Unter den vielen Rankingfaktoren gibt es viele Faktoren die wichtig sind, aber auch welche, die weniger wichtig sind. Mit der Zeit kann es aber auch passieren dass bestimmte Faktoren an Wichtigkeit verlieren oder eben gewinnen. Beim PageSpeed war es so, denn er war lange Zeit ein ruhender Faktor, der kaum ernstgenommen wurde. Mit der Zeit hat er immer mehr an Bedeutung gewonnen und kann mittlerweile sogar für einen richtigen Rankingschub sorgen. Nicht umsonst stellt Google sogar das PageSpeed-Tool bereit und gibt sogar direkte Tipps, mit denen sich der PageSpeed verbessern lassen kann.

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Seit es Blogs gibt, wird auch immer wieder die Rede darauf gebracht, dass Google Blogs liebt. Und dem war auch so. Jahrelang kletterten die Blogs die Serps hinauf und sonnten sich an den obersten Positionen. Das sollte auch niemanden verblüffen, Blogsysteme wie WordPress machten fast alles richtig, was die Aufbereitung und Präsentation der Inhalte anging. Seiten und Artikel mit Title-Tags, die Hand in Hand mit passend ausgezeichneten und verlinkten Überschriften sowie einem integrierten Archivsystem daher kommen und für eine gute innere Verlinkung sorgen. Kommentare, Ping- und Trackbacks, die für eine intelligente und einfache Kontaktaufnahme mit Lesern und ändern Blogs und Bloggern sorgten.

Doch irgendwann dürfte es Google zuviel geworden sein. Während ursprünglich Blogroll-Verlinkungen als echte Empfehlungen gelten mussten und entsprechende Wirkung ausstrahlten und Kommentar-Links und Trackbacks die halbe Blogosphäre miteinander verzahnte und so noch mal linktechnisch bevorteilte, muss Google Ende 2008 so langsam die Kehrtwende eingeschlagen haben. Die von Google vorgenommenen Veränderungen waren sicherlich oft von allgemeinerer Art und nicht nur auf Blogs gemünzt, aber wahrscheinlich wurden so mit der Zeit immer mehr Vorteile vergangener Jahre abgebaut oder abgeschwächt. Und wenn dann noch ein sehr linkzentrisches Pinguin Update auf die hochverlinkte Bloglandschaft losgelassen wird, dann hagelt es blaue Briefe und schlägt die einstige Liebe in Hass um.

Hinzu kommt, dass die Blogaktivitäten einstiger Vorkämpfer im Laufe der letzten Jahre deutlich nachgelassen haben und so auch die Frische und die Menge der Artikel immer mehr zu wünschen übrig liess. Ich habe mir mal einstige Größen im Seo Bereich angesehen und bin dann schon etwas erschrocken.

sichtbarkeiten-seoblogger

Mein altes und neues Sos Seo Blog sind mit von der Partie, aber würde ich Jojos intnetmarketing-news.de, Jens seine inhouse-seo.de oder Schnipsels internetende.com mit dazu nehme sähe das Resultat kaum anders aus. Ziemlich deprimierend, Liebe sieht anders aus. Skeptische Stimmen werden jetzt rufen, dass es die Seo Baggage nicht besser verdient hat und an der eigenen Linkinzucht zugrunde gegangen ist.

Um solche Umstände auszuschließen, habe ich mir im zweiten Schritt mal einige Blogs außerhalb der Blogszene angesehen. Mario Sixtus, Sascha Lobo, Robert Basic und Don Alphonso tragen klingende Namen und haben sicher auch nicht wirklich was mit Seo am Hut. Betracht man die Sichtbarkeitsverläufe ihrer Blogs, dann sieht auch diese Entwicklung eher nach Blog-Hass als Liebe aus.

sichtbarkeiten-ablogger

Bestimmt kann man hier noch alle möglichen Gründe für oder gegen solch eine Entwicklung anführen, aber trotz allem scheinen die ganz goldigen Zeiten der Bloggerei zum Zwecke der Google-Besucher Maximierung der Vergangenheit anzugehören. Oder wie seht ihr das?


Update 9.01.2013 – 11:16 Uhr: Aufgrund einiger Kommentare hier noch die Sichtbarkeit der Blogbar. Hochwertiger Inhalt, über 1500 Backlinks. Alter Schwede – und dann solche Rankings.

si-blogbar.de

Entspricht nicht dem was ich erwarten würde. Und ich muss sagen, hier irrt sich Google ganz gewaltig.