Der Jahreswechsel naht, das nächste PageRank Update wird wohl auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Genau die passende Zeit um mal wieder einen Blick auf die Könige unter den Webseiten zu werfen – die PageRank 10 Seiten. Zwar ist der gute alte PageRank schon ein wenig in die Jahre gekommen, dennoch haben Seiten mit einem großen grünen Balken etwas sehr Begehrenswertes. Welcher SEO träumt nicht davon, von einer PR 10 Seite verlinkt zu werden.

Träumen ist das eine, Wissen das andere. Man muss erst einmal wissen, welche Seiten überhaupt in der höchsten PageRank Liga mitspielen. um dann dort nach einem passenden Link Ausschau halten zu können. Die derzeitige PR10-Liga ist so dünn bestückt wie schon lange nicht mehr und das, obwohl sogar zwei europäische Newcomer in diesem Jahr dazu gekommen sind. Hier der Stand vom 30.12.2008:

  1. http://www.eua.be/
  2. http://www.universia.es/index.htm
  3. http://www.hhs.gov/
  4. http://www.usa.gov/
  5. http://www.universityofcalifornia.edu/
  6. http://www.google.com/
  7. http://www.apple.com/quicktime/download/

Eine belgische und eine spanische PR10 Seite, das gab es in den Jahren zuvor noch nie. Und insgesamt nur 7 PR10 Kandidaten, auch das erscheint mir einmalig. Ich kann mich nicht entsinnen, jemals eine so kurze PR 10 Liste gesehen zu haben. Es gab Zeiten, da bevölkerten 20 bis 30 Kandidaten das Feld. Und fast alle kamen sie aus Amiland, die bisherigen europäischen Kandidaten dürften sich an einer Hand abzählen lassen. Und jetzt wird’s Zeit, dass ihr euch euren PR10 Link besorgt. Wo wisst ihr ja jetzt. Bleibt nur noch die Frage nach dem wie 😉

Google hat unter der Adresse full-value-of-search.de eine Marktforschungsseite über das Suchverhalten der Google-Nutzer eingerichtet und einige gesammelte Studien online gestellt.
Die Analysen sind in folgende Bereiche aufgeteilt:

Suchanlass
(Beispiele aus Google Insights for Search, Produkt-Recherche)

Suchworteingabe
(Wer nutzt Suchmaschinen? Wonach wird gesucht?)

Suchergebnisseite
(Betrachtungsverlauf der SERPS, Klickverhalten)

Wahrnehmung
(Markeneffekt einer AdWords Kampagne)

Verhalten
(Online Käufe: Einfluss AdWords)

Offiziell heißt es, dass das „Full Value of Search“ für mehr Übersicht im Online-Marketing sorgen soll. Bisher wurde aber nur Google AdWords attraktiver gemacht und erläutert wie Adwords bei der Markenbildung hilft (und das tut es auch).

Man kann die Studien aber auch aus einer anderen Sicht betrachten:

Full Value of Search liefert auch die Bestätigung das Webseiten- und Shop-Betreiber viel mehr auf Suchmaschinenoptimierung setzen sollten. Einige Beispiele:

Transaktionsorientierte Suche

Der Google-Nutzer sucht nach einem Produkt, welches er kaufen möchte.

Quelle: http://www.full-value-of-search.de/pdf/Betrachtung%20SERP-1.pdf (Seite 17)

Ergebnis:
Der potentielle Kunde bzw. Käufer wird die Shopping-Ergebnisse von Google oder nur eines der ersten Top 5 platzierten Seiten in den organischen Suchergebnissen (SEO) anklicken.

3 „Top-Sponsored“ Adwords

Es werden 3 Adwords Anzeigen über den natürlichen Ergebnissen eingeblendet. Durch die so genannten “Top-Sponsored Adwords” verändert sich das Klickverhalten des Google-Nutzers wie folgt:

Quelle: http://www.full-value-of-search.de/pdf/Betrachtung%20SERP-1.pdf (Seite 22)

Ergebnis:
Aufgrund der 3 „Top-Sponsored“ Adwords Anzeigen werden die organischen Suchergebnisse weniger zur Kenntnis genommen und weniger als die Hälfte der Google-Nutzer klicken auf Position 4 oder den darunter liegenden Positionen.

Das heißt, wenn über den normalen Ergebnissen 3 Adwords-Anzeigen eingeblendet werden, lohnt es sich nur auf Position 1 bis 3 in der organischen Suche (SEO) gelistet zu sein.

Keine Adwords Anzeigen

Das Kickverhalten ohne “Top-Sponsored” Adwords Anzeigen bei dem Suchbegriff “pkw”.

Quelle: http://www.full-value-of-search.de/pdf/Betrachtung%20SERP-1.pdf (Seite 25)

Ergebnis:
Nun dürfen wieder Position 4 und 5 mitspielen. Aber ab Position 6 sieht es wieder schlecht aus. Als Faustregel gilt: Je mehr Adwords Anzeigen über den organischen Suchergebnissen auftauchen, desto weniger werden die natürlichen Ergebnisse vom Google-Nutzer beachtet.

Anzahl betrachteter Suchergebnisseiten

Schon mal auf der dritten Google Suchergebnisseite gewesen? Nein? Gut, denn das machen die wenigsten Google-Nutzer.

Quelle: http://www.full-value-of-search.de/pdf/answer16.pdf

Ergebnis:
Laut Google’s “Full Value of Search” schauen sich nicht mehr als 6% der Nutzer die 3. oder weitere Suchergebnisseiten an.

Fazit

Der Google-Nutzer hat gelernt zu googlen.

Aus einer Eyetracking-Studie von thinkeyetracking.com kann man gut die Unterschiede zwischen dem Suchverhalten von 2005 im Vergleich zum Jahr 2008 erkennen.

Wenn der Google-Nutzer beim ersten Mal nicht das Passende gefunden hat, formuliert bzw. spezifiziert er seine Anfrage neu. Selten werden die weiteren Suchergebnisseiten angeklickt.

Es reicht einfach nicht mehr mit dem eigenen Shop oder der eigenen Webseite auf Position 10 oder Seite 2, geschweige denn auf Seite 3, bei Google gelistet zu sein. Die Webseite soll ja gefunden werden und das geht nur durch gezielte Suchmaschinenoptimierung und das daraus resultierende Top Ranking.

Was tun um ein Top-Ranking zu erreichen?

Man kann sich entweder selber verstärkt mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigen, einen professionellen SEO-Dienstleiter beauftragen oder sich auf Nischenthemen bzw. den Long-Tail Bereich fokussieren.

Über den Autor

Ernest Mavriqi ist Internet-Unternehmer und als Experte für Suchmaschinenoptimierung bei einer der bekanntesten Online-Marketing-Agenturen Deutschlands tätig.

Zur Zeit geht es Schlag auf Schlag bei Google. Immer großzügiger werden uns statistische Daten zugänglich gemacht, für die man vor Jahren noch bereitwillig Geld bezahlt hätte. Heute gibt es das alles umsonst. Gerade einmal 4 Wochen nachdem Google in seinem Adword Keyword Tool erstmals konkrete Zahlen fürs Suchvolumen verriet und gut 6 Wochen nach Einführung der Website Trends, bietet uns der Suchmaschinen-Gigant aus Mountain View mit Google Insights noch tiefere Einblicke in die Welt der Suchbegriffe. Wenn man jetzt noch den Google AdPlanner bedenkt, der ebenfalls neuartige Einblicke in Suchen und Besucher-Trends erlaubt, dann ist in den letzten Wochen ein unglaubliches Arsenal an Statistik Tools zusammen gekommen. Seos und Marketing Experten wird’s freuen.

Google Insights for Search ist eine Weiterentwicklung von Google Trends, die typischen Filter-Möglichkeiten für Land, Regionen, Städte und Zeiträume sind geblieben, neu hinzu gekommen ist eine Liste von Kategorien, die helfen kann Branchen-Einblicke zu gewinnen. Daneben visualisiert Google die geografische Veteilung der Suchinteressen durch Färbung einer Landkarte und listet am Seitenende Top Searches und Rising Searches auf. Letzteres erinnert ein wenig an Googles Hot Trends, nur dass sich bei Google Insights die Tendenzen auf Veränderungen gegenüber dem Vormonat oder Vorjahr beziehen. Lediglich die Informationen zur Sprache sind unter den Tisch gefallen.

Ein weiterer bemerkenswerter Unterschied – der Schwellwert, ab dem überhaupt Kurven gezeichnet werden, ist mindestens eine Zehnerpotenz niedriger als bei Google Trends. Das können wir sehr schön an den Google Trends zum “Pagerank Update” erkennen, die Kurve kommt im Vergleich zu den Pagerank Update Insights nur bruchstückhaft herüber. Alles in allem also ein nettes Werkzeug für den Keyword-Interessierten, das für so manche Überraschung gut sein dürfte. Ist euch in der obigen Grafik eigentlich etwas aufgefallen? Der kleine blaue Fleck in Europa? Demnach ist das Interesse am “PageRank Update” in Deutschland 4-5 mal so stark wie in den USA oder Großbritannien. Wenn das nicht mal eine tolle Erkenntnis ist >:)

Noch zwei Hinweise. Bei den Landkartenfärbungen bitte darauf achten, ob Werte mit 0 dabei sind, die heben sich optisch nicht deutlich genug hervor und bedeuten kein mangelndes Suchinteresse, sondern zu wenige Daten und sind damit als außerhalb der Wertung anzusehen. Desweiteren sind die Angaben zum Suchvolumen relative Werte (normalisiert) und beziehen sich nicht auf die exakte Suchphrase, sondern auf die Obermenge aller Suchen, welche die Phrase enthalten.

Weitere Informationen und Meinungen zum Thema:

Nach den Bildern von Googles experimenteller Suche mit Voting , gibts jetzt auch noch ein Video davon auf Techcrunch zu bewundern.

Der User kann genauso wie bei Digg und andere Social-News Seiten für die jeweiligen Suchergebnisse bewerten, blockieren oder einen Kommentar abgeben.

Ich weiß im Moment nicht, was ich davon halten soll, für den normalen User ist es auf jeden Fall eine Bereicherung.  Für die Suchmaschinen Optimierung wird es jedoch wohl in ein weiteren Schlachtfeld ausarten. Bis jetzt ist mir kein Social Voting System bekannt, welches man nicht manipulieren könnte. Dementsprechend ist anzunehmen, dass sich sogleich auch alle auf Googles System stürzen werden um  Ihre eigenen Seiten für die jeweiligen Keywords zu beeinflussen.

Bleibt offen, ob das Feedback aus den SERPS tatsächlich auch Einfluss auf globales oder nur das individuelle Ranking eines Accounts haben wird. Das solche Bewertungen z.B. in die Berechnung des TrustRanks Sinn machen würden, steht außer Frage – ob Google die gesammelten Daten jedoch in diesem frühen Stadium schon für das Ranking benutzen wird ist eher unwahrscheinlich. Aber auch wenn positive Bewertungen das Ranking nicht verbessern sollten, werden ausreichend negative Bewertungen mit Sicherheit ein paar rote Lampen bei Google blinken lassen und das Spam Team zu einer manuellen Prüfung veranlassen.  Eine neue Möglichkeit also der Konkurrenz  evtl. zu schaden, oder Google zumindest seine Bedenken auszudrücken.

Diese Suche wird wird nun schon seit knapp einem Jahr bei Google getestet und wird hoffentlich bald auch in Googles Experimental Lab zu finden sein.

Ich bin wirklich gespannt wie sich das Ganze entwickeln wird.  Mich interessiert auf jeden Fall auch eure Meinung zu dem Thema.

Google hat gestern offiziell sein neues Produkt Google AdPlanner vorgestellt. Offensichtlich scheint Google Trends für Websites nur der Probelauf für den AdPlanner gewesen zu sein. Der Google AdPlanner soll Werbetreibende und Webmaster dabei helfen, Seiten mit dem gewünschten demographischen Daten zu identifizieren. Danny Sullivan von Searchengineland durfte den AdPlanner schonmal genauer unter die Lupe nehmen.

Googles neuer AdPlanner

Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • zeigt demographische Daten für Domains auch außerhalb des Google Content Networks ( AdSense, AdWords, etc.)
  • Übersicht über besuchte Domains und gesuchten Keywords
  • Medienplaner können mit dem Research Tool Seiten mit dem gewünschen Traffic suchen
  • man kann die Ergebnisse nach Seiten mit AdSense filtern
  • demographische Daten liegen nur für die USA vor

Größter Kritikpunkt im Moment ist die fehlende Integration mit AdWords. Hat man geeignete Seiten mit AdSense identifiziert, muss man diese erst exportieren und separat bei AdWords oder einer anderen Werbeplatform einpflegen.

Wie auch bei der Einführung der Webtrends, bleibt immer noch die Frage offen, wie sich die von Google gelieferten Daten genau zusammensetzen. Laut Google, wird eine Kombination der Daten aus der Google Suche, anonymen Analytics-Daten und externen Panel Daten verwendet. Google gibt keine direkte Antwort auf die Frage, ob Google Toolbar Traffic in die Panel Daten mit einfliessen , um “evtl. Manipulation zu vermeiden”.
Es bleibt abzuwarten, ob der AdPlanner den Datenmarkt genauso aufmischen kann, wie AdWords den Werbemarkt.
Das Produkt wird vorerst kostenlos sein und sollte eine grosse Hilfe fuer AdWords Kunden darstellen.

Wer sich fuer den Google AdPlanner anmelden will kann das hier tun.

Google aktualisiert im Moment wieder einmal den sichtbaren PageRank für die Toolbar. Auf 72.14.255.99 und 72.14.255.102 gibt es schon die neuen Werte zu bewundern. Wer das Ende des Updates nicht abwarten will , kann seinen neuen PageRank z.B. mit dem PR Tool von sistrix ansehen.

Oatmeal , ehemaliger Mitarbeiter von SEOmoz schildert hier in einem sehr schönen Beitrag seine Erfahrung mit Linkaufbau und Linkbait durch Widgets.

Kurze Zusammenfassung:
Oatmeal hat letztes Jahr bei JustsayHi, einer US Dating Seite angefangen und den Linkaufbau mittels verschiedener Widgets forciert.
Der HTML Code den die User auf Ihre eigenen Seite platzieren konnten, enthielt einen Textlink mit seinen gewünschten Keywords in diesem Fall hauptsächlich Phrasen wie “Free online Dating”, womit er auch auf Platz Eins der entsprechenden SERP’s platzieren konnte.
Alles in Ordnung, bis die Mutterfirma ein paar andere Projekte im Kreditbereich gekauft hat und diese ebenfalls durch die Widgetlinks promoten wollte.
Neue Widgets linkten dementsprechend auf die Kreditprojekte, ein Umfeld das eher von Linkspam und Blackhat Taktiken dominiert wird.
Ein Blogger des englischen “The Guardian” hat das Ganze mit diesem Artikel publik gemacht, woraufhin mehrere Leute bei Google gepetzt sich beschwert haben.
Justsayhi wurde dementsprechend abgestraft und ist aus den SERPs geflogen.
Der daraufolgende Reinclusion-Antrag wurde aus folgenden Gründen abgelehnt:

  • Cross-Promoting fremder Seiten durch die Widget/Quizzes
  • Die verlinkten Seiten kommen aus einem spam-lastigen Umfeld
  • Ein paar alte bezahlte Links
  • Es wurden nicht alle Details zu den Spam-Domains angegeben, sondern nur die zwei Verlinkten.

Die Gründe der Abstrafung scheinen gerechtfertigt, allerdings hatte Justsayhi keine wirkliche Möglichkeit alle diese Links (ein paar hundert tausend) löschen zu lassen. Deswegen wurde beschlossen komplett neu auf der neuen Domain oneplusyou.com zu starten. Um schonmal ein paar Links zu generieren bevor die User migriert werden, gibts auch hier ein paar neue Widgets.
Die neuen Widgets hatten anfangs auch einen Textlink mit dem Anchor “free online dating” gesetzt, bis Google sich wieder gemeldet hat und meinte, dass durch diesen “off-topic-widget-trick” der neuen Domain das gleiche Schicksal wie Justsayhi.com droht. Der Linkanchor wurde wieder geändert und beinhaltet nur noch den Domain-Namen.

Die Geschichte hat wieder eine interessante Diskussion um Google ausgelöst.
Nach dem ganzen Paid-Links und Nofollow-Bruhahaha sind jetzt Widgetlinks das nächste Ziel?
Das Google etwas gegen Cross-Site Promotion hat, ist im Rahmen von Paid-/Sponsored Links nachzuvollziehen.
Ab jetzt muss offensichtlich jeglicher Linkbait durch Widgets auch noch themenrelevant sein, obwohl viraler Linkbait in den meisten Fällen themenunrelevant ist ( Klo-Bilder anyone?).
Speziell in Fall on oneplusyou , verstehe ich Googles Problem nicht, da auf der Widgetseite klar angegeben ist, dass es einen Textlink gibt, es dem User überlassen bleibt den Textlink zu entfernen und derjenige FREIWILLIG das Widget auf seine Seite packt und somit die Seite verlinkt. Aus SEO-Sicht kann man sich keinen grell-leuchtenden weissere Hut Weste mehr aufsetzen anziehen. Google hat nichts gegen den Link zum Anbieter einzuwenden, aber offensichtlich ist ein Anchor mit Keyword-Phrasen dann wiederum nicht in Ordnung, obwohl es nach den vagen Google Richtlinien keine Probleme geben sollte.
Noch gibt es kein offizielles Statement zu dem Thema, aber ich denke es wird wieder nur vage Antworten von Matt Cutts geben wird, damit Google notfalls im Nachhinein das Ganze als Black-Hat Spam abstempeln kann.
Wie auch in der Diskussion erwähnt wird, scheint Google nacheinander alle effektiven Wege Textlinks mit dem gewünschten Anchor zu erzeugen zu eliminieren und dabei alles, was annähernd nach Suchmaschinen-optimierten Textlinks aussieht, abzustrafen. Es geht hier nicht mehr um Blogspam, gekaufte Links und XSS, sondern um Whitehat-Methoden die sich jeder Webmaster mit längerfristigen kommerziellen Projekten wünscht. Effektives Linkbuilding wird so noch weiter erschwert. Was kommt als Nächstes? Google könnte ja auch irgendwann keyword-reiche Domainnamen als Spam abstrafen und Themenrelevanz hängt dann nur noch vom AdSense/AdWords Umsatz ab.

Danny Sullivan von Search Engine Land berichtet hier über eine ganz interessante Änderung in der Google Suche.
Ganz unspektakulär “Previous Query” getauft, wird Google in naher Zukunft die vorherige Suche in der darauf folgenden Suchanfrage berücksichtigen.
Wie schon bei AdWords aktiv, wird diese Anpassung nun auch für die organischen Suchergebnisse eingeführt.

Sucht ein User z.B. nach [Mallorca] bekommt er die normalen SERPS angezeigt. Ist die neue Suchanfrage dann [Urlaub] , wird es mehr Ergebnisse für einen Mallorca Urlaub geben, als ob der User nach [Mallorca Urlaub] gesucht hätte.

Das Ganze hat nichts mit Googles personalisierter Suche zu tun und soll hauptsächlich bei allgemeinen Suchbegriffen angewendet werden.

Seiten die nicht für allgemeine oder stark umkämpfte Keywords ranken können, bekommen so noch eine Chance in den verfeinerten Ergebnissen aufzutauchen.
Man wird abwarten müssen wie sehr sich dieses System auf die Longtail Keywords auswirken wird.
Es macht auf jeden Fall Sinn, sich die eigene Optimierung anzuschauen und sich schon mal auf die Suche nach ein paar lukrativen Longtail-Phrasen zu machen, da solche in Zukunft evtl. mehr Traffic bringen werden.

Matt Cutts, Googles Spamhausmeister, berichtet hier über die interne Diskussion, wie in Zukunft das noindex-Meta-Tag behandelt werden soll.

Im Moment wird eine mit noindex markierte Seite vom Spider besucht und alle Links werden auch korrekt verfolgt (wenn nicht noch ein nofollow mit angegeben wird), jedoch wird die Seite selber nicht im Index aufgenommen. Google liefert keine Suchergebnisse dafür aus .

Nun wird darüber diskutiert, ob es nutzerfreundlicher ist wie bei MSN und Yahoo zumindest einen Link auf diese Seite zu liefern. So würden explizite Suchen nach diesen Seiten erfolgreiche Ergebnisse liefern und somit unwissenden Webmastern das Leben vereinfacht werden.

Als Lösung dazwischen könnte Google versuchen nur “gut bekannte” Seiten anhand des DMOZ und anderen Quellen mit dem einfachen Link beglücken.

Mir ist immer noch schleierhaft warum diese Diskussion überhaupt aufkommt.

Als Webmaster und SEO will ich entscheiden können was in den Index kommt und was nicht. Ich habe zwar noch die Möglichkeit per robots.txt den Spider fernzuhalten, aber das verhindert auch das die Links auf diesen Seiten verfolgt werden. Mit noidex hab ich aktiv der Suchmaschine mitgeteilt das diese Seite, aus welchen Gründen auch immer nicht, nicht in den SERPS auftauchen soll.

Google hat keine Möglichkeit zu erkennen, ob der Tag aus Versehen da steht oder nicht.
Es steigert auch in keinster Weise die Benutzerfreundlichkeit wenn plötzlich Suchergebnisse ohne Beschreibung auftauchen oder der Benutzer auf Seiten kommt,auf denen ich ihn nicht haben will.

Was ist eure Meinung dazu ?

Auch ich habe mir vorgenommen, in diesem tollen neuen Blog ab und an mal ein paar Postings zu schreiben. Es gibt ja bekanntlich viel zu wenig mittelgute bis schlechte SEO-Blogs. Vielleicht schafft es dieses Blog als Gemeinschaftsprojekt ja, zur Tageszeitung für den SEO zu werden. Als Spielplatz und Kontaktverwaltung gibt’s ja die SEO Community.

Und ich habe natürlich auch noch ein kleines spannendes Thema mitgebracht. Hauptsächlich ein Hinweis auf ein interessantes Posting bei SearchEngineLand zum Thema Conversion- und Landingpage-Optimierung. Gut, dass kürzere Formulare bessere Conversion bringen, ist klar. Trotzdem interessant zu lesen weil gut analysiert.

Viel eher praktisch nutzbar ist aber noch der zweite Teil des Artikels zum Thema Verbesserung des Adwords Quality Score. Und zwar ganz einfach durch den Einbau der beworbenen Keywords in den Keyword-Metatag. Das war mir neu, ist auch eigentlich ein ziemlicher Unsinn, da viel zu einfach und letztlich völlig sinnlos. Aber solange es funktioniert, sollte man es nutzen.