Lange war es nur ein Gerücht, jetzt ist es offenkundig. Maik Benske knipst bei XOVI die Lichter aus. Dafür gibt es Zeugen. So wurde Maik abends dabei beobachtet, wie er direkt beim Verlassen des XOVI Büros durch alle Gänge und Räume schlich und noch brennende Lampen und Lichter ausschaltete. Beobachter konnten danach durch eines der Bürofenster nur noch das fahle Leuchten eines Monitors erkennen, auf dem ein XOVILichter RankingChart von Dynapso zu sehen war. Ansonsten war es zappenduster in den XOVI Räumlichkeiten.

Wie krass ist das denn. Da gehen bei XOVI die Lichter aus, und andere feiern und eifern beim xovilichter Seo-Contest um die Wette. Einer der Mitbewerber, Malte Landwehr, der bekanntlich für Sistrix arbeitet, will sogar erfahren haben, dass Maik Benske den Toolmarkt verlassen und ins Lampengeschäft einsteigen möchte. Für das kommende Weihnachtfest sei schon eine XOVI-Lichterkette in Arbeit, die man entsprechend einer Sichtbarkeitskurve um den Weihnachtsbaum hängen könne und wo die Lichter je nach Sichtbarkeitsindex den Baum beleuchten sollen.

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Momentan kann die XOVILichter Schnittstelle nur den XOVI Sichtbarkeitsindex ausleuchten, die API soll aber zukünftig auch noch an SISTRIX, Searchmetrics und Seolytics angepasst werden. Ob aber die Idee von Christoph Cemper von den Entwicklern aufgegriffen wird, die Lichter in Form von Pinguinen und Pandas auf den Baum tanzen zu lassen, das steht noch in den Sternen.


Weihnachtsbaum, digital – Orson (c) Can Stock Photo

Vor über 11 Jahren habe ich im legendären Suchmaschinentricks Forum zum Google Dance Wettbewerb aufgerufen. Damals musste man als SEO viel Geduld aufbringen, oftmals dauerte es Wochen bis sich die Google Rankings veränderten. Ich habe vorhin mal einen alten Beitrag aus dem Internet Archiv gezogen. Das Forum selber existiert ja leider nicht mehr. Waren das noch Zeiten 😉

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Übrigens, der erste Google Dance Wettbewerb fand im Oktober 2002 statt. Gewonnen hatte ihn Matthias Brunner. Die Sieger-Liste existiert heute noch in Form der Hall of Fame. Au Weia, war das ein grottig schönes Design 🙂 Lang ist’s her. Schöne Zeiten waren das. Marcus hat dazu übrigens auf dem KarlsCore Day auch ein paar Worte zu fallen gelassen:

Nachdem Google den Tanz in immer schnelleren Zyklen bewerkstelligte, musste ich nach einer alternativen Wettbewerbsaufgabe suchen. Die ward in Form des PageRank Update Wettbewerbs gefunden. Leider hat sich auch dieser Wettbewerb mit der Zeit verlaufen. Googles PR Update Frequenzen sind extrem schwankend und was noch schlimmer ist, den PageRank juckt fast kein Schwein mehr.

Doch es gibt Hoffnung am Horizont. Der Pinguin hat dem PageRank den Rang abgelaufen, zudem scheint er mit einer gewissen Regelmäßigkeit vorbei zu schauen. Deshalb habe ich mir gedacht, warum es nicht mit einem Pinguin Update Wettbewerb versuchen. Die Regeln sollen dabei denen von vor 10 Jahren entsprechen.

Jeder Teilnehmer gibt in den Kommentaren hier “einen” Tipp für Datum und Uhrzeit des nächsten Pinguin-Updates an. Selbstverständlich vor dem Update. Wer am nächsten dran liegt gewinnt. Sollte es bis zum 31. Mai 2014 kein Pinguin-Update gegeben haben, so wird der Preis unter allen Teilnehmern verlost.

Zu gewinnen gibt es ein Exemplar von Seo auf Deutsch. Das Buch passt gut zum Wettbewerb, weil es einem viele Dinge aus vergangenen Zeiten wieder in Gedächtnis ruft.

Das war’s aber noch nicht. Ich besuche den Gewinner persönlich. Ich lese ihm/ihr eine Passage aus dem Buch vor. Und danach gehen wir gemeinsam essen. Eine Einschränkung möchte ich aber machen. Ins Ausland oder gar bis nach Teneriffa möchte ich dafür nicht anreisen müssen 🙂

Auf geht’s. Es darf getippt werden.

So, wo alle ihre Seo-Campixx Recaps schon geschrieben und/oder ihre Fotos auf Facebook und Google+ verteilt haben, versuche ich es diesmal mit einem Campixx Recap in Video-Form. Ich habe dazu Stimmen einiger Teilnehmer eingeholt und zusammengemischt. Erfahrt in gut 80 Sekunden, was von der 2014-er Veranstaltung zu halten war.

Ich kann die Meinung der Kollegen und Kolleginnen nur unterschreiben. Mir hat’s sehr gut gefallen. Ich habe mich sehr gut unterhalten. Im wahrsten Sinne des Wortes. Auch habe ich einiges Neues erfahren. Und das, obwohl ich in fast keinem Vortrag gesessen habe. Denn bei 15 parallelen Slots war’s doch eigentlich egal, ob man 14 oder 15 Vorträge verpasst hat 😉

Eigentlich wollte ich schon lange darüber berichten, doch hier bei mir war derartig viel Trubel, da fehlte mir sogar die Zeit für einen klassischen Blogbeitrag. Darum erst jetzt mit einigen Wochen Zeitverzögerung mein erster Beitrag zum Auftakt des dritten Kurses der AFS Akademie. Es folgen in Kürze noch weitere.

Am 10. Januar 2014 reisten die 32 Teilnehmer der AFS Akademie zum ersten Mal zum Präsenzwochenende in Berlin an. Treffpunkt war das Intercity Hotel am Ostbahnhof, eine m.E. sehr nette und geeignete Location für ein solches Treffen. Nachdem sich die Teilnehmer eingefunden hatten, eröffnete die neue Akademie Geschäftsführerin Maja-Florence Loose den Abend.

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Nach Majas Begrüßung ergriff dann Horst Berghäuser, seines Zeichens Hauptgesellschafter und Gründer der Akademie, das Wort und brachte den Anwesenden die Idee und Geschichte der Akademie näher. Anschließend begrüßte auch ich die anwesenden Gäste und erhob am Ende das Glas zum gemeinsamen Wohl. Damit wurde dann gleichzeitig die zweite Runde des Abends, das Kennenlern Bingo Spiel, eingeläutet. Kerstin Eschrich, unsere Projektkoordinatorin, verteilte die Bingo-Zettel und das Spielchen begann.

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Mittlerweile waren auch alle Referenten des Wochenendes eingetroffen, angefangen mit Miss Ranketing Birthe Stuijts, die erfreulicherweise unsere Frauenquote mit aufrecht hält, gefolgt von Mister Sumafa Kai de Wals und last but not least dem Trustagenten Stephan Czysch, der kurz darauf seinen Vortrag zum Thema Google Webmaster Tools zum Besten geben durfte.

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Im Anschluss an Stephans Präsentation ging es dann zum gemütlichen Teil des Abends über. Das Abendessen ward angerichtet. Alle Anwesenden durften sich zurück lehnen, in Ruhe speisen und miteinander plaudern. Die hartgesottensten Teilnehmer gingen danach noch mit an die Theke und unterhielten sich dort bis nach Mitternacht.

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Der Grundstein war damit gelegt. Denn Internet/SEO bedeutet Vernetzung. Bedeutet Gespräche. Bedeutet Wissensaustausch.

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Und das geht nun mal am einfachsten in lockerer Atmosphäre. Kurz vor Eins war dann Feierabend. Zeit zum Pennen.

Der jüngste SEO Fall, nämlich der Fall und Aufstieg von Rap Genius, zeigt ganz deutlich, dass vor Gott und vor Google alle Beteiligten gleich sind. Und einige sind gleicher. Besonders wenn sie groß sind. Bekannt sind. Eine Marke sind. Dann nämlich können sich diese besonders Gleichen Praktiken erlauben, an denen sich andere verschlucken würden. Böse Praktiken. Dubiose Praktiken. Spammige Praktiken könnten so zu einer SEO Waffe der Besserverdienenden werden. Ein wenig erinnert einen das schon an Animal Farm. Alle sind gleich, doch einige sind gleicher.

Womit wir bei Georg Orwell angelangt wären, dem Autor und geistigen Vater von “Animal Farm”, auf deutsch auch “Farm der Tiere” genannt. Diese Parabel aus dem Jahre 1945 hat nichts von ihrer Aktualität verloren. Wir alle sind gleich. Vor Gott und dem Gesetz. Eine Ausnahme bilden höchstens die Reichen und Mächtigen und natürlich die Geheimdienste. Auch da sind einige gleicher. Dürfen sich einige über das Gesetz stellen. Dürfen Recht beugen oder es unterlaufen. Dürfen den “Großen Bruder” spielen. Dürfen die anderen ausspionieren. Nach Lust und Laune.

Georg Orwell hat nämlich nicht nur die Parabel von der Farm der Tiere geschaffen, er hat vier Jahre später mit seinem Big Brother Roman “1984” eine erschreckende Zukunftsvision nachgelegt, die in Zeiten von NSA und PRISM wieder in neuem Glanz erstrahlt. Und obwohl dank Edward Snowden und Co. gerade viel von den dubiosen Machenschaften der Geheimdienste ans Tageslicht gezerrt wurde, die Reaktionen darauf erscheinen mir erschreckend schwach. Es wirkt eher so, als ob wir hier gerade wie die Schafe auf der Farm herumgrasen und so ziemlich alles schlucken, was uns die Schweine zum Fraß vorwerfen. Guten Appetit!

Und wenn man es genau betrachtet, dann unterscheiden sich die Techniken der NSA nicht sonderlich von denen von Google und Facebook. Letztere spionieren uns aus, unsere Beziehungen und unsere Informationen, um die so gewonnen Daten am Ende zum Wohl des Mammons einzusetzen. So oder so ähnlich.

Heutzutage integriert Google verschiedenste Inhalte in die Ergebnislisten. Ohne prägnante Ergänzungen wie Videos, der Autorenverknüpfung und Bewertungssternen wird es immer schwieriger vom Suchenden in den Suchergebnislisten wahrgenommen und angeklickt zu werden.

In einem Artikel von Search Engine Land wurde dieses Thema kürzlich aufgegriffen. In diesem Artikel zeigen wir die Vorteile strukturierter Daten, sowie die Verwendung und Einbindung von Schema.org und dem Data Highlighter von Google. Jeder Webmaster soll die Vorteile erkennen und das Potential nutzen.

Mittels strukturierter Daten können Suchergebnisse, sogenannte Snippets, in den Suchergebnislisten erweitert und somit präsenter für Suchende dargestellt werden. Standardmäßig bestehen Snippets aus dem Seitentitel, der URL und der Meta-Beschreibung.

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Quelle: Google Suche, 11.11.2013

Rich Snippets hingegen beinhalten zusätzliche Informationen wie Videovorschau, Bewertungssterne und andere Elemente. Die drei Snippet Beispiele zeigen die erweiterten Suchergebnis-Anzeigen mit Videos oder Bewertungen. Diese unterscheiden sich klar vom normalen Suchergebnis und sind aufgrund zusätzlicher Informationen deutlich auffälliger.

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Quelle: Google Suche, 11.11.2013

Aber was sind strukturierte Daten?

Vereinfacht kann man sich strukturierte Daten wie eine Art Tabelle vorstellen. Es gibt Spaltenbezeichnungen (Datentypen) und die jeweils zugeordneten Eigenschaften.

VornameNachnameBerufAlter
MaxMustermannMustermacher30
HansHuberHutmacher59

Diese Strukturierung bringt nicht nur Vorteile für die Suchmaschinen.
Auch Webmaster und Nutzer können profitieren.

Wie kann man davon profitieren?

Google kann Inhalte auf Webseiten crawlen, aber im Erkennen von Zusammenhängen zwischen Wörtern oder Phrasen besteht bei der Suchmaschine noch deutliches Verbesserungspotential. Mit der Strukturierung von Inhalten zeigt man Google, um welche Art von Daten es sich handelt. Außerdem erleichtert man Google das Crawling und verringert die Crawlzeiten, da die Inhalte bereits definiert und zugeordnet wurden.

Einen Vorteil im Ranking bringen strukturierte Daten laut Google jedoch nicht. Da ein Rich Snippet deutlich auffälliger als ein normales Suchergebnis ist, könnte sich möglicherweise auch die Click-Through-Rate erhöhen und somit mehr Besucher auf eine Seite locken.

Bei einer Googlesuche nach “Lichterkette Weihnachtsbaum”, wird einem unter anderem das Snippet von hse24.de angezeigt.

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Quelle: Google Suche, 11.11.2013

Ein Vergleich dieser zweier Snippets zeigt deutlich, dass das erweiterte Snippet prominenter ist. Es hebt sich klar von anderen Ergebnissen ab.
Welche Möglichkeiten es gibt, Daten auszuzeichnen und wie diese implementiert werden, wird in den nächsten Abschnitten im Detail erläutert.

Seiteninhalte richtig strukturieren – aber wie?

Bevor man beginnt Daten zu markieren, ist es natürlich hilfreich zu wissen, welche strukturierten Daten Google nutzt. Aktuell können unter anderem folgende Inhaltstypen von Google als Rich Snippet(http://de.onpage.org/wiki/Rich_Snippets) angezeigt werden:

  • Rezepte
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  • Veranstaltungen
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  • Erfahrungsberichte
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  • Personen
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Eine komplette Auflistung aller möglichen Inhaltstypen ist in den Google Webmaster Tools zu finden.

Nun gilt es noch zu klären, wie die Seiteninhalte erweitert werden müssen, um ein Rich Snippet zu erzeugen.

Wie so oft gibt es mehrere Wege, um die Auszeichnung von Daten durchzuführen. Die drei bekanntesten Markup-Formate werden im folgenden an einem kurzen Beispiel veranschaulicht.

ohne Markup:

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Der Codeausschnitt stellt ein normales div-Tag dar. Dieses kann nun mittels der 3 bekanntesten Markup-Formate strukturiert und für Suchmaschinen aufbereitet werden.

Mikrodaten:
Bei der Verwendung von Mikrodaten werden bereits vorhandene HTML Elemente wie class, rel oder rev verwendet. Mikrodaten werden mit am häufigsten genutzt, um Daten für Suchmaschinen strukturiert aufzubereiten.

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Mikroformate:
Auch bei Mikroformaten werden bereits verfügbare HTML Elemente wie span oder div genutzt, um Informationstypen zu definieren.

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RDFa:
RDFa wird von der Organisation W3C empfohlen und dient der Einbettung von Zusatzinformationen in HTML bzw. XHTML Code. Auch hier werden die Elementinformationen von z.B. span oder div umschlossen.

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Da Google die Markup-Formate in Form von Schema.org empfiehlt, soll im folgenden hauptsächlich auf diese Art der Strukturierung eingegangen werden.

Was verbirgt sich hinter Schema.org?

Schema.org ist eine Möglichkeit, Seiteninhalte zu strukturieren und entstand aus
einer Initiative der Suchmaschinen Google, Bing, Yahoo sowie Yandex. Das Resultat war ein einheitliches Vorgehen, um Daten auszuzeichnen. Der große Vorteil von Schema.org ist, dass dieser Standard von mehreren Suchmaschinen unterstützt wird. Es ist also nicht nötig, sich für eine Suchmaschine zu entscheiden.

Ein Beispiel macht den Einsatz von Mikrodaten wohl am einfachsten verständlich.

Zunächst sollten die drei Hauptbestandteile der Auszeichnung erklärt werden:

  • itemscope = leitet die Auszeichnung ein
  • itemtype = definiert, um was es sich handelt (Person, Veranstaltung, Produkt)
  • itemprops = definiert verschiedene Eigenschaften des itemtypes

Eine Unterseite enthält Informationen zu einer Veranstaltung. Die Daten zu diesem Event sollen in den Suchergebnissen als Rich Snippet eingeblendet werden. Um dies zu erreichen, sollten folgende Schritte durchgeführt werden.

Zunächst sieht der HTML Code wie folgt aus.

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Eine Suchmaschine kann so nicht erkennen, dass es sich um eine Veranstaltung handelt, da sie den Zusammenhang der Inhalte nicht deuten kann.

Im ersten Schritt wird der HTML-Code um den itemscope erweitert. Wie oben beschrieben, leitet dieser die Auszeichnung der Daten ein.

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Unterhalb des öffnenden div-Tags stehen nun alle relevanten Daten zu dieser Veranstaltung.

Als nächstes sollte der Datentyp definiert werden. Unter http://schema.org/docs/full.html findet man eine Übersicht aller Datentypen. Nachdem der entsprechende Typ angeklickt wurde, integriert man die URL der sich öffnenden Seite wie folgt in den HTML-Code. In diesem Fall, einer Veranstaltung, handelt es sich um folgende URL:

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Eingefügt sieht der Seitenquellcode folgendermaßen aus:

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Die detaillierten Informationen zur Veranstaltung sollten ebenfalls ausgezeichnet werden. Eine Auflistung aller möglichen Eigenschaften ist immer unter der bei itemprop eingefügten URL zu finden.

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Wie man an gerade gezeigtem Beispiel sieht, erhöht sich die Menge des Quellcodes bereits bei der Auszeichnungen einer Veranstaltung deutlich. Um den Überblick nicht zu verlieren, sollte man den Quellcode nur schrittweise erweitern und regelmäßig die korrekte Anpassung des Codes mit dem Test-Tool für strukturierte Daten von Google überprüfen.

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Quelle: Google Webmaster Tools

Natürlich können mehr als nur Events ausgezeichnet werden. Eine Übersicht welche Datenarten strukturiert werden können, findet man auch unter http://schema.org/docs/full.html.

Andere Markup-Formate werden jedoch ebenfalls von Google unterstützt ( Außerdem werden Funktionsweise und Vorteile des Googleeigenen Data Highlighter beschrieben.

Der Data Highlighter – eine gute Alternative

Eine alternative und einfachere Deklarationsmöglichkeit stellt Google mit dem Data Highlighter zur Verfügung. Die Auszeichnung von Daten ist deutlich einfacher und schneller, als die oben beschriebene Variante mit Schema.org. Mit dem Tool von Google lassen sich auch ohne eingehende Programmierkenntnisse Daten auf der Webseite markieren und einer Datengruppe (Name, Datum, Beschreibung) zuordnen. Es ist lediglich das Markieren und Zuordnen der Daten durchzuführen. Der Data Highlighter versucht ähnliche Daten auf der Webseite zu identifizieren. Auf Wunsch kann man Google anweisen, die hinterlegte Strukturierung auf die komplette Webseite auszuweiten. Es ist jedoch davon abzuraten, sich ausschließlich auf die automatisierte Auszeichnung von Google zu verlassen, da die Markierung teilweise noch nicht optimal funktioniert.

Die Markierung kann in den Google Webmaster Tools angestoßen werden. Über “Darstellung der Suche” und “Data Highligter” kann der Data Highlighter gestartet werden.

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Quelle: Google Webmaster Tools

Nachdem die URL der betroffenen Seite eingetippt wurde, muss noch die Art des Datentyps gewählt werden. Außerdem kann eingestellt werden, ob eine oder mehrere Seiten von der Auszeichnung betroffen sind.

Bildschirmfoto 2013-11-25 um 17.19.21
Quelle: Google Webmaster Tools

Nach dem Bestätigen können die entsprechenden Seiteninhalte markiert werden.

Wie bei Schema.org können auch die mit dem Data Highlighter erweiterten Snippets mit dem Test-Tool für strukturierte Daten getestet und überprüft werden.

Fazit

Ein Großteil der im Web vorhandenen Webseiten nutzt das Potential strukturierter Daten aktuell nur wenig. Da Google immer mehr Wert auf die Strukturierung von Seiteninhalten legt, werden viele Webmaster zukünftig vermutlich nachziehen. Zur Zeit bietet die Auszeichnung von Daten noch die Chance, seinen Mitbewerbern einen Schritt voraus zu sein. Auch das Hummingbird Update von Google zeigt, dass strukturierte Daten in Zukunft noch wichtiger werden. Also ein guter Grund die dafür nötige Zeit zu investieren und sich durch auffällige Snippets abzuheben.

Bild seo concept © kraska – fotolia

Was für eine ereignisreiche Woche. Erst mein Besuch am Mittwoch auf dem Seo-Day in Köln und kurz darauf Freitags schon wieder in Berlin, um gemeinsam mit den Akademie Teilnehmern und Referenten das letzte Präsenzwochenende zu verbringen und den Abschluss des Lehrgangs zu feiern. Unser insgesamt sechstes Treffen war dann auch nicht nur besonders unterhaltsam, es transportierte auch noch mal eine gehörige Portion an Wissen in die Köpfe der Teilnehmer.

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Zum Auftakt des Abends erfolgte nach Begrüßung der Gäste die mehr oder minder feierliche Übergabe der Teilnahmebescheinigungen. Das eigentliche SEO Zertifikat wird nach Prüfung der Praxisprojekte später nachgereicht. Neben den Teilnehmern und Referenten durfte ich Dominik Schwarz als Gast begrüßen.

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Im Anschluss daran erzählte uns Franziska Neubert von Projecter etwas zum Thema Content Marketing. Neben ein wenig Theorie gab’s auch eine kleine Case Study.

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Bevor es dann ans Abendessen ging, wurde es emotional. Der Seonaut Marco Janck von SUMAGO war angetreten, um uns auf seine unnachahmliche Art das Thema “Emotionales Marketing” näher zu bringen. Und wie nicht anders zu erwarten, zum Auftakt hat er erst mal ordentlich rumgewettert und alle Anwesenden dazu aufgefordert, auch mal den Kopf hinauszustecken und jenseits des Horizonts zu schauen.

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Dann gings ans Eingemachte. Es gab Abendessen. Und nachdem sich alle ordentlich gestärkt hatten, gingen wir zum gemütlichen Teil des Abends über.

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Das Herz der Akademie – unser AFS Frauen Team – Anett, Kerstin & Birgit – Frauen Power pur 😉

Gegen Mitternacht wurd es dann ruhiger. Gerüchten zu Folge sollen am nächsten Morgen um 7 noch einige Teilnehmer gesichtet worden sein, wie sie ins Hotel reinschlichen. So, das war Tag 1. Dem Tag 2, also dem Samstag, widme ich einen Extra-Artikel.

Kaum ist die Bundestags- und Kanzlerwahl vorbei, schon wird der nächste Kanzler gesucht. Diesmal ist es der SeoKanzler. Die veranstalter von Seo-Day und SeoKomm haben einen genzüberschreitenden Seo-Contest ausgerufen. Zur Wahl steht der SeoKanzler, er muss sich in diesem Wettbewerb sowohl in Deutschland als auch in Österreich zur Wahl stellen.

Natürlich gibt es neben dem unbezahlbaren Titel SeoKanzler und viel Ruhm & Ehre auch viele tolle Preise zu gewinnen. Aufgrund der Zweigleisigkeit mit DE / AT und der großen Seo Gefolgschaft könnte es dieser Wettbewerb tatsächlcih schaffen, zum größten deutschen Seo-Contest zu anvancieren. Wie nicht anders zu erwarten sind schon jetzt über 750 Ergebnisse zum Wettbewerbskeyword in den Google Serps zu finden. Auch der Sieger des Seophonist Contest Dynapso ist wieder mit seinen SeoKanzler Ranking Charts dabei.

Die Keyworddomains sind natürlich auch schon wieder alle vergriffen, ich hoffe aber inständig, dass es auch diesmal wieder eine Nichtkeyword Domain auf den ersten Podestplatz schaffen wird. Neben Dynapso dürfte Karl Kratz diesmal vielleicht wieder die Hände nach der Krone ausstrecken. Oder Kai Spiestersbach kommt diesmal ungeschoren vom negative Seo zum Zuge. Zu gönnen wär’s ihm.

Update: Die Seokanzler Wahl in Österreich neigt sich langsam dem Ende zu. Mein Favorit ist Siggi Sabbelfeld, der selbst im 21. Jahrhundert noch mit unglaublicher Akribie an Webseiten auf Frame-Basis festhält und so beweist, dass alte Seo Techniken immer noch nicht ausgestorben sind. Eventuell sind diese Strategien so alt, dass sie Google auch nicht mehr auf dem Radar hat und so Siggis Seiten den Google Algorithmus unterlaufen und aushebeln können.

So, jetzt rege ich mich hier im Blog auch noch ein wenig auf. Es nervt ungemein, dass Google von seiner gehobenen Suchqualität und Kolibris schwadroniert, aber zu blöde ist doppelte Inhalte dem korrekten Autor zuzuweisen. Der Artikel über meine jüngste größere Anschaffung im Sos Seo Blog steht schon seit Januar 2010 im Netz, wenn ich aber danach suche in Google mit der Phrase “eine größere Anschaffung“, dann taucht da auf Position 11 die Seite von seo-nation.de auf. Von meiner Seite nichts zu sehen. Wie gemein ist das denn? Sollte meine Seite ein Duplicate Content Opfer geworden sein?

Und so ist es wohl. Sucht man mit der Option filter=0 nach obiger Suchphrase eine größere Anschaffung, dann taucht auf einmal auch mein Beitrag aus den Tiefen des Webs wieder auf. Die Seite ist also im Google Index, Google hat aber die Ähnlichkeit zwischen den Dokumenten erkannt und gibt der Kopie den Vorzug.

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Ich finde, Google könnte sich hier schon ein wenig mehr Mühe geben. Wozu gibt es den rel Author Tag, wozu hebt Google das Bild in den Serps hervor, schreibt was von 2681 Kreisen, die dem Autor folgen und gibt dann der schnöden Kopie den Vorzug. Die Kopie hat keine solche Auszeichnung. Sie verlinkt sogar, leider aber nicht von der Artikelseite aus, auf meinen Originalartikel. Insofern kann ich dem Copyisten nicht mal so richtig etwas vorwerfen. Außer den Einsatz von nofollow 😉

Google werfe ich aber vor, dass es sich keine große Mühe bei der Erkennung gegeben hat. Zwölf Kommentare zieren meinen Artikel, die Kopie hingegen läuft kommentarlos durchs Netz. Bei der Uhrzeit im RSS Feed sind die Seiten pari, beide führen ‎Samstag, ‎23. ‎Januar ‎2010, ‏‎05:33:13 als Veröffentlichungsdatum an. Es gab in der Vergangenheit mal ein paar sporadische Links, die aber alle ohne Wert und Relevanz waren. Insofern ist das auch kein toller Indikator. Ich habe einen Tweet, ein Like und ein Google+ als soziale verstärkende Signale – das ist leider sehr dünn. Aber Google muss doch den Charakter der anderen Website erkennen können, die nichts anderes ist als ein RSS-Verzeichnis für Seo-Artikel. Wie kann ich einem RSS Verzeichnis den Vorrang gegenüber den Originalen geben? Man stelle sich vor ein Journalist würde derart schlampig recherchieren wie Google. Dann würde die Menschheit auch bald glauben, die Story und zugrundeliegende Idee von der größeren Anschaffung wäre von mir – und nicht von Wolfgang Hildesheimer 😉

Am Mittwoch Abend um 22:24 Uhr in der Lanxess Arena wurde von Marcus “Mediadonis” Tandler der Gewinner im Seophonist Wettbewerb ausgerufen. Der Preis war ein Sparhandy 😉

Seophonist auf dem OMClub 2013 – Siegerehrung from Gerald Steffens on Vimeo.

Die eigentliche Siegerehrung, gewonnen hatte Nicolas Sacotte mit seiner Dynapso-Seite, fiel leider ins Wasser – Nico war gerade draußen eine Zigarette rauchen und nicht mehr schnell genug zurück gekommen. Da ich aber noch ein paar Minuten länger am Stand verweilte, wurde ich Zeuge einer kleinen nachträglichen Siegesfeier.

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So sehen Sieger aus – tralalalala 🙂 Herzlichen Glückwunsch Nico!