Gegenwind im Sonnensegel

Juli 30, 2008 by  
Filed under Spam

Die Sonnensegel-Affäre könnte in die SEO Geschichte eingehen. Genervt von Dutzenden von Blog-Kommentaren der Herren Bernd Sonnensegel, Mark Isen und Tom Rollos hat Sixtrix einen Sonnensegel Artikel geschrieben, der es in sich hat. Mit einer SEO Analyse der Aktion macht Johannes deutlich, wie gut Kommentarspam auch heute noch wirkt. Große Unterhaltung >:)

Am Beispiel der beworbenen Sonnenschutz-Domain kann der Leser für die Suchbegriffe Sonnenschutz, Plissee und Markise bequem die Google SERPS-Entwicklung der letzten Wochen mitverfolgen. Nach schwachem Start haben sich alle drei Keywörter prächtig nach oben entwickelt und residieren momentan auf vorderen Google Plätzen. Zwar ist das kein eindeutiger Beweis für die Effektivität von Kommentarspam, auch andere Links dürften ihren Anteil zum Erfolg beigetragen haben, aber insgesamt erscheint die Wirkung solcher Kommentarlinks recht plausibel.

Frischer Wind ist auch in die Kommentare gefahren. Hier werden weitere Perlen der Optimierung ausgraben, klagen Opfer ihr Leid und fallen ab und zu auch mal ein paar Einwände. Und wenn man sich jetzt fragt, aus welcher Richtung der Wind ins Sonnensegel bläst, dann dürfte die Antwort „aus dem Osten“ lauten. So zumindest sieht es Thomas Knüwer vom Handelsblatt. Und hat damit einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Statt Rückenwind gibt’s Gegenwind. Schaun mer mal wie’s weiter geht.

Über 

Der Autor wohnt im kleinen Städtchen Harsewinkel, irgendwo im Münsterland und interessiert sich für Suchmaschinen und ihre Optimierung. Gerald auf Google+

Comments

4 Responses to “Gegenwind im Sonnensegel”
  1. Schnag sagt:

    Dieses Thema ist aktueller als je zuvor und endlich spricht uns hier jemand aus dem Herzen. Diese Methoden Kommentar-Spam für den Linkaufbau zu nutzen sind höchst fragwürdig und für die Blogbetreiber ein ernstzunehmendes Ärgernis. Deshalb muss man wahrscheinlich genauso agressiv gegen Kommentar-Spam vorgehen. Also Blacklists füllen, den Blog intensiv nach Spam-Kommentaren durchforsten (auch die älteren Kommentare), um denen zu zeigen, dass es so nicht weitergeht.

  2. Das gilt insbesondere, wenn man das zweifelhafte Vergnügen hat, auf einer der einschlägigen „nofollow-blog“-Listen geführt zu werden.

  3. Nils sagt:

    Genau da sehe ich ja das Problem. Dank einigen netten Seo-Agenturen sind inzwischen mehr als genug No-NoFollow listen im Umlauf. Aber will man uns Blogger jetzt zwingen ein nofollow einzusetzen? Ich werde es dennoch nicht einsetzen, schließlich lasse ich mir von Spammern nichts vorschreiben. P.S.: Auch sehr nervig finde ich den Jena_er und die nette Doris…

  4. Peter sagt:

    Ja, immer auf den Ossi rumhacken wollen. Nein aber Bernd Sonnensegel, Karl Kredit, Mark Isen und wie sie auch alle heißen nerven schon ganz ordentlich. Hoffe nur dass es ihnen was gebracht hat.
    In der Zeit in der sie dämlichen „nofollow“ Kommentarspam abgelassen haben hätte sie auch sinnvolle SEO Arbeit leisten können.
    Naja manche lernen es nie…

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