Seo-Wahlen wie die gerade zu Ende gegangenen Seo Wahlen 2012 von Seo-United sind gut um zu zeigen, wie hochgradig professionell unsere Branche mittlerweile geworden ist.

seo_wahlen_2012_gewinner

Hochgradig professionell im Löschen von Cookies.
Noch professioneller im Wechseln von IP-Adressen.
Und geradezu überprofessionell im Verfälschen von Statistiken.

Das zu sehen tut gut in den wilden Zeiten des Pandas, beruhigt ungemein beim Umgang mit Pinguinen und lässt uns frohen Mutes und entspannt in die SEO-Zukunft schauen. Die Seo-Szene ist erwachsen geworden. Letztes Jahr war sie noch kindisch 🙂

Scherz bei Seite. Die Seo-Wahlen sind von der Grundidee besehen nicht schlecht. Sie bescheren ihren Erfindern auf jeden Fall eine Menge Aufmerksamkeit und kontroverse Diskussionen. Der eine oder andere Link dürfte auch bei abfallen. So wie hier im Blog geschehen. Und für uns alle bedeutet so eine Aktion auch eine Menge Unterhaltung 🙂 Aber natürlich schreit das Ganze auch nach einer etwas faireren Umsetzung – so wie von Marcus Tandler angeregt. Aber bitte zusätzlich zur Seo-United Aktion, vom Unterhaltungswert ist die alte Variante nämlich nicht zu toppen. Und das liegt nicht an den eigentlichen Inhalten, sondern an dem was sich in den Kommentaren und tief unter den Formularen abspielt 😉

Am Donnerstag ging’s mal wieder rund im Kölner RheinEnergieStation. Nicht die FC Kicker waren angetreten, um das Runde ins Eckige zu treten, sondern mehr als 650 Seo-Interessierte hatte es ins Kölner Fussballstadion verschlagen, um Fabian Rossbachers Begrüßungsrede zum SEO Day 2012 zu lauschen.

Empfang im RheinEnergieStadion

Es ist auf jeden Fall schon mal was ganz Besonderes, wenn man auf der VIP Tribüne eines Fußball-Stadions empfangen wird. Frische Luft, coole Atmosphäre, ein freier Blick ins Stadionrund und auf der Stadionanzeige Danksagungen und passende Seo Day Hinweise. Das macht Spaß und Laune auf mehr. Und damit ihr eine grobe Vorstellung davon bekommt, was da abging, hier ein kleiner Videoschnipsel von Hochoben aus dem Stadionrund.

Blick ins Stadionrund zum Auftakt des Seo Day 2012 in Köln
Eine Viertelstunde mag all das gedauert haben, dann ging’s wieder zurück ins Stadioninnere, hin zu den Tagungsräumen.

Der Spass konnte beginnen.

Zu den Vorträgen des Seo Day

Eines vorneweg. Mir hat der Seo Day 2012 sehr gut gefallen, ich fand ihn im Vergleich zum Vorjahr noch ein Stückchen besser. Die Location war top, das Essen gut und die Vorträge brachten eine Menge Abwechslung und einige Neuigkeiten mit sich. Gerade Letzeres ist u.a. auch Tante Google zu verdanken, die mit noch nie dagewesener Dynamik durch das Internet braust.

Als erstes brauchte ich eine Kaffeepause. Hier liefen mir dann auch wieder einige bekannte Gesichter vor die Linse. Allen voran Nicole Mank und Frank Doerr, deren strahlendes Lächeln echte Löwenherzen hätte erweichen könnten. Wer so begrüßt wird, der weiss schon am Morgen, dass er einen schönen Tag haben wird 🙂

Nach der Kaffeepause ging’s los mit den Vorträgen. Zum Auftakt referierten Joost de Valk, Dominik Wojcik und Niels Dahnke.

Als erstes besuchte ich den Vortrag Optimization for Clicks instead of Ranks von Joost de Valk, der die Wichtigkeit von Rich-Snippets in den Google SERPs hervorhob. Neben Beispielen wie es gemacht wird zeigte er aber auch ein Beispiel, wie’s nicht gehen sollte. Die allseits beliebten Sternchen-Bewertungen seien schon so missbraucht worden, dass bei uns in Deutschland nur noch selten Sternchen in den Serps funkelten. In einem niederländischen Beispiel sah das hingegen noch ganz anders aus. Wir Deutschen waren halt schon immer die Schnellsten, wenns ums Spammen geht 😉
Joost de Valk

Einige Meter weiter im PageRank Room war der Böse Seo voll in Aktion. Dominik Wojciks Vortrag war ziemlich schwarz angehaucht, wie der Titel “Irgendwas aus dem grauen bis zum dunkeln SEO Bereich” unschwer vermuten lässt und entsprechend gut besucht. Thema seines Vortrags waren drei BlackHat-Tools, mit denen man teilweise ganz böse Sachen machen konnte. Zum Beispiel Sicherheitslücken auf fremden Webseiten finden. Dominik ging sogar so weit, eines der Tools “live” gegen die SEO-Day Präsenz laufen zu lassen. Echt finster 🙂
Leider durfte ich das Foto nicht unzensiert ins Netz stellen, Dominik hatte uns Besucher darum gebeten, die Namen der hier vorgestellten Tools nicht zu veröffentlichen. Darum musste ich zum Zensurbalken greifen. Aber was soll’s – Zensur kann Spass machen, darum habe ich Dominik auch gleich noch einen schwarzen Balken vors Gesicht gepappt 😉

Gut hundert Meter um die Ecke gings dann zum Vortrag von Niels Dahnke und Sasa Ebach mit dem Titel “Erfolgreiches Linkbuilding im redaktionellen Umfeld”. Den Auftakt machte Niels, die Zielgruppe seines Vortrags waren vor allem Redakteure und Journalisten, aber auch andere Schreibinteressierte wie Blogger konnten eine Menge an Tipps und Empfehlungen mit nach Hause nehmen. Im Anschluss daran trug Sasa Ebach dann Bemerkens- und Beachtenswertes zum Thema Linkbuilding und Linkbaits vor.

Dann gings kurz in die Kaffeepause und anschließend machte ich mich auf zur Runde 2. Hier sprachen zum Auftakt Johannes Beus über “Googles Pläne und deren Auswirkungen auf SEO”, Bianca Jacobi über “Effiziente Positionierung des SEO im Marketing Mix” und Malte Landwehr über “SEO-Patente”.

Mangels Zeit und weil ihr schon Dieses und Ähnliches im Dutzend an anderer Stelle lesen konntet, mache ich einen Sprung hin zum Nachmittag und fahre mit meinem persönlichen Highlight des Tages fort.

Mein SEO-Day Highlight des Tages

Niels DörjeNiels Dörje mit seinem Vortrag “Google Universal Search – Die neuesten Entwicklungen und wie nutze ich diese strategisch”. Niels zeigt in seinem Vortrag sehr schön, wie man ohne Kaffeesatzlesen, sondern nur mit genügend Gehirnschmalz, herausbekommen kann, wohin sich Tante Google mit hoher Wahrscheinlichkeit entwickeln wird. Und weil Worte oft viel zu trocken sind um das Geschehene zu beschreiben, gibt es hier noch ein videografisches Schmankerl zu Niels seinem Vortrag.


Der Mann hat’s einfach drauf – das ist wirklich krasser Scheiss 😉

Im Anschluss an Niels seinen Vortrag konnte man sich bei King Karl Kratz erklären lassen, wie man nur mit Inhalten und weniger mit Links Google zu guten Rankings verleiten kann – frei nach dem Motto “Linkless Outranking”.
Was soll ich dazu noch sagen. Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte. King Karl Kratz in eindeutiger Pose! Er hat’s Google mal wieder gezeigt. Und uns Zuschauern natürlich auch 😉

Hier noch einige Impressionen vom Tag.

Und dann wurde es Zeit für’s SuperPanel.

Das Seo Day Superpanel

Im Pressebereich fand wie schon im Vorjahr das SuperPanel statt. Hier, wo sonst die Verantwortlichen des 1. FC Köln den Journalisten Rede und Antwort stehen, fanden diesmal Hunderte von Seo-Interessierten ihren Platz und die Gelegenheit, einige der größten deutschen SEO-Experten mit Fragen zu bombardieren. Anders als im jetzten Jahr, wo Experten wie Jens Fauldrath und Marcus Tandler auch kräftig ans Publikum ausgeteilt hatten, gab es diesmal nur zwischen Marcus Tober und dem Bösen Seo einige Differenzen 🙂

Nach Fabian Rossbachers Ansprache zum Auftakt des Panels folgte etwas später die Kür des besten MegaAbstauberSeos, jenem Seo-Contest, der zwei Wochen lang die Googles Serps völlig durcheinander geschüttelt hat. Und gewonnen hat Danny Linden, der übrigens gerade erst sein neues Blog eröffnet hat.

Danny LindenMegaAbstauberSeo Gewinner

Weiter ging es dann mit der Verkündung des Siegers im Wettkampf um den besten Seo-Day Vortrag. Die Besucher durften im Web abstimmen, welcher Vortragende ihnen am besten gefallen hatte. And the winner was Dominik Wojcik, den meisten wahrscheinlich eher unter dem Nickname “Böser Seo” bekannt. Als Sieger war er dann gleichzeitig berechtigt am Pressekonferenztisch Platz zu nehmen und sich in die Reihe der Experten einzusortieren.

Noch eine Anmerkung zum Foto. Es ist schon bemerkenswert, der Böse Seo gewinnt mehr Pokale im RheinEnergieStadion als der 1. FC Köln 😉

Auf dem folgenden Bild könnt ihr die fünf von der Rankstelle in Aktion bewundern.

Auf dem Foto sehen unsere Seo Experten noch ganz friedlich aus. Wie der folgende Videoauschnitt aber beweist, ging’s dann zwischendurch im SuperPanel richtig rund. Marcus Tober und der Böse SEO im Disput um Ajax, Links und andere linke Sachen 😉

Und was können wir aus diesem Lehrstück des SEO mit nach Hause nehmen. Unsere SEO-Experten haben immer recht. Es gibt für fast alles ein Beispiel und ein Gegenbeispiel. MIt anderen Worten: “It depends” 🙂

It’s Partytime

Für die einen war dann Zeit zum Aufbruch. Für die anderen kam die Zeit für’s Abendessen. Und während die Konferenz-Teilnehmer gemütlich am Tisch zu Abend speisten, werkelten im Hintergrund Christian Weis und seine Crew fleißig vor sich hin und bauten den Party-Bereich auf und aus.
Christian Weis

An dieser Stelle geht dann auch mein Dank an Fabian und Christian für eine sehr interessante und unterhaltsame Konferenz und eine mindestens genau so gute Organisation derselbigen. Hat Spass genmacht. Apropos Spass. Der kam natürlich auch nach dem Abendessen nicht zu kurz. Denn jetzt startete der gemütliche Teil des Seo Days.

VitaminwaterPartytime

Es gab sogar einen Stand mit Vitaminwasser, anscheinend der neuste Schrei auf dem Markt, doch leider musste ich dann relativ früh los zum Zug sprinten und kam nicht mal mehr in den Genuss einer Kostprobe. Dabei hätte ich nach meinem unterhaltsamen Standgespräch sogar von jeder Sorte ein Fläschen mit nach Hause nehmen dürfen. Den würdigen Abschluss in meiner Foto-Galerie bildet das folgende Foto von Tobias Fox, umringt von Constantin Rehberg, Gretus, Björn Tantau und Irina Hey, der nicht nur ein echter Video und Seo Profi ist, sondern wenn es sein muss, auch den Alleinunterhalter des Abends geben könnte.

Tobi Fox on the runThe Fox on the run. Wenn Tobi einen Lauf hat, dann hält ihn keiner mehr auf 😉

Seit gestern gibt es das Google Disavow Links Tool. Disavow bedeutet so viel wie ablehnen, (ab)leugnen, nicht anerkennen. Das Tool ist Bestandteil der Google Webmaster Tools (Login erforderlich) und kann dazu genutzt werden, böse bzw mißliebige Links aus dem Backlinkprofil der eigenen Website zu entfernen. Wobei das Disavowen / Ablehnen eines Links nicht zwingend zur Entwertung des Links führen muss, Google behält sich vor, das Mißtrauensvotum auch mal zu ignorieren, falls man anderer Meinung ist. Hierbei verhält es sich ähnlich wie beim Canonical Tag, bei dem Google auch schon erklärte, man würde entsprechende Einträge als starke Empfehlung verstehen, im Falle von offensichtlichen Fehlern aber nach eigenem Wissen und Gewissen vorgehen.

Damit hat Google nachgezogen, Suchmaschinenkonkurrent Bing hatte schon Ende Juni 2012 ein entsprechendes disavow Tool im Rahmen seiner Webmastertools veröffentlicht. Dummerweise hat das hier in Deutschland kaum einen Menschen geschweige denn SEO interessiert, zu dominant ist Googles Marktmacht hierzulande. Jetzt endlich ist das heiss ersehnte Tool auf den Markt gekommen. Gerade die schwer geplagten Pinguin Opfer werden es mit Erleichterung vernehmen, war doch der Abbau vieler fragwürdiger Links unglaublich zeitintensiv und oftmals nicht von Erfolg gekrönt.

Doch Obacht, Meister Cutts warnt vor unbedachter Nutzung des neuen Tools. Erstens ist es nur was für erfahrenere Webmaster, die wissen was sie tun und zweitens sollte disavow eher dann zum Einsatz kommen, wenn die mißliebigen Links auf klassische Art und Weise nicht entfernt werden konnten. Weitere Infos zum Thema gibts beim Martin, der sich auch die Mühe gemacht hat, wichtige Passagen von Googles disavow Verlautbarung ins Deutsche zu übersetzen.

Ich bin ehrlich gesagt am meisten darauf gespannt zu sehen, was für Mißbrauchsfälle auf uns zukommen werden. Es wäre durchaus denkbar, dass Google die abgewerteten Links sammelt und zur Spamerkennung einsetzt. Im Prinzip wäre das eine Art von Crowdsourcing, wir alle würden Google beim Sammeln und Klassifizieren von Spamlinks unterstützen. Solange das “ehrlich” abgeht, wäre das eine im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbare Hilfe. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass in solch einem Fall bösartige Zeitgenossen versuchen werden, gute Links der Konkurrenz in Misskredit zu bringen. Dann müsste Google auch hier eine Trustkomponente mit in die Accounts einbauen.

Desweiteren gibt man durch die Nutzung des Disavow Tools Google einen klaren Hinweis darauf, dass man nicht nur so nebenbei Seo und Linkbuilding betreibt. Google könnte die Info also auch gegen einen selber verwenden und den Account oder entsprechend damit verbundene Webseiten als seogetrieben klassifizieren. Ein Grund mehr also, vorher seine Hausaufgaben zu machen und nur im Notfall auf das Disavow Link Tool zurück zu greifen.

In diesem Monat kommt es knüppeldicke für die Seo-Szene. Geballtes Seo-Wissen, Top-Referenten und coole Locations. Den Auftakt macht Andre Alpars OMCap nächste Woche in Berlin, dann folgt zwei Wochen später der Seo Day in Köln. Nach seinem fulminanten Start im letzten Jahr, der erste Seo Day brachte es auf 450 Gäste, 24 Vorträge und ein super Super-Panel, wird in diesem Jahr wohl noch eine Schüppe drauf gelegt.

Schon über 530 verkaufte Tickets sprechen eine deutliche Sprache. Dem Vernehmen nach sollen nur noch 40 Tickets übrig sein, dann fällt die Klappe. Wer sich bis jetzt noch nicht entscheiden konnte, der sollte sich sputen und umgehend sein Ticket für die Fachkonferenz & die anschließende Party zum Preis von 418 Euro buchen. Die Besucher können sich auf viele Infos, dolle Unterhaltung und ein wahrscheinlich wieder spektakuläres Super-Panel freuen.

Es ist schon cool im RheinEnergieStadion empfangen zu werden. Und dann noch einem Super-Panel beiwohnen zu können in jenen Räumlichkeiten, wo sonst die Fussball-Profis der Presse Rede und Antwort stehen. Hier werden auch in diesem Jahr die Seo-Experten dem Publikum wieder Fragen beantworten und Fakten auf den Tisch bringen.


Hier ein kleiner Mitschnitt aus dem Super-Panel 2011.

Selbstverständlich bin ich dieses Jahr auch wieder mit von der Partie, mit Kamera und Mikrofon im Anschlag, um wieder ähnlich spektakuläre Momente für euch und die Nachwelt festzuhalten 😉

Genau so wie sich Berlin immer mehr zur Hauptstadt des Internet Marketing entwickelt, entwickelt sich auch die OMCap / SES Berlin immer mehr zu einem Hauptevent der Marketing Branche. Handelte es sich im Jahre 2010 nur um die OMCAP Networking Party, welche die Besucher in die Hauptstadt lockte, war es im Jahre 2011 schon die OMCAP Konferenz, die Hunderte von Besuchern in ihren Bann zog. Und für 2012 hat Veranstalter Andre Alpar noch mal einen drauf gelegt und die Veranstaltung um einen Seminartag erweitert.

Auch im Jahre 2012 sollen in den ehemaligen Kinosälen des Kosmos Berlin wieder die heißesten Themen und neuesten Trends aus den Bereichen SEO & SEM, Affiliate & Performance Marketing in vier parallelen Vortragssträngen präsentiert werden. Die Liste der Referenten liest sich wie ein Who is Who der Szene und reicht von A wie Aden bis Z wie Zorn. Da kommt Freude auf. Und noch mehr Freude dürfte aufkommen, wenn ihr in den Genuss eines OMCAP Konferenz-Tickets kommen könntet.

Zur Feier des Tages verlosen wir deshalb an dieser Stelle ein funkelnagelneues OMCap SES Berlin Konferenz Ticket, das es dem Gewinner erlaubt am 11.10.2012 im Kosmos Berlin an einem der coolsten Events des Jahres teilzuhaben. Selbstverständlich ist ein OMCap Party-Ticket inklusive. Der Preis des Tickets liegt normalerweise bei 499 Euro. Also mitgemacht.

Und wie könnt ihr mitmachen? Wie es sich im Social Media Zeitalter gehört – ihr könnt kommentieren, teilen, liken und plussen was das Zeug hält. Auch Blogkommentare, Trackbacks oder Emails werden akzeptiert. Selbst Einsendungen per Fax oder Post lehnen wir nicht ab, wenn sie denn rechtzeitig zum Verlosungstermin bei mir eintreffen.

Einsendeschluss ist Sonntag der 7.10.2012 um 12:00 Uhr. Der Gewinner wird per Los ermittelt. Und jetzt haut rein 🙂

Übrigens, der Mann in der Mitte des Fotos ist in drei Wochen ebenfalls mit einer eigenen Konferenz unterwegs.

Aufgepasst. Unser Randolf ist immer wieder für eine Überraschung gut. Nicht nur, dass er immer wieder kreative Begriffe für seine SEO-Wettbewerbe erfindet, nach BefreiPhone, VolksPhone, ReVierphone und JahresEndSEO kommt jetzt mit dem Begriff HochgeschwindigkeitsSEO auch noch eine besonders dynamische Variante ins Spiel. Und um diese Dynamik noch etwas anzuheizen, schmeisst Randolf ein paar Dutzend OMClub Party Tickets unters Wettbewerbsvolk:

“OMC und OMClub laden die Top66 HochgeschwindigkeitsSEOs ein”.

Na, wenn das nicht mal ein Wort zum Sonntag ist. Also, haut weiter rein in die Tasten, produziert fleißig Content und Links, dann seid vielleicht am Ende auch ihr bei der Top-Party für Hochgeschwindigkeitsseos mit dabei. Frei nach dem olympischen Motto: “Dabei sein ist alles.” Gewinnen wäre natürlich noch schöner 😉

Update: Interessant wie Google diesen und meinen ersten Beitrag rund um den Hochgeschwindigkeitsseo Wettbewerb durcheinander würfelt. Zur Zeit steht der eindeutig schwächer verlinkte Party Beitrag oben, der nicht einmal exakt das Keyword matcht. Nett.

hochgeschwindigkeitsseo

schnell, schneller, am schnellsten – so betreibt man hochgeschwindigkeitsseo.

es wird so schnell optimiert, dass selbst der content nicht mehr hinterher kommt. seo in hochgeschwindigkeit. google merkt erst tage später was eigentlich gerade passiert ist. andere suchmaschinen merken es noch viel später 😉

und wer hat’s erfunden? natürlich der randolf jorberg.

was gibt es zu gewinnen? ein iphone 5!

und von wem gestiftet? von der telekom.

und wer wird zum hochgeschwindigkeitsseo gekürt? natürlich derjenige, dessen seite am 12.9.2012 um 22:00 uhr die spitzenposition in Google für den obigen suchbegriff einnimmt.

und wo findet die krönung für den sieger des wettbewerbs statt? im OMCLUB auf der hurra.com OMClub Party. Da geht sicher wieder der Punk ab.

Die Wettbewerbsbegriffe der Vorjahre waren übrigens BefreiPhone, VolksPhone, ReVierphone und JahresEndSEO.

So, und jetzt losgelegt und mitgemacht beim Wettbewerb für angewandtes Hochgeschwindigkeits-Seo. Haut rein in die Tasten.

Und natürlich gibt es auch noch Nebenkriegsschauplätze wie die Bilder und Video Suche. Hier dürfte Seo Kollege Martin Missfeldt mit hoher Wahrscheinlichkeit die Nase vorne haben. Immerhin geht er mit echten Hochgeschwindigkeits-Videos wie dem hier gezeigten

und Unmengen an Bildern ins Rennen.

Update 4.09.2012 15:22: Ich habe erst einmal alle Pingbacks rausgeschmissen um zu testen inwiefern das etwas mit dem Hochgeschwindigkeits-Absturz um 10 Google Positionen zu tun hat. Eine Rücknahme dieser Aktion ist abhängig vom Resultat des Tests.

Update 6.09.2012: Verdammt volatil die Google SERPs. Und bei den Bildern noch schlimmer. Auf jeden Fall sind die Googlebots nah am Puls der Zeit.

Update 8.09.2012: Jetzt ist der Anreiz für eine Wettbewerbsteilnahme noch mal gesteigert worden, Randolf verteilt Frei-Tickets für die besten 66 HochgeschwindigkeitsSeos. Besser geht nicht.

Update 10.09.2012: So langsam wird’s eng im Kampf um die Medaillen. Die zwischenzeitlich führende HochgewschindigkeitsSeo Keyworddomain ist ein wenig abgesackt, jetzt machen sich auch wieder andere HochgewschindigkeitsSeos Hoffnung auf den Platz an der Sonne.

Bildrechte: Internet cable concept – © alphaspirit – Fotolia.com

Am 19.07.2012 gab es für die Website eines Kunden eine Benachrichtigung von den Google Webmaster-Tools über unnatürliche Links mit folgendem Wortlaut:

Sehr geehrter Inhaber oder Webmaster von xxx, [Anmerkung der Redaktion, aus nicht schwer nachvollziehbaren Gründen wurde der Link entfernt.]

Wir haben festgestellt, dass auf einigen Seiten Ihrer Website eventuell Techniken verwendet werden, die gegen die Webmaster-Richtlinien von Google verstoßen. [Wie nun, auf der Website selber? Klingt ja eher so, als ginge es um die eigenen Inhalte.]

Suchen Sie insbesondere nach möglicherweise künstlichen oder unnatürlichen Links, die auf Ihre Website verweisen und zur Manipulation von PageRank dienen könnten. Zur unnatürlichen Verlinkung können beispielsweise gekaufte Links, die PageRank weitergeben, oder die Teilnahme an Textlink-Börsen gehören. [Das wiederum klingt sehr nach externen Komponenten.]

Wir empfehlen Ihnen, Ihre Website entsprechend unseren Qualitätsrichtlinien zu bearbeiten. Nachdem Sie die Änderungen vorgenommen haben, stellen Sie einen Antrag auf erneute Überprüfung Ihrer Website. [Wieso erneute Überprüfung. Es gab doch vorher noch nie einen Reconsideration Request für die Website. Sehr ihr das vielleicht zu sehr durch die eigene Brille?]

Sollten Sie unnatürliche Links zu Ihrer Website finden, die Sie nicht steuern oder entfernen können, fügen Sie in Ihrem Antrag auf erneute Überprüfung entsprechende Angaben hinzu. [Das sind doch sowieso die Links, die man heutzutage nicht mehr haben möchte. Weil in einem alten Gästebuch vergraben, in einem Spamblog versackt oder von einem Konkurrenten verxrumert. Die Links solltet ihr selbst schon längst erkannt und entwertet haben.]

Falls Sie weitere Fragen zur Lösung dieses Problems haben, besuchen Sie das Webmaster-Hilfeforum. [Darf man da auf klare und konkrete Hinweise gespannt sein. Oder wird das auch so ein Wische-Waschi Geblubbere wie in den GWTs]

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Google Search Quality Team

Was meines Erachtens schon für die erste Irritation sorgt, ist diese Zeile: “Wir haben festgestellt, dass auf einigen Seiten Ihrer Website eventuell Techniken verwendet werden”. Das klingt ja eher nach Onpage-Problem. Zumal der Mail-Titel “unnatürliche Links, die auf xxx gefunden wurden” ähnliches vermuten lassen. Wahrscheinlich handelt sich aber eher um eine schlechte Übersetzung. Und das wäre peinlich bis ärgerlich, weil es die Leute nur noch zusätzlich verunsichert.

Da lobe ich mir doch die englischen Mails, die sind da deutlich präziser. Diese hier schneite dann am 23.07.2012 ins GWT-Postfach.

xxx: Unnatural inbound links July 23, 2012

We’ve detected that some of the links pointing to your site are using techniques outside Google’s Webmaster Guidelines.

We don’t want to put any trust in links that are artificial or unnatural. We recommend removing any unnatural links to your site. However, we do realize that some links are outside of your control. As a result, for this specific incident we are taking very targeted action on the unnatural links instead of your site as a whole. If you are able to remove any of the links, please submit a reconsideration request, including the actions that you took.

If you have any questions, please visit our Webmaster Help Forum.

Das ist doch viel schöner so. Von “inbound links” und “links pointing to your site” ist die Rede. Hier sind Missverständnisse ausgeschlossen. Liebes Google Search Quality Team, bitte in Zukunft nur noch Warnmails in englischer Sprache. Die beherrscht ihr besser 😉

Man kann sich die englische Mail intern auch übersetzen lassen, aber dann würde wohl niemand mehr die Nachricht für voll nehmen:

Wir haben festgestellt, dass einige der Links, die auf Ihrer Website werden mit Hilfe von Techniken außerhalb Googles Richtlinien für Webmaster . Wir wollen nicht, Vertrauen in Links, die künstlich oder unnatürlich sind gestellt. Wir empfehlen, keine unnatürliche Links zu Ihrer Website. Aber wir wissen, dass einige Links außerhalb Ihrer Kontrolle sind. Als Ergebnis für diesen speziellen Vorfall nehmen wir sehr gezielte Wirkung auf die unnatürliche Verknüpfungen statt Ihrer Website als Ganzes. Wenn Sie in der Lage, einen der Links zu entfernen sind, reichen Sie bitte einen Antrag auf erneute Überprüfung , einschließlich der Aktionen, die Sie übernahm. Wenn Sie irgendwelche Fragen haben, besuchen Sie bitte unsere Webmaster-Forum .

Genau, besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können.

Ladezeiten eine WebseiteAus aktuellem Anlass habe ich beschlossen etwas zum Thema Ladezeiten zu schreiben. Wie einige sicher wissen crawlen wir mit unserem Strukturanalysedienst strucr.com meist große Webseiten und gehen dabei sehr tief. Oft sind die gecrawlten Webseiten in großen Bereichen extrem langsam. Teilweise ist die Performance an einigen Stellen so schlecht, dass mehrere Sekunden vergehen bis der HTML-Code ausgeliefert ist und ein Crawl mit einigen wenigen Requests die Seite spürbar langsamer werden lässt. Scheinbar ist die Performance der Webseite bei den meisten Firmen noch immer kein Thema.

Ladezeiten sollten ein Thema sein:

Argumentiert man bei Ladezeiten mit Usability, Ressourcenverbrauch oder möglichen Einnahmesteigerungen so stößt dies meist auf taube Ohren. Es geht aber bei der Performance von Webseiten auch darum Schreckensszenarien wie das folgende (frei erfunden) zu vermeiden:

Ein 13 jähriger Bengel hat sich über Ihre Webseite geärgert und möchte Sie dies spüren lassen. Da seine Ressourcen stark eingeschränkt sind überlegt er sich, wie genau er die Seite möglichst effizient lahmlegen kann. Er sucht sich also genau den Typ von Unterseiten heraus, die überdurchschnittliche Ladezeiten aufweisen, und ruft von diesen so viele wie möglich in kurzer Zeit ab. Ihre Seite geht wegen schlecht performender Unterseiten in die Knie obwohl für den Betrieb der Seite mehrere Server zur Verfügung stehen und der Angriff stümperhaft und gerade mal mit einer einzelnen DSL-Leitung durchgeführt wird.

Durch schlechte Ladezeiten droht also schnell mal ein kompletter Ausfall der Seite. Ladezeitenprobleme sind mitunter Sicherheitsprobleme und diese sollten eine hohe Priorität haben und mit ausreichend Ressourcen abgearbeitet werden.

Die Problemanalyse und Problembehebung:

Die Aufgabenstellung ist denkbar einfach. Zunächst müssen die langsamen Seiten identifiziert werden. Dafür kann entweder ein Crawler benutzt werden, der in der Lage ist die Antwortzeiten zu erfassen (z.B. strucr.com), oder aber man baut einfach ein simples Logging der Zeiten in den Code der Webseite ein. Sobald man eine langsame Seite gefunden hat, muss man sich im Detail anschauen was an der Seite langsam ist (Debugger nutzen) und dann Abhilfe schaffen.

Hier einige Optimierungsansätze:

  • Häufig haben Webseiten Probleme mit langsamen Datenbankabfragen. Oft lassen sich die Abfragen optimieren indem sie einfach anders geschrieben werden. Manchmal fehlen auch einfach nur die Indizes. Viele Datenbankserver sind darüber hinaus falsch konfiguriert und können daher Anfragen nicht performant beantworten.
  • Bei PHP-Seiten fehlt häufig ein sogenannter Opcode-Cache der den interprätierten Code zwischenspeichert. Der Code muss daher ständig neu übersetzt werden was zu deutlichen Verzögerungen führt.
  • Vereinzelt wird bei Seiten auf externe Daten zugegriffen anstatt diese lokal vorzuhalten oder zwischenzuspeichern.
  • Paginierte Inhalte sind oft nicht in der Seitenzahl beschränkt und damit auf den hinteren Seiten zwangsweise deutlich langsamer. Denn dort werden in der Regel die Inhalte datenbankseiting bis zu der betreffenden Seite vorbereitet und dann die entsprechende Anzahl Datensätze übersprungen. Auf der letzten Seite bedeutet das dann einen Full Table Scan auf einer temporären Tabelle. Ein Performance-Alptraum.
  • Statt den schnellen und optimierten Funktionen der Programmiersprache werden oft eigene Funktionen geschrieben die dann langsamer sind.

Und das Beste zum Schluss:

Verbesserte Usability, niedrigerer Ressourcenverbrauch oder möglichen Einnahmesteigerungen gibt es bei der Beseitigung des Sicherheitesproblems nun gratis mit dazu.

Jobsuche einmal anders. Stammleser werden sich erinnern, Neulinge werden sich vielleicht wundern. Seo.de gehört der Ideawise Ltd. aus Hongkong, genau besehen den Gebrüdern Dreyer, die es vor Jahren aus dem heimischen Bielefeld ins ferne China trieb, wo sie sich mit großem Engagement dem Aufbau neuer Community-Plattformen widmeten.

Eine Plattform die in der Heimat verblieb war Gays.de. Vor wenigen Tagen firmierte Gays.de um in Gay.de. Damit einhergehend kam es auch zu einem Domainumzug, bei dem alle wesentlichen Bereiche der alten Domain auf die neue Domain umgezogen wurden. Nachdem das hoffentlich alles gut funktioniert hat, kommt jetzt der nächste Schritt. Der Aufbau der Zukunft. Und das bedeutet den Ausbau des Systems.

Zur Weiterentwicklung der Plattform sucht Gay.de momentan nach einem Webdesigner und nach erfahrenen PHP-Entwicklern. Wer Interesse an einem solchen Job hat, der sollte sich bei philip@office.gays.de mit Lebenslauf und weitergehenden Infos melden.

Wenn ihr euch also berufen fühlt und dem Job und dem Webseiten-Thema positiv gegenüber steht, dann bewerbt euch doch einfach. Vielleicht treffen wir uns dann mal in Bielefeld, ich wohne ja quasi um die Ecke.