Nachdem vor 2 Monaten auf Seounited die Searchmetrics Suite Verlosungen stattgefunden hat und einiges an Aufmerksamkeit in der Seo Szene auf sich zog, legt jetzt Artaxo noch eine Schüppe drauf. Ein Beta-Test in Kombination mit einem Gewinnspiel. Zu gewinnen gibt es Preise im Wert von 22.000 €. Gesucht werden 100 Betatester für die neue Seolytics Light Version.

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Die Tester sollen helfen, eine Version der Seo Software zu erstellen, die auch für den einfachen Webmaster und Hobby Seo erschwinglich ist. Unter allen Freiwilligen, die an dem Betatest teilnehmern, verlost Artaxo eine 6-monatige Seolytics Silver Lizenz im Wert von über 4600 €. Desweiteren gibt es 1000 € bar auf die Hand für denjenigen Bewerber, der die meisten Teilnehmer auf diese Aktion aufmerksam macht. Und als Sahnehäubchen wird unter allen Betatestern eine Jahreslizenz von Seolytics Gold verlost, ein Preis im Wert von über 17.000 €.

Wie immer wenn etwas umsonst ist, überschlagen sich die Kommentare. Die Seounited-Aktion brachte es auf über 260 Kommentare, die Seolytics Light beta Aktion hat am ersten Tag schon 70 Kommentare eingesammelt. Was wollen wir wetten, dass sich das auch noch verdoppeln und verdreifachen wird. Für alle die noch überlegen ob sie teilnehmen sollen oder nicht, hier noch der Hinweis auf unsere Seolytics Besprechung. Und nun viel Glück beim Gewinnen.

Eine arbeitsreiche Nacht neigt sich dem Ende zu. Es ist 4.26 Uhr. Siegmund K., Suchmaschinenoptimierer, Hobby-Affiliate und Streichholzschiffsmodellbauer, macht Feierabend. Er schaltet die drei 21-Zoll-Monitore, den Rechner, das Notebook und die Stromsparleiste ab, leert den Mülleimer mit 21 Kaffeepads und zwei Beuteln Kräuter-Tee „Kirscharoma“, schlüpft in seinen bequemen Nickischlafanzug und legt sich vorsichtig neben seine leise schnarchende Frau. Geschätzte 237 Schäfchen später kommt das Sandmännchen und Siegmund schläft den Schlaf der Gerechten.

„Tagchen Siggi, ich darf doch Siggi sagen, ich bin Leo, Leo Spamkoviak.“ Siegmund weiß gar nicht wie ihm geschieht. Er sieht sich um und sitzt inmitten eines wahren Plüsch- und Glitter-Rausches, beleuchtet von einigen mit roten Tüchern verhangenen Sparbirnen. Er nimmt die Visitenkarte, auf der neben dem Namen und einer Handynummer nur Lude, Lebemann und handschriftlich daneben Financier steht. „Freut mich, dass Du Zeit hast.“ Leo, das Hemd vier Knöpfe weit offen, drei Goldkettchen um den Hals, mit sechs Ringen an den Fingern und vier sichtbaren Goldzähnen, plappert munter weiter. „Hab´ Dir ja schon gesagt, worum es geht. Sollst dafür sorgen, dass die Leute wie verrückt auf meine Seite klicken. Papa braucht neue Puschen, verstehst schon. Viel haste da nicht mehr zu tun. Habe ordentlich vorgearbeitet.“

Der Seo fragt vorsichtig: „Was ist das denn für eine Seite?“ Leo setzt sich hin und erzählt: „Nachdem mein Kredit-Außendienstmitarbeiter jetzt gesiebte Luft atmet, ist die Privatkreditsparte etwas ins Stocken geraten. Dabei hat Ivan dem Kunden nur die Hand geschüttelt. Dass dabei zwei Finger brechen, kann ja mal passieren.“ Zum unguten Gefühl in Siegmunds Magengegend gesellt sich langsam ein Kloß im Hals. Spamkoviak bemerkt die Schweißperlen auf der Stirn seines Gastes gar nicht. Er ist ganz in seinem Element. „Jetzt will ich umsatteln auf Internet. Irgendwie muss der Rubel ja rollen. Adresse habe ich. Leos Kreditstüberl Punkt de. Das weckt Vertrauen, das ist wichtig bei Krediten.“

Siegmunds Hirn würde am liebsten auf lautes Lachen schalten. Die Angst, nachher mit Gips am Finger im Krankenhaus aufzuwachen, überwiegt aber. „Sie wollen also Kredite vermitteln?“, hakt der Seo nach. „Kannst ruhig Du sagen, sind ja quasi Partner. So ist das. In Krediten hat schon mein Alter gemacht. Aber die Geschäfte laufen nicht so gut. Da muss man mit der Zeit gehen und aufs Internet setzen. Aber wem erzähle ich das.“ Leo grinst breit. „Du bist schließlich der Profi. Ich habe die Adresse, Texte und das Design. Alles für ein paar Euro. Die Leute wissen gar anscheinend gar nicht, was ihnen da für Schnäppchen durch die Lappen gehen.“ In Siegmunds Kopf dreht sich derweil alles nur darum, ob der Beitrag für die Lebensversicherung gezahlt ist.

„Dann erzähl mal, was Du alles hast“, bittet Siegmund mit zittriger Stimme. Leo lehnt sich zurück, lässt einen fahren – „entschuldige, aber hier muss alles raus, was keine Miete zahlt“ – und sagt: „Erst mal habe ich einen Texter angerufen. Der erzählt mir einen vom Pferd und unique Content. Dem habe ich was gehustet. Unique brauch´ ich nicht. Habe hier schon ´ne Monique und die gehört nicht gerade zu den besten Pferden im Stall, wenn Du weißt, was ich meine. Als ich dem erkläre, ich will einfach nur ein paar Kredittexte und wissen, was das kostet, kommt der mir mit irgendwas von ein paar Euro pro so und so viel Zeichen. Der tickt wohl.“ Leo haut sich mit dem Zeigefinger an die Stirn. „Die Texte habe ich dann ersteigert. Komplettes Kreditprojekt, nur ein Euro. Hat wohl kein anderer gefunden. Sonst wär‘ das bestimmt teurer geworden. Dazu noch ein hübsches Flash-Layout für einen Euro – da war ich mal wieder ein echter Glückspilz – und fertig ist die Seite.“

Leo Spamkoviak schnappt sich sein Notebook und während das Betriebssystem hochfährt, erklärt er in aller Seelenruhe: „Hat dann alles der Junge von unserer Chantal hier fertig gemacht. Dafür darf er mal in der Umkleide spicken – sag das bloß nicht der Mama, das gibt sonst mächtig Ärger. Die Seite ist richtig gut geworden. Schön bunt, alles animiert. Da klicken die fast wie von selbst.“ Als Leo sein Notebook so dreht, dass auch Siegmund etwas sehen kann, steht der Seo schon nach wenigen Sekunden kurz vor einem epileptischen Anfall. Flash in Reinkultur, Neonfarben und in 72 Punkt Lettern ständig blinkend „Kredit hier abschließen. Gut und günstig.“ „Das fetzt, was?“, ist Leo begeistert, „alles für weniger als zehn Euro. Internet ist schon klasse.“

Mit vom Farbgewirr tränenden Augen überlegt Siegmund, wie er möglichst diplomatisch erklären kann, dass die Seite Schrott ist. Da unterbricht Lude Leo seinen Gedankengang. „So, Siggi, Du sollst jetzt massig Besucher auf die Seite bringen. Irgendwie mit Google und so. Ich denk mal, in einer Woche brummt der Counter. Ist bei der Seite doch ein Klacks. Mehr als einen Fuffi und vielleicht ein Fläschchen französische Prickelbrause kann das doch nicht kosten, oder?“ Das Goldzahn-leuchtende Grinsen von Leo zeigt, dass er in Gedanken schon die Kontoauszüge überprüft und auf hohe Provisionen hofft. „Ich gehe mal von so 100 Abschlüssen die Woche aus“, rechnet Leo grob vor, „bald sind Ferien und irgendwie muss ich den Laden ja am Laufen halten.“

Siegmund verspürt nur noch den Drang, zu schreien. Als er eine warme Hand an seiner Wange spürt, öffnet er die Augen und sieht seine Frau. „Wer zum Teufel sind Chantal und Monique? Und wieso schreist Du im Schlaf? Hast Du wieder zu viel von dem Grauburgunder getrunken? Ich habe Dir doch gesagt, Du sollst abends die Finger vom Alkohol lassen. Übrigens: Heute Nachmittag hat ein Leo Spamkoviak angerufen. Ganz netter Typ. Der hat einen Auftrag für Dich.“

Es geht voran, mittlerweile ist für das sechste Buch eine Rezension eingetroffen. Diesmal hat sich eine Leserin des SEO.de Blogs zu einer Rezension von “WordPress professionell einsetzen” hinreissen lassen. Franziska ist eher zufällig über Webseitengestaltung und SEO gestolpert, beisst sich jetzt aber immer mehr fest. Als nächstes werde ich ihr noch eine Website Boosting Ausgabe zwecks Weiterbildung zukommen lassen. Ich hoffe insgeheim natürlich auch für das neue Buch eine Rezension als Ausgleich zu erhalten. Das gilt auch für ein paar andere Bücherleser, noch stehen einige Rezensionen aus und trudeln hier hoffentlich irgendwann mal ein. Womit wir beim springenden Punkt wären. Welche Bücher wären denn für euch gute Rezensions-Kandidaten? Was würdet ihr gerne lesen. Welche Bücher sind Pflicht in SEO-Kreisen?