Diesmal ging es für mich schon am Freitag dem 9.03.2012 los mit der Seo-Campixx. Denn die Campixx 2012 wartete mit einer Neuerung auf – dem Seo Tool Day. Alles was Rang und Namen im Tool-Umfeld hat war angetreten, um den Besuchern Einblicke in die Tiefen der Tools und Toolboxen zu verschaffen. Ich selber habe nur die letzten Sessions mitbekommen, da ich erst gegen 15:00 Uhr am Müggelsee ankam.

Von 10-17 Uhr gings rund am Müggelsee. In bis zu 5 parallelen Sessions präsentierten Experten wie Marcus Tober (Searchmetrics Essentials), Christoph Cemper (Link Research Tools), Sören Bendig (Seolytics), Uwe Tippmann (Seo-Diver) und Johannes Beus (Sistrix Toolbox) höchstpersönlich ihre Werkzeuge und wie man mit ihnen umgeht.

Neben weiteren Größen der Tool-Scene waren auch viele kleinere und speziellere Tools in der Präsentation. Selbst WordPress Guru Joost de Valk ließ es sich nicht nehmen, sein Seo-Plugin den Zuschauern vorzustellen. Und während im Raum Berlin Christian Münch die Vorzüge von XOVI praktisch darstellte, erklärte Tobias Schwarz seinen Zuhörern, warum Strucr das ideale Instrument zum Strukturieren und Bereinigen der eigenen Webpräsenz sein könnte. Die gut besuchte Strucr-Session gehörte dem Vernehmen nach auch zu den Gewinnern des Tages.

Abgeschlossen wurde der Tool-Day von einer großen Q/A Runde unter der Moderation von Markus Hövener. Hier könnt ihr einmal kurz reinhören in die Fragerunde:

Anschließend folgte der gemütliche Teil des Tages. Hier einige Impressionen vom Geschehen. Übrigens wurde um 3 Uhr früh der Getränke Ausschank an der Captains Bar eingestellt und es wurde dann so langsam der Rückzug angetreten.

Am 25.11.2011 fand in Salzburg die zweite SEOKomm Konferenz statt. Nachdem ich es im letzten Jahr versäumt hatte, Österreichs Stern am Konferenz-Himmel einen Besuch abzustatten, wollte ich mir in diesem Jahr die Gelegenheit nicht entgehen lassen, dem Seo-Spektakel beizuwohnen.

Zum Auftakt sprachen die Veranstalter Christoph C. Cemper und Oliver Hauser vor großer Kulisse ihre Begrüßungsworte, über 500 Besucher hatten den Weg in die Salzburger brandboxx auf sich genommen, und läuteten damit einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Konferenz-Tag ein.

Anschließend folgte eine Liebeserklärung ans SEO, die von Seo-Showstar Marcus “Mediadons” Tandler in seiner unnachahmlichen Art vorgetragen und mit 5 Bonus-Tipps abgeschlossen wurde.

Um 10 Uhr gings dann mit Uwe Tippmann, Mario Fischer und Klaus Hofbauer ans Eingemachte. In drei parallelen Tracks stellten die Experten dem wissbegierigen Publikum das Suchverhalten der Nutzer, die Knackpunkte im SEO und das Portal Karriere.at vor. Eine halbe Stunde später ging’s dann in die Kaffee-Pause, wo man neben einer Stärkung auch erste Gelegenheiten zum Networken fand.

Frisch gestärkt machte ich mich auf den Weg zu Marcus Tobers exklusiven “SEO-Ranking für AT” Vortrag, wo Marcus auf die landesspezifischen Faktoren der Optimierung einging.

Währenddessen zeigten nebenan Astrid Staats und Sören Bendig dem Publikum, wie man strategisches SEO für große Unternehmen betreiben sollte und einen Raum weiter demonstrierte Ortwin Oberhauser, wie Seo & SEM im Tourismus effizient umgesetzt werden kann. Abgelöst wurde Ortwins Vortrag von Frank Hohenleithners Beitrag zur Video Optimierung für Universal Search & Youtube.

Auf Markus Hoeveners und Christoph Cempers Link-Datenbank Vergleich war ich besonders gespannt. Ganz besonders, nachdem jetzt erst vor wenigen Tagen der Yahoo Siteexplorer endgültig eingemottet wurde und das große Rätselraten ausgebrochen ist. Wer hat den größten, besten, längsten Link-Index der Welt? Etwas überraschend war dann doch das Ergebnis. Eigentlich hatte ich erwartet, dass die gängigsten Backlink-Tools miteinander verglichen würden und Christophs LRTs als Sieger aus dem Link-Rennen hervorgehen würde. Doch der Vergleich lief erst einmal anders. Es wurden die Google Webmastertools mit den Backlink-Tools verglichen und gezeigt, dass selbst Google nur rund 2/3 aller existierenden Backlinks in seinem Tool auflistet. D.h. im Umkehrschluss, dass uns 1/3 der Links vorenthalten werden. Erschreckend? Mitnichten, denn weitere Untersuchungen haben ergeben, dass dabei viel Überflüssiges auf der Strecke geblieben ist. Auch war der Anteil der nofollow Links in den GWT erstaunlich hoch, was Raum für Spekulationen lässt.

Ein Highlight für mich war der Auftritt von Ex-Google Mitarbeiter Jonas Weber, der Lösungen zu Panda-Absturz, Google Penalties und Filter zum Besten gab. Spannend vor allem deshalb, weil Jonas als ehemaliges Mitglied des Search Quality Teams wie kein anderer wissen dürfte, wie Google tickt und sich entwickeln wird. Wo andere spekulieren müssen, “weiss” Jonas Bescheid. So erklärte er z.B. dass Panda kein Filter oder eine Penalty, sondern “nur” ein Update sei. Und auch nichts mit Links zu tun habe. Gut zu wissen, als Panda Opfer sollte man sich also tunlichst um die Aufwertung seines Contents kümmern, einen Reinclusion Request kann man sich hingegen schenken. Der macht nur bei einer echten Penalty Sinn. Apropos Penalty, wer einen Reinclusion Request einreichen möchte, der sollte vorher möglichst alle fragwürdigen Elemente auf seiner Website entsorgen, ansonsten werden es die Search Quality Experten für sie/ihn tun 😉

SEO Band – Smoke on ther water

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. In knapp 1,5 Wochen öffnet die SeoKomm in Salzburg die Tore und auch ich werde in diesem Jahr Österreichs Seo-Konferenz Hauptstadt einen Besuch abstatten. Dabei werden sicher eine Menge Erfahrungen und Eindrücke von mir eingesammelt werden und in Form von Fotos, Videos und Interviews hier im Blog ihren Niederschlag finden. Zur Einstimmung starte ich mit einem klassischen Interview, dabei stand mir Christoph C. Cemper, Veranstalter der SEOkomm und Eigentümer von CEMPER.COM und den Link Research Tools, Rede und Antwort. Christoph spricht mit uns exklusive über seine Meinung zur neulich kritisch diskutierten Konferenzszene, die SEOkomm und auch über die österreichische Agenturwelt und findet, dass die “Suderer” ein “bisserl Amerikanischer feiern” sollten.

Und hier geht’s los mit dem Interview

Christoph, für das nächste Jahr haben sich angeblich schon neue SEO Konferenzen angekündigt. Wie beurteilst du die aktuelle SEO Konferenzsituation?

Ich finde es schön wie sich die SEO Szene gerade im deutschsprachigen Raum emanzipiert und auf eigene, kultigere Beine stellt. Als mir Oliver Hauser Anfang 2010 vorgeschlagen hat eine SEO Konferenz auf die Beine zu stellen gab’s die Campixx als Kultevent, das SEOktoberfest und dann die kommerziellen Eventfirmen wie SMX oder SES als “größere” Events…. Ja und dann halt ein paar “kleine”, regionale Events. Dass sich vom Einheitsbrei der SES mit miserabler Programmierung, letzterer von einer verrückten holländischen Agentur, die voriges Jahr nicht mal den Homepage-Relaunch grammatik- und tippfehlerfrei schaffte, keiner begeistern lässt, war auch klar.

Wir konnten mit der SEOkomm mit Top-Programm und Top-Orga punkten – frei nach dem Motto “auf ner Internetkonferenz kein FREE-WIFI für alle?” WTF PubCon, WTF SMX, WTF SES. Wer weiß, dass das WIFI zur Abdeckung der 500 Leute, die wir erwarten, mal eben 15.000 EUR Miete (32 WLAN-Clouds glaub ich) kostet, der weiß warum die sogenannten “Großen” so was gerne einsparen und auf “Hotel-WLAN” verweisen – und dann sehr kleinlaut sind. *hüstel*

Auch 60.000 EUR für Catering sind nicht ohne, aber notwendig wenn man mehr als die typischen “Sandwiches” oder gar “Krankenhaus-Buffets” anbieten will. Na, jedenfalls hat voriges Jahr die Ära der großen Qualitätskonferenzen so richtig begonnen und ich kann nur sagen, wenn das Match über Qualität und perfektionistischen Anspruch von Insidern gewonnen wird und nicht über “gebuchte Sponsorenplätze” und tonnenweise über Sponsoren verschenkte Ticketkontingents, dann sind wir auf dem richtigen Weg!

Ich freue mich, dass wir mit der SEOkomm die Trendwende eingeläutet haben und so manche Selbstverständlichkeit (aus meiner Sicht) etablieren konnten, die SEOday und OMcap übernommen haben, aber die “Großen” arm aussehen lassen.

Ist der Markt mittlerweile nicht schon überstrapaziert? Oder zeigen Newcomer wie die OMCap in Berlin und der Seo-Day in Köln, dass Lokalisierung/Regionalisierung zu einem neuen Trend werden?

Auf die erste Frage lautet die Antwort: Nein auf keinen Fall – beide, SEOday und OMcap waren trotz dichter Terminlage gut besucht und hatten echt gutes Feedback. Auch wir sind am 25.11. mit 500 (zahlenden!) Gästen bei einem absoluten Spitzenwert angelangt.

Lokalisierung ist ein Thema, genau unseres – denn die SEOkomm ist die “Konferenz für Suchmaschinenoptimierung in Österreich” – auch wenn wir mit exklusivem und supergeilem Content über das eigentliche Einzugsgebiet Österreich hinaus reichen.

Der Markt ist auch viel größer als ihn manche deuten. Ich wittere da aber auch einiges an Reiseunlust, aber es muss ja auch nicht jeder auf jede Konferenz fahren.

Man kann es nicht allen recht machen. Die Besucher rekrutieren sich aus allen Klassen, vom Anfänger bis zum Profi, vom Inhouse-Seo bis zum selbständigen Berater. Wie sollte sich eine SEO Konferenz aufstellen, damit am Ende alle Beteiligten zufrieden nach Hause reisen können?

Ich hab mir dafür schon Kritik geholt, dass wir im größten Saal die Hardcore-SEO Themen hatten, wo manch Einsteiger aussteigt. Ehrlich gesagt, für Ausbildung haben wir ein anderes Angebot – die SEOkomm Academy oder auch z.B. meine neuen Link Building Online Seminare. Auf der Fachkonferenz gibt’s Fachvorträge jeweils mit Anspruch. Wer geht schon freiwilig in einen „Anfänger“-Vortrag?

Es stimmt schon, dass man in einem 45 Minuten Vortrag, der auf bis zu 4 Leute aufgeteilt ist, auch was aufschnappen kann. Aber wer erwartet, dass sich ein Anfänger dort “ausbildet, bei dem ist die Schule oder Uni auch schon lang vorbei. Richtig lernen braucht zwei wesentliche Dinge – Zeit und Praxis, also Hands-On, rumspielen und experimentieren – wie bei einem Kleinkind halt, auch wenn’s schon 2 Uniabschlüsse hat, das Kleine 😉

Für beides ist im Rahmen eines Vortrags jedenfalls kein Platz. So gesehen ist die Diskussion etwas müßig und Vorträge auf einer Fachkonferenz sollten immer besonders interessante Aspekte einer besonders interessanten Thematik behandeln. Auf einer IT-Konferenz erwartet ja auch keiner, dass man Schulabgänger hinschickt und sie dann als Javaprogrammierer zurückkommen und gleich produktiv loswerkeln – oder?

Ich habe aber heuer im Konferenz-Programm trotzdem weitere unterschiedliche Betrachtungsweisen reingebracht. Voriges Jahr gab’s den „SEO Expert“-Track (wo eben o.g. Hardcore-SEO vorgetragen wurde) und den Business-Track für Seriöses. Heuer gibt’s dann noch den Case-Study Track dazu, wo mit echten Beispielen aus echten Unternehmen die Akteure selbst berichten, nicht die SEOs, nicht die Agenturen.

Ich glaube, gerade diese “Innensicht” fehlt auf jeder anderen Konferenz und wird bei uns viel Spannung und ganz neue Diskussionen bringen. Die “Inhouse-Leute” werden des Öfteren fälschlicherweise als “Anfänger” bezeichnet, weil sie “nur” 1 Unternehmen kennen und eben nicht jeden Blackhat-Kram mitmachen (können). Dafür haben sie eine wesentlich langfristigere Sicht auf die Dinge und scheuen sich auch nicht, über Ihre Fehler zu sprechen. Darauf freu ich mich!

Zufrieden sind Beteiligte, wenn Sie was gelernt haben und Spass hatten – beides bieten wir, denn die SEOkomm ist eine Konferenz die “so geil sein muss, dass wir selbst in jedem Vortrag sitzen wollen”.

So eine Konferenz auf die Beine zu stellen, bedeutet viel Engagement und auch ein finanzielles Risiko. Das sehen viele Seos da draußen nur nicht. Wirst du öfter darauf angesprochen, dass es dir als Veranstalter nur ums Geld geht? Wenn ja, was erwiderst du?

Hehe ja klar! Wenn der Tag lang ist….

Als hätten wir nichts Besseres zu tun und als wenn das Veranstalten einer genialen Konferenz das perfekte, skalierbare Businessmodell wäre… LOL – die SEOs die das glauben, haben selbst die wesentlichen Vorteile von SEO und Affiliatemarketing noch nicht verstanden. Wir investieren viel Herzblut, hunderte Stunden und viele Nerven in die SEOkomm, aber sicher nicht aus Profitgier. Wer mich und CEMPER.COM kennt, weiß dass ich mit Linkaufbau rund um die Welt und den Link Research Tools, unseren Linkbuilding Tools, eigentlich mehr als genug zu tun habe. Auch Oliver und sein Team bei levelseven sind als Agentur super ausgelastet.

Wir sind also Idealisten und wollen das Thema SEO in Österreich pushen. Ein Großteil der österreichischen Agenturwelt glaubt, Online-Marketing über TKP und Impressions definieren zu können – die fortschrittlichen Buchen dann noch ein bissl Adwords dazu und allesentscheidend sind Referenzlogolisten wo jede Würstelbude aufgezählt wird, die schon mal ein Logo bekommen hat. Naja. Die Lage bessert sich aber schnell – vor allem seit der SEOkomm 2010 🙂

Finanzielles Ziel war immer, keinen Verlust zu machen.

Noch ein paar Zahlen zur SEOkomm 2011?

  • ca. 60K Catering
  • ca. 15K WLAN für einen Tag (!)
  • ca. 12K Hotel für Speaker
  • etc…

Woran sollte man den Erfolg einer Konferenz messen?

Allgemein – an den Buchungen, woran sonst? Wenn keiner mehr kommt, sperrt jeder Wirt zu.

Die Menge der Recaps und Tweets sind hier ein schwaches Indiz, obwohl wir da mit der SEOkomm bestimmt auch führen. Das liegt daran, dass es sehr viele “Trittbrettfahrer” gibt, die weder an der Konferenz teilnehmen, noch gesteigerte Identifikation damit haben. Z.B. Bei einer Umfrage zur Zusatzbesetzung am Mega-Link-Panel oder des SEOkomm Taschenslogans (“Linkshändler”) hatten wir doch sehr viele halblustige Spaßvögel und Spammer dabei, denen einfach nur fad war. Aber wir waren effektiv im Blocken & Löschen 😉

Wir haben unsere Buchungslage von 2010 fast verdoppelt, was ich als sehr großen Erfolg werte. Viele große Firmen schicken mehrere Mitarbeiter zur Konferenz und zu den Schulungen, die übrigens auch unterjährig in München und Wien ein voller Erfolg waren.

Würdest du noch einmal eine ganz neue SEO Konferenz ins Leben rufen?

Wenn es noch keine SEOkomm gäbe, dann ja. Österreich als Bananenstaat auch in Sachen Online-Marketing und SEO war einfach ein Unding. Das Bauchgefühl müsste aber stimmen und die Aufgabenverteilung die richtige sein.

Warum sollte man die SEOkomm besuchen? Wie hebt sich die SEOkomm von den anderen SEO Konferenzen ab? Die ultimativen SEO Geheimtipps hört man ja bekanntlich auf keiner Konferenz.

Ha, nicht? Also ich hab noch von jeder Konferenz echte Learnings mitgenommen, auch wenn ich nur als Speaker hingefahren bin und es dann ne Schrottkonferenz mit mehr Speakern als Teilnehmern war, so wie’s im Casino bzw. Adultbereich mal der Fall war 😉

Die Suderer, die sowas behaupten sollen einfach mal Konferenzpause machen, oder im Gegensatz zum Regenwettergesicht mal freundlich auf “sogenannte Newbies” zugehen – für frischen Wind braucht’s mehr als die Inzucht einer immer gleichen Clique.

Was ich damit sagen will ist – w.o. erwähnt, die Vorträge sind das Rahmenprogramm, der Zündstoff – aber die echten Mehrwerte sind die Kontakte und das Netzwerk, das man sich aufbaut.

Ich war 2005 auf meiner ersten US-Konferenz (der SES in San Jose mit echten Google Dance, Yahoo Freeride und Ask.com Party) vom typischen “Mingeling around” der Amis auch sehr überrascht, um nicht zu sagen peinlich berührt, und hab viel gelernt. Es ist kein Ding der Deutschen oder Ösis, offen rumzuspazieren und zu plaudern, schon gar nicht unter Geeks. “Da könnt ich ja wen kennenlernen der mir nicht passt… pfu. Lieber nicht.” Aber DAS ist wohl als aller erstes zu lernen. Bisserl zu gschamig sind halt viele.

Und welche Konferenzen wirst du selber nächstes Jahr besuchen?

Bis jetzt sind nur die Campixx und die SEOkomm 2012 am 23.11.2012 in Salzburg am Plan!

Ich lehn regelmäßig weitere Anfragen zum Speaken bzw. für Schulungen ab, aber das hat nur familiäre Gründe – wer sich meinen SEO Event Reisekalender der letzten Jahre ansieht, versteht warum ich den Markt nicht als gesättigt ansehe, nur weil jetzt mal 4 Konferenzen im Jahr sind 🙂

Ich denke bei der einen oder anderen genialen Sache werde ich schon dabei sein!

Zugabe

Für alle die noch bis Donnerstag 17.11. online buchen wollen, gibt’s hier noch einen Gutschein SEODE11 der 50 EUR Rabatt gibt.

Nachdem ich mich vor Kurzem auf der OMCap Konferenz in ein Webschorle Interview geschlichen hatte, um einmal zu sehen, wie Interview Shootingstar Andreas Graap seine Drehs durchzieht, konnte ich mich auf dem Seo-Day an Tobias Fox und Marco Janck heranpirschen und ihnen bei der Aufnahme zusehen. Auffällig sind die unterschiedlichen Herangehensweisen. Andreas managt den Dreh alleine, nutzt eine klassische Videokamera, einen Fernauslöser, verkabelt unauffällig die Gesprächspartner und monitort die Aufnahme dank drehbarem Kameradisplay von seiner Interviewposition aus. Bei Tobias kommt eine digitale Spiegelreflex-Kamera mit Videofunktion zum Einsatz, ein Kollege bedient und monitort die Kamera, er selber kontrolliert mit einem verkabelten Handmikrofon die Akustik und eine zusätzliche Videolampe sorgt für eine gut ausgeleuchtete Szenerie. Lange Rede, kurzer Sinn. Hier ein paar Bilder vom “Making of …” und dann der Mitschnitt vom Interview.

Das komplette Video wird sicher auch noch erscheinen, sobald ich herausgefunden habe wo, wird es von hier verlinkt. Damit habe ich jetzt schon zwei Interviews mitgeschnitten und einen kleinen Einblick in die Technik gewonnen. Mal schauen inwiefern mir das hilft, demnächst selber mal ein eigenes vernünftiges Video-Interview durchzuführen. Ein Richtmikrofon ist schon unterwegs, also seid gewarnt. Aber Technik ist nicht alles, noch wichtiger als die Technik ist die Interview-Technik der Interviewer. Und die haben Andreas Graap und Tobias Fox schon voll gut drauf 😉

Freitag in einer Woche – am 11.11.11 (was für ein Datum) – läuten Dutzende närrischer Seos die Karnevalssaison in Köln ein. Eingeladen haben zum Event die beiden Seo-Jecken Yannick Spang und Nicolas Sacotte, die den SEOkarneval ins Leben gerufen haben, um den vielen hart arbeitenden Seos und Online-Marketing Experten die Geglegenheit zu bieten, einmal dem Arbeitsalltag zu entfliehen, gute Unterhaltung, Speisen und Getränke zu genießen und dem Networking zu fröhnen.

Der Seo-Day Cologne hat uns allen gezeigt, dass im Kölner Raum unglaubliche Massen an Seo-Interessierten unterwegs sind, der eine oder andere davon wird sicher auch am 11.11 unterwegs sein wollen. Wer also gerne mit Gleichgesinnten durch Kölle ziehen möchte, der sollte sich noch schnell für den SEOKarneval 2011 anmelden.

  • Treffpunkt ist um 9:45 Uhr am Kölner Hauptbahnhof – vor dem Starbucks (Ausgang Dom)
  • Um 11:30 Uhr gehts ins Brauhaus “Früh”; Am Hof 12-18; 50667 Köln
  • Um 12:00 Uhr startet das gemeinsame Essen; ohne Zeitbeschränkung
  • Danach wird im Brauhaus gefeiert und evtl. später durch die Kneipen/Clubs gezogen

Kölle Alaaf!

Am Donnerstag, dem 27.10.2011, fand im Kölner Rheinenergie-Stadion der erste SEO-Day statt. Der Name ist hierbei Programm, die Vorträge waren alle in und ums Thema SEO angesiedelt. Das Kölner Fussball-Stadion als Location ist schon ziemlich abgefahren und Veranstalter Fabian Rossbacher nutzte die Chance seinen Gästen gleich zu Beginn etwas Besonders zu bieten – eine Begrüßungsansprache im freien Rund des Stadions.

Als Fabian zu seiner Rede anhob, betrat ich gerade den Stadionbereich. Und während ich gerade einzuchecken versuchte, kamen mir schon die Massen von der Tribüne entgegen.

Allen voran Marcus Tandler und Thomas Mindnich, die vor allem durch ihre modischen Kopfbedeckungen aus der Masse hervorstachen. Besonders praktisch, an der Farbe der Kopfbedeckungen ließ sich sofort die Profession des Trägers ablesen., Der eine black, der andere white (Zyniker sprechen von beige) 🙂

Spaß beiseite, nach dem Check-in gings auch schon los mit den ersten Sessions. Den Auftakt machte Daniel Wette, der sich des Themas Google Suggest angenommen hatte und erklärte, dass das Manipulieren von Suggest ziemlich schwer sei. Zwar selbst im Kleinen machbar, mit wechselnden Browsern und IPs, erfordert es dennoch echte Ausdauer, um eine Veränderung bei Google hervorzurufen.

Als es dann ans Eingemachte ging, musste ich mich leider aus dem Saal verabschieden, um auch noch etwas von den anderen Referenten mitzubekommen, die zeitgleich in zwei anderen Räumen vortrugen. Im Linkjuice-Raum war Sepita Ansari damit beschäftigt seinen Zuhörern die Google Onsite Killer vorzustellen

und im Pagerank-Raum präsentierten die Seo-Tool Experten Sören Bendig (Seolytics) und Marcus Tober (Searchmetrics) wie man die Seo Strategien der Konkurrenz analysiert bzw wie man künftig SEO machen sollte. Auf dem Rückweg zum Trustlink-Raum bekam ich dann auch noch Pascal Fantous Auftritt mit, der einige Aerobic Übungen mit dem Publikum veranstaltete (siehe Foto) und ihm zeigte, was man tun sollte, wenn man geklickt wurde 😉

Danach war Pause angesagt und ich konnte mir endlich einen Kaffee mitsamt Croissant genehmigen. Jetzt war auch endlich Zeit sich ein wenig umzuschauen und die Umgebung zu fotografieren. Dabei liefen mir einige ganz interessante Motive vor die Linse 🙂

Nach einer viertelstündigen Pause gings dann frisch ans Werk. Runde 2 wurde eröffnet von Julian Dziki, der dem gespannten Publikum einen Einblick in die Seo Spionage verschaffte. Man glaubt es kaum, auf wie vielfältige Arten wir Fingerabdrücke auf unseren Seiten hinterlassen, die dann von den Seo Detektiven gefunden und analysiert werden können.

Einen sehr abwechslungsreichen und informativen Vortrag bot Jens Fauldrath, seines Zeichens der Telekom-Seo, in dem es um die verschiedensten Aspekte im Umgang mit Keywörtern ging. Das war Keyword-Analyse mal anders, mit interessanten Einblicken in den Keyword-Fundus der Telekom, wo es nicht einfach nur um Traffic ging, sondern Motive, Klicks und Konversionen eine große Rolle spielten. Die Folien bietet Jens übrigens auf seiner Seite zum Download an.

Ende Teil 1 vom Seo Day Recap. Pause. Zur Überbrückung der Wartezeit hier noch ein Video, das ich “Unausgesprochene Seo-Geheimnisse” genannt habe. Viel Spass.

Weiter im Programm. Beim Pendeln zwischen den Sessions und Pausen konnte ich dann auch einige Randgeschichten des Seo-Days mitbekommen, in die man zufällig reinstolpern muss, ansonsten würde man vielleicht nie was davon bemerken. Dazu gehörte zum Beispiel ein Audio-Interview mit Oliver Hauser direkt vor der Infotheke, das ein netter Journalist & Fotograf mit Namen Sascha Baron geführt hat und in welches ich zufällig reinplatzte. Da er selber nicht gefilmt hat, war es gar nicht so schlecht, dass ich dazukam, so gibt es jetzt auch noch die laufenden Bilder dazu 😉

Es folgen weitere Impressionen vom Seo Day und wahrscheinlich auch noch ein oder 2 Videos, z.b. vom Speed Networking/Dating und so. Und ein paar Links zu den Personen etc

Randnotizen der OMCap 2011. Heute wurde die Webschorle #7 von Andreas Graap veröffentlicht. Interviewpartner war diesmal Martin Mißfeldt, der sich mit Andreas in einen der OMCap Konferenzräume zurückgezogen hatte und ihm dort Rede und Antwort zum Thema Universal Search und Video-SEO stand.

Da ich die beiden bei ihrer Suche nach einem geeigneten Interview-Plätzchen verfolgt hatte, hatte ich dann am Ende auch die Gelegenheit dem Interview beizuwohnen und ein paar Fotos zu schießen sowie ein kurzes Video zu drehen. Oben links seht ihr, wie Martin gerade mikrofonstechnisch verkabelt wird und rechts, wie die Szene sich dem externen Betrachter darstellte. Und zum Schluss kommen hier noch ein paar laufende Bilder vom Video-Dreh.

Das komplette Video gibt’s natürlich nur bei der Webschorle. In hoher Auflösung und besserer Tonqualität als bei mir 🙂

Kosmos Berlin

Mein OMCap 2011 Recap sollte eigentlich schon längst fertig sein, doch unvorhergesehene Ereignisse haben mich vom Bloggen abgehalten. Genug der Worte verplempert, fangen wir endlich an. Und zwar mit dem Mittwoch Morgen, an dem ich mich bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg zum Kosmos machte. Am Ziel angekommen, habe ich erst einmal das Konferenzgebäude auf digitales Zelluloiud gebannt, um mich in Anschluß daran in den Kosmos zu begeben und mein Eintrittsbändchen entgegen zu nehmen.

Empfang =MCap 2011

Ich für meine Verhältnisse war relativ früh angereist, eine Viertelstunde vor dem offiziellen Start der OMCap Konferenz, doch ein Großteil der Gäste sah das wohl entspannter und trudelte etwas später ein. Mit der Konsequenz, dass sich die Registrierung länger hinzog und die Begrüßung durch Andre Alpar & Mike Grehan erst mit zwanzigminütiger Verspätung beginnen konnte. Die Keynote unter dem Motto “Search And The Connected Consumer” wurde von Mike Grehan vorgetragen, dem Herausgeber von Search Engine Watch, der vor einigen Jahren eines der besten Bücher überhaupt zum Thema Suchmaschinen Marketing geschrieben hat.

Mike nahm uns mit auf einen schnellen Streifzug durch die Welt des Internets, von den Anfängen des HTML über HITS und Google bis hin in die Jetztzeit mit ihrer ungeheuren Dynamik, sozialen Signalen und den Herausforderungen des Connected Marketing.


Der User der Zukunft wird dank Smartphones permanent mit dem Internet verbunden sein und sehr viel persönlicher und lokaler bedient werden wollen. Da warten eine Menge neuer Herausforderungen auf uns, aber auch eine Menge Chancen.

Nach der Keynote gings ans Eingemachte, es folgten die Sessions. Und gleich zu Beginn stand ich vor der Qual der Wahl. Welchen der drei parallelen Tracks sollte ich besuchen. Nach kurzem inneren Ringen hatte der Reiz des Verbotenen über SEA Top-Performer und internationales Linkbuilding gewonnen. Ich begab mich zum Raum Bing und wohnte der Black Hat Session von Fabian Rossbacher & Fabian Brüssel bei. Und was einem da geboten wurde, das war schon ziemlich abgefahren.


Fabian Roßbacher zeigte dem staunenden Publikum wie einfach es doch sein kann, sich Facebook Likes mit CSS-Tricksereien zu ergaunern, Linkaufbau mit der Scrapebox zu betreiben oder mit Hilfe einer coolen Suchmaschine wertvolle Daten abzugraben, die ansonsten nur mit Aufwand zu gewinnen wären. Fabian Brüssel legte dann noch eine Schüppe drauf und zeigte neben einem Ausblick in die sozialen Verstrickungen von Google, wie weit heute schon eine Virtualisierung von Usern möglich ist. Google+ Accounts mit Mailaktivitäten, Fotos, Lebenslauf und Bewegungsprofilen sind selbst im Tausender-Pack schnell produziert. Zumindest für den Black Hat Experten.

Die beiden anderen Vorträge habe ich dann aber auch noch kurz besucht und schnell ein paar Bilder geschossen. Danach gings in die Pause und ich konnte mir endlich einen Kaffee gönnen 🙂

Die Wahl in der zweiten Runde fiel dann auf den Domainakquise & -vermarktungsvortrag von Christoph Grüneberg & Daniel Harouni. So konnte man endlich mal einen Blick über den Seo-Tellerrand werfen und sich die Welt aus der Sicht von Domainern anhören. Denn noch sind diese beiden Welten weit voneinander entfernt, zumindest was Fachkonferenzen angeht. Um so schöner, dass endlich auch mal dieser Aspekt auf einer Marketing Konferenz bedient wurde.

Unten links seht ihr wie sich Karl kratzt und auf dem Bild rechts wie Marco den KMUs Seo erklärt.

Gestärkt mit Kuchen & Kaffee gings danach in die dritte Runde – und zu einem der Highlights des Tages: “Search 2012: Was kommt als nächstes?” von Christoph Burseg & Marcus Tandler war, wenig überraschend, der bestbesuchte Vortrag der Konferenz.

Fortsetzung folgt, es wird noch mehr Bilder,Texte und evtl. 1-2 Videos zur OMCap 2011 geben. So, weiter geht’s. Mit dem folgenden Video werfen wir einen kurzen Blick hinein in den Vortrag von Marcus und Christoph.

Ihr merkt, mit Social kommt eine ganz neue Dynamik ins Seo-Geschäft. Und während der Mediadonis in seiner bekannt quirligen Art über die Zukunft der Suche referrierte, trug im Nachbarsaal sein Partner Niels Dörje zusammen mit Martin Mißfeldt über den Stand und die Entwicklung der Universal Search vor. Im dritten Saal gabs dann noch eine Prise Affiliate Marketing, Markus Kellermann & Miro Morczinek zeigten, wie sich europäische Länder für Affiliates, Merchants und Agenturen unterscheiden.

Hiernach war Mittagspause angesagt, die Massen strömten aus den Sälen ran ans Buffet 🙂

Frisch gestärkt gings anschließend weiter im Programm. Doch während sich die Mehrzahl der Gäste in einem Vortrag mit Wissen berieseln ließ, nutzten einige kommunikativere Zeitgenossen die Chance für ein schnelles Date. Im Inneren des Kosmos fand das Affilinet Speed Networking statt, hier gab es sozusagen Kontakte im Minutentakt.

Und so ging es weiter, Schlag auf Schlag. Ich denke, es reicht jetzt was die OMCap Berichterstattung angeht. Es gibt noch viele andere Artikel die über die OMCap und ihre Vorträge berichtet haben, schaut euch einfach mal um. Hier noch ein paar kurze Stippvisiten. Z.B. “Online Marketing KPIs für SEO und andere Kanäle” mit Jens Fauldrath, Stefan Fischerländer und Marcus Tober

Jens Maurer & Thomas Bindl auf ihrer Customer Journey: Wie kann und sollte man Leads, Sales und andere Werbeleistungen attribuieren?

Und während die einen noch auf ihrer Journey Reise durch die Werbewelt sind, hat sich ein anderer schon längst zur Ruhe gesetzt: Thomas Promny.

Dominik Wojcik und Maik Metzen stellen sich den Publikumsfragen zum Thema Linkaufbau: Blackhat vs. Whitehat.

Damit ging dann der Konferenztag und damit ein hartes Stück Arbeit zur Neige und Andre Alpars OMCap Team, das eine tolle Performance geboten hatte, konnte sich ein Gläschen Sekt hinter die Binde kippen.

Passend hierzu noch ein Foto von Mike Grehan, der die Konferenz sichtlich genossen hat 🙂

Mike Grehan

Die Konferenz war vorbei, jetzt wurde die Party eingeläutet. Dazu später mehr. Zum Abschluss ein Bild vom glücklichen Veranstalter Andre Alpar umringt von Andreas Graap und Randolf Jorberg.

Die Konferenz hat Spaß gemacht. Und wie gesagt, es ging ja noch weiter …

So, jetzt versuche ich doch einfach mal diese Plattform für eine ganz besondere Stellenausschreibung zu missbrauchen. Wie ihr vielleicht schon alle wisst, gehört Seo.de zu keiner Seo-Agentur, sondern ist im Besitz der Gebrüder Dreyer, deren Hauptgeschäft in der Entwicklung und Pflege von Community-Projekten liegt. Neben bekannten Portalen wie Poppen.de und Gays.com gehört auch Gays.de zum Portfolio der drei Brüder. Und genau dieses Projekt sucht zur Zeit nach einer Verstärkung im Bereich PHP/MySQL Webentwicklung.

Zwar ist das Thema “Gay” im Zeitalter des Guido Westerwelle kein Tabuthema mehr, dennoch fällt es vielen Menschen schwer darüber zu sprechen oder sich gar zu outen. Und wahrscheinlich ist alleine schon der Gedanke in Zusammenhang mit einer Plattform wie Gays.de gebracht zu werden, vielen Menschen peinlich. Dabei ist im Social Media Zeitalter doch sowieso alles viel transparenter geworden. Gays.de hat zum Beispiel eine eigene Facebook Fanseite. Bis gerade eben habe ich es mir verkniffen Fan dieser Seite zu werden, man könnte das ja fehlinterpretieren 😉

War gar nicht so schwer die Seite zu liken. Und genau so sollte es auch einem Webentwickler gehen, der auf der Suche nach spannenden Herausforderungen ist. Ihn erwartet ein kleines aber feines Team und eine Aufgabe mit vielen Möglichkeiten, die eigenen Fertigkeiten einzubringen und neue Ideen zu entwickeln. Und keine Bange, man muss nicht homosexuell veranlagt sein, um sich für den Job zu qualifizieren. Alles weitere könnt ihr der oben verlinkten Stellenanzeige und den von Projektleiter Philip Griese gemachten Ergänzungen entnehmen.

Zu der Infrastruktur auf der wir arbeiten: GAYS.DE wird auf einer zukünftsfähigen verteilten Server-Infrastruktur betrieben und verwendet gängige Systeme wie Memcache zur Verbesserung der Performance. Als Grundlage verwenden wir das erstklassige PHP-Framework Symfony zur schnellen, objekt-orientierten Weiterentwicklung der Communtiy. Wir sind jedoch keineswegs fest auf diese Strukturen geimpft, jemand der sich mit bleeding-edge Technologien wie node.js, MongoDB, etc. auskennt oder sich dafür interessiert, ist immer gerne gesehen und kann seine Erfahrungen auf jedenfall einbringen.

Zum Job: GAYS.DE wird von einem kleinen Team gepflegt, das ein hohes Maß an Eigenverantwortung mitbringt und voraussetzt. Du bekommst kein Pflichtenheft vorgelegt, das Punkt für Punkt abgearbeitet werden muss, sondern hast stattdessen die Möglichkeit, aktiv an der Ideenfindung zur Verbesserung unserer Community teilzunehmen. Natürlich musst du selbst nicht homosexuell sein, eine gute Portion Weltoffenheit und ein offener Blick für die schwullesbische Szene helfen aber mit Sicherheit, deine Kreativität zu erweitern und dich bestmöglich einzubringen.

Philip Griese

In Anlehnung an Arnold Schwarzeneggers Last Action Hero wird seit heute nach dem Last Action Seo gesucht. Die Suche erfolgt natürlich in den Google Serps, Eingeweihten dürfte klar sein, dass es in Form einer Jagd auf das Keywort LastActionSeo stattfinden wird. Zur Erhöhung des Jagdreizes hat der Veranstalter von Germanys Next Super-SEO Contest auch einige nette Preise ausgelobt. Ein Apple iPad (16GB WiFi) von Tameco, eine 3-Monats-Lizenz “SEOlytics Eco” und 10 Bing Fan-Pakete warten auf die glücklichen Gewinner. Wer am 10.11.2010 um Punkt 12:00 Uhr Mittags auf der ersten Seite der Google Suchergebnisse zu finden, der gehört dazu.

Stellt sich jetzt die Frage, in wiefern es Sinn macht, an einem solchen Seo Contest teilzunehmen. Manche Seos halten sich zurück, tun das Ganze gar als Kinderkram ab, andere stürzen sich voll in den Contest und versuchen mit allen Mittlen (bis hin zum Spamming) nach vorne zu kommen. Was man auf jeden Fall sagen kann, als Seo Experiment sind diese Wettbewebe sehr unterhaltsam und lehrreich. Vor allem seitdem Google immer näher an der Realzeit indexiert und Universal Search Elemente immer mehr ins Auge der Besucher springen. Doch was ist mit der Teilnahme selber? Kann die Teilnahme an einem LastActionSeo oder RevierPhone Wettbewerb nicht vielleicht sogar für die teilnehmenden Seiten förderlich sein? Insbesondere für Blogs? Dank Ping- und Trackbacks kommen hier einige Links zusammen. Zumindest wenn man es vernünftig anstellt und weiss was tentatives Verlinken zu bedeuten hat.

Können diese Links, selbst wenn sie einem Kunstwort Contest entsprungen sind, einer Seite nützen. Ist die Teilnahme an einem solchen Wettbewerb vielleicht sogar eine Form der Optimierung? Was meint ihr? Möchte das nicht mal einer von euch ausmessen? So – und jetzt ist eure Meinung gefragt. Kommen wir zur Umfrage. Macht bitte mit!

Macht die Teilnahme am LastActionSeo Contest Sinn?
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