dabei eine Firma, die Google nicht unähnlich ist und sogar denselben Wagnisfinanzierer gewinnen konnte.

Auf der deutschen Webseite von Admob steht zu lesen: „AdMob – Die Plattform für Handywerbung: Branchenführende Lösungen für Handywerbung und Ertragserzielung von dem namhaften Anbieter für Handywerbung.“. Das sind gleich drei Stichworte, bei denen sich ein Vergleich mit Google aufdrängt. Marktplatz, Werbung und Ertragserzielung. Google ist ja nichts anderes als ein Marktplatz, auf dem das Angebot von Werbung (adwords) und Angebot von Werbeflächen (adsense) – Stichwort: Ertragserzielung – in Einklang gebracht werden.

Admob ist also schon heute so etwas wie Google für das Thema Mobile. Dass die Admob-Leute etwas können, wird aus zwei nackten Zahlen deutlich. Bisher hat man 125.897.661.034 (Stand 11.11.2009 14:30 Uhr) Impressionen mit via Admob ausgelieferter Werbung in die Augäpfel der User befördert. Das ist für ein noch so junges Thema wie die mobile Werbung eine gigantische Zahl, zumal Admob wie erwähnt erst 2006 gegründet wurde. Eine zweite Zahl spricht Bände. Der Kaufpreis von 750 Millionen US-Dollar ist extrem hoch, auch wenn „nur“ in Aktien gezahlt wird.

Da kauft also Google, das mit Hilfe von Android im mobilen Zeitalter noch seinen Platz erobern will, ein „kleines Google“ auf. Das Ergebnis dürfte sein, dass die Marktmacht von Google vor den Yahoos und Microsofts dieser Welt noch weiter wächst, zumal es kaum wirkliche Überschneidungen gibt. Ein hochrangiger Google-Mitarbeiter beschreibt es folgendermaßen:

“Google and AdMob are currently specialising in different parts of that space – Google focusing on mobile search advertising and AdMob focusing on mobile application and website advertising.”

Die Vorteile für Google liegen auf der Hand. Ein potentieller zukünftiger ernstzunehmender Wettbewerber ist aus dem Feld geschlagen. Admob hatte im Frühjahr recht selbstbewusst, um nicht zu sagen aggressiv versucht, Analysten und Account-Manager (auch für den deutschen Markt) von Google abzuwerben. Der Autor wurde damals von einem Google-Mitarbeiter um Rat gefragt, ob ein solcher Schritt sinnvoll sei. Dies wurde u.a. damit bejaht, dass „die Klitsche“ sicher in zwei, drei Jahren von Google übernommen werde und dann sei man einerseits bei Admob etabliert und auch deshalb für Google interessant, weil man sich in beiden Unternehmenskulturen auskenne. Die Vorhersage war in Bezug auf die Übernahme nicht schlecht, wenn auch sicher zu weit in die Zukunft datiert. Nun braucht das Personal nicht mehr so aggressiv abgeworben werden, was die Personalkosten senkt.

Andererseits dürfte sich Admob mit Google im Rücken sehr viel dynamischer entwickeln. Das Vertriebsteam von Google hat schon ansatzweise unter Beweis gestellt, dass man die Adwords-Kunden auch auf Youtube drängen kann. Zudem wurde in den letzten Monaten bereits konzentriert daran gearbeitet, dass die Adwords-Werbung auch verstärkt für mobile Endgeräte geschaltet wird. Hier war, wie der Autor am Beispiel von telefon.de und serviette.de erfahren konnte, der Traffic aber noch nicht wirklich spürbar. Da die Suchanfragen über mobile Endgeräte aber nach Google-Angabe bereits im Bereich von 7 % liegen und mit Admob nun noch mehr Seiten buchbar sind, dürfte schon in Bälde der mobile Traffic signifikante Größenordnungen erreichen.

Zusammenfassen kann festgestellt werden, dass sich die Übernahme von Admob liest wie ein Plot aus dem Jeff Jarvis-Buch „Was würde Google tun?“

Klaus-Martin Meyer

Im Laufe der Jahre kommen einem viele Dinge in den Sinn, die man gerne umsetzen möchte, die dann aber irgendwann in irgendeiner Schublade vor sich hinstauben und letztendlich nie umgesetzt werden. Sei es weil man keine Zeit hatte, sei es weil man keine Lust hatte oder sei es, weil irgendein anderer es dann irgendwann angepackt und umgesetzt hat. Eine dieser Ideen, die ich ursprünglich für meine SOS Seo Seite geplant hatte, war ein Seo-Verzeichnis. Eines über Seo Firmen und die Menschen dahinter.

Seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken, diese Idee wieder aufzugreifen. Doch möchte ich jetzt nicht jede kleine SEO-Klitsche einsammeln und listen, sondern einen etwas anderen Weg einschlagen. Dazu spuken mir diverse Ideen im Kopf herum, eine Idee ist es zum Beispiel, einige der Firmen mit Bleistift und Digitalkamera bewaffnet aufzusuchen, Fragen zu stellen, Interviews zu führen und Fotos zu schießen. Ziel ist also eine Firmen-Vorstellung der etwas persönlicheren Art. Ob mir das gelingt, wie mir das gelingt und wie lange ich das durchhalte, das kann ich jetzt noch nicht sagen.

Bei der Auswahl der Kandidaten möchte ich mich nicht nur auf reine Seo-Firmen konzentrieren, auch Marketing-Agenturen und Dienstleister mit Seo-Bezug (wie z.B. Textbroker oder Webalytics) könnte ich mir sehr gut als Ziel meiner Aktionen vorstellen. Und keine Angst, es müssen nicht nur die Großen sein, auch kleinere Firmen oder Einzelkämpfer sollen ihre Chance bekommen. Den Anfang mache ich mit HumanGrid, einem CrowdSourcing Spezialisten aus Dortmund. Diese Firma bietet Dienstleistungen an, die sich unter anderem auch für SEO-Zwecke eignen.

Manch einer von euch wird sich jetzt fragen, warum ich mit dieser Firma anfange? Das Ganze hat persönliche Gründe, die ich im Laufe der Firmen-Vorstellung auch noch kund tun werde. Diese Firma hat zudem eine Sonderstellung, ich möchte parallel zur Firmenvorstellung noch eine weitere Neuerung wagen und zusammen mit HumanGrid ein Internet-Projekt vorstellen und seotechnisch begleiten. Public Seo sozusagen. Ich analysiere, mache & berate – und ihr dürft beim Optimieren zuschauen 😉

Mittlerweile sollte es jeder mitbekommen haben, kurz vor Halloween hat Google sein viertes PageRank-Update in 2009 eingespielt. Am 30.10.09 war es so weit. Das langersehnte PR-Update ließ landauf, landab die grünen Toolbar-Balken wieder sprießen. Ganze 128 Tage durften wir darauf warten. Solch eine lange Wartepause hatte es 2 Jahre lang nicht mehr gegeben. Es wurden schon Stimmen laut, mit dem PageRank ginge es zu Ende. Doch weit gefehlt, Er lebt noch!

prupdate_200910 Und nicht nur das. Gemäß einer Auswertung von Sistrix zum PageRank Update 10/09 gab es vor allem in den höheren Rängen bei diesem Update deutlich mehr Gewinner als Verlierer. Die genaue Verteilung könnt ihr der Grafik entnehmen. In der Königsklasse, also bei den PR10-Seiten, hat sich seit dem letzten Update hingegen wenig verändert. Lediglich die chinesische Regierungsseite musste ein Pünktchen von ihrem grünen Balken streichen, dafür sprang mit sciencedirect.com ein absoluter Newcomer in die Bresche. So wenig Bewegung in den PR10 Charts ist eher selten.

Wir dürfen gespannt sein. Mit Seo.at erscheint ein neuer Star am Seo-Himmel. Versprochen werden uns tägliche Updates zu SEO, Google & Co. – vorgetragen von Simon Stich, einem jungen Mann (24 Jahre) aus Münster, der zuvor schon für andere Blogs, wie z.B. das Medien-, Web 2.0 und Gaming-Blog 1000ff.de, Beiträge ins Web gestellt hat. Betreiber des Seo.at Blogs ist die Sistrix GmbH. Der Chef himself, Johannes Beus, wird wahrscheinlich nur gelegentlich zur Feder greifen und bloggerisch tätig werden. Das dürfte aber niemanden wundern, immerhin hat er mit seinem eigenen Sistrix Seo-Blog schon genug zu tun. Auf die Frage, was das denn werden solle mit dem Seo.at-Blog, meinte Johannes: “Ein Seo News Blog. Das, was in Deutschland irgendwie fehlt. Also ne Mischung zwischen Searchengineland, Seoroundtable und Google-Watchblog.” Klingt gut. Ich drücke die Daumen.